Funktionale Outdoorbekleidung in Größe 54, 60 oder 66 zu finden ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Hersteller skalieren Standardgrößen einfach hoch. Das führt zu zu schmalen Schultern, zu kurzen Ärmeln oder zu engem Bauchbereich. Wir wählen gezielt Modelle, die von Anfang an für große Größen entwickelt wurden. Seit über 20 Jahren beschäftigen wir uns bei RennerXXL mit genau diesem Problem. Wir wählen unser Sortiment bewusst nach Passform in Übergrößen aus – nicht jedes Modell schafft es zu uns ins Regal.
Hier findest du Wanderjacken, Outdoorhosen, Funktionsshirts, Regenjacken, Softshelljacken und Fleecejacken in großen Größen von 46 bis 70 – für Damen und Herren, in Normal-, Kurz- und Langgrößen. Diese Kategorie ist der Einstieg in unsere komplette Wanderbekleidung in großen Größen – von Baselayer bis Regenjacke.

Wanderbekleidung & Outdoorbekleidung – unsere Kategorien im Überblick
Die wichtigsten Kategorien für deine Ausrüstung:
- Outdoorhosen & Wanderhosen XXL – Wanderhosen, Trekkinghosen, Zip-Off, Softshellhosen, Regenhosen
- Regenjacken in Übergrößen – wasserdichte Funktionsjacken mit Wassersäule ab 10.000 mm
- Softshelljacken XXL – für Frühling, Herbst und milde Winter
- Softshellhosen XXL – wind- und wasserabweisend, ideal im Übergang
Das Zwiebelprinzip – drei Schichten, die zusammenpassen müssen
Gute Wanderbekleidung funktioniert nur, wenn alle Schichten aufeinander abgestimmt sind. Bei großen Größen kommt ein weiterer Faktor dazu: Jede Schicht muss genug Spielraum lassen, damit die darunterliegende nicht kneift und die Bewegungsfreiheit erhalten bleibt.
Erste Schicht – Baselayer
Die Schicht, die direkt auf der Haut liegt, muss Feuchtigkeit schnell ableiten. Merinowolle und Polyester-Funktionsmaterialien sind hier erste Wahl. Baumwolle ist keine Option – sie saugt sich voll und kühlt bei Wind sofort aus. Was viele unterschätzen: Auch der Baselayer muss in Übergrößen passend sitzen. Ein zu enges Unterhemd kneift nach zwei Stunden am Berg.
Zweite Schicht – Midlayer
Fleece oder leichte Isolationsjacken halten die Körperwärme. Hier gilt besonders: Achte auf Bewegungsfreiheit im Schulter- und Rückenbereich. Manche Midlayer-Jacken sind in Größe 60 im Rücken zu kurz oder ziehen sich beim Heben der Arme hoch. Das merkt man erst nach einer Stunde Wandern.
Dritte Schicht – Außenjacke
Die Außenschicht schützt vor Regen und Wind. Eine Wassersäule von 10.000 mm ist für normale Touren ausreichend, für Mehrtagestouren im Gebirge sollten es 20.000 mm sein. Wichtig: Eine hohe Wassersäule alleine reicht nicht – verschweißte Nähte verhindern, dass Feuchtigkeit durch die Stichlöcher eindringt. Und: Ohne regelmäßige DWR-Imprägnierung verliert jede Regenjacke ihre Wirkung, egal wie gut sie ursprünglich war.
Worauf es bei Wanderbekleidung in großen Größen wirklich ankommt
Aus tausenden Beratungen und Rücksendungen wissen wir: Die häufigsten Passformprobleme bei großen Größen sind nicht die Größe selbst, sondern der Schnitt. Konkret:
- Bauchbereich bei Jacken: Viele Jacken sind im Bauch zu eng und ziehen sich beim Bücken oder Tragen eines Rucksacks hoch. Ein bauchfreundlicher Schnitt mit mehr Weite im Unterrumpf ist entscheidend.
- Ärmellänge: In großen Größen sind die Arme oft länger als der Normschnitt vorsieht. Achte auf Jacken mit längeren Ärmeln oder regulierbaren Manschetten.
- Rückenlänge: Eine kurze Rückenpartie lässt den Rucksack die Jacke hochschieben. Wir achten bei der Sortimentsauswahl explizit auf ausreichende Rückenlänge.
- Oberschenkel bei Hosen: Die häufigste Rücksendung bei Wanderhosen kommt durch zu engen Oberschenkel – nicht durch eine falsche Konfektionsgröße. Eine Hose die kneift, wird nicht getragen. Punkt.
Falls du dir unsicher bist: Wir helfen dir bei der Größenauswahl. Die Maßtabelle findest du auf unserer Seite zum richtigen Messen.
Wanderbekleidung in großen Größen – welche Größen führen wir?
Damengrößen
Jacken und Oberteile: Gr. 44 bis 60, teils bis 64
Hosen Normalgrößen: Gr. 44 bis 58
Hosen Kurzgrößen (für Körpergrößen unter 1,68 m): Gr. 20 bis 26
Hosen Langgrößen (für Körpergrößen ab 1,80 m): Gr. 68 bis 84
Herrengrößen
Jacken: XXL bis 10XL (Größen 56 bis 80)
Hosen Normalgrößen: Gr. 56 bis 66
Hosen Kurzgrößen: Gr. 30 bis 35
Hosen Langgrößen: Schrittlänge 106 bis 118
Kurzgrößen und Langgrößen sind bei uns keine Randnotiz, sondern eigene Kategorien mit echter Auswahl. Kürzen ist keine Lösung – ein gekürztes Hosenbein verändert den Schnitt und sitzt nie so wie ein original gefertigtes.
Welche Eigenschaften soll Outdoorbekleidung fürs Wandern haben?
- Atmungsaktivität: Mindestens 5.000 g/m²/24h für normale Touren, ab 10.000 g/m²/24h für sportliche Touren mit hoher Schweißbelastung. Alle Schichten müssen gemeinsam atmen – eine atmungsaktive Außenjacke über einem dichten Baselayer nützt wenig.
- Wasserdichtigkeit: Für Tagestouren reichen 5.000–10.000 mm Wassersäule. Für mehrere Tage im Gebirge oder häufigen Regen: mindestens 20.000 mm.
- UV-Schutz: Funktionsstoffe mit UPF 50+ schützen bei Touren in der Höhe oder in wärmeren Regionen zuverlässig vor UV-Strahlung.
- Stretch-Anteil: Für Wanderhosen ab Größe 54 empfehlen wir einen Stretch-Anteil von mindestens 5–10 %. Vorgeformte Knie verhindern, dass die Hose beim Bergaufgehen einengt.
- Insektenschutz: Bei Touren durch Wälder, Feuchtgebiete oder Reisen in wärmere Regionen bietet Bekleidung mit integriertem Insektenschutz dauerhaften Schutz ohne Spray.
Praxistipp aus der Beratung
Wer eine Regenjacke kauft, sollte sie immer über einem Midlayer anprobieren – nicht nur über einem T-Shirt. Genau das ist der Fehler, der am häufigsten zu einer Rücksendung führt: Die Jacke sitzt prima über dem Hemd, kneift aber sobald eine Fleecejacke darunter ist. Rückenlänge, Schulterbreite und Ärmellänge verändern sich je nach Unterbau deutlich.
Ultraleichte Funktionsjacken sind ideal als Notfallschutz in der Rucksacktasche. Für mehrtägige Touren in wechselhaftem Wetter sind sie keine gute Wahl – zu dünnes Material, zu wenig Robustheit.
Häufige Fragen zur Wanderbekleidung in großen Größen
Welche Materialien eignen sich für Wanderbekleidung am besten?
Polyamid und Polyester sind die wichtigsten Materialien für Wanderbekleidung. Sie trocknen schnell, sind robust und leiten Feuchtigkeit ab. Für die erste Schicht ist Merinowolle eine gute Wahl – sie reguliert die Körpertemperatur und ist auch bei längerem Tragen geruchsneutral. Baumwolle sollte in der Wanderbekleidung grundsätzlich vermieden werden: Sie saugt sich voll, trocknet langsam und kühlt bei Wind aus.
Gibt es Wanderjacken und Wanderhosen in Kurzgrößen?
Ja. Wir führen Outdoorbekleidung – Wanderhosen, Trekkinghosen und Jacken – in großen Größen auch als Kurzgrößen (für Körpergrößen unter 1,68 m) und Langgrößen (für Körpergrößen ab 1,80 m). Kürzen ist keine Lösung – ein gekürztes Hosenbein verändert den Schnitt und die Passform im Oberschenkelbereich.
Was ist beim Kauf einer Regenjacke in Übergrößen besonders zu beachten?
Neben Wassersäule und Atmungsaktivität ist bei großen Größen besonders die Rückenlänge wichtig. Eine zu kurze Rückenpartie zieht sich unter einem Rucksack hoch und lässt Regen eindringen. Auch verschweißte Nähte sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal – nur genähte Nähte sind keine zuverlässige Abdichtung. Und: Regelmäßige DWR-Imprägnierung erhält die Wasserdichtigkeit langfristig.
Wie finde ich die richtige Größe bei Wanderbekleidung?
Brustumfang, Taillenumfang, Hüftumfang und Innenbeinlänge sind die wichtigsten Maße. Bei Hosen in Übergrößen ist der Oberschenkelumfang oft entscheidender als die Konfektionsgröße. Unsere Maßtabelle hilft dir dabei, die richtige Größe zu finden. Im Zweifel empfehlen wir, uns direkt zu kontaktieren – wir beraten täglich Menschen mit ähnlichen Fragen.
Welche Wanderbekleidung brauche ich für eine Tagestour?
Für eine normale Tagestour brauchst du: einen atmungsaktiven Baselayer (kein Baumwoll-T-Shirt), eine robuste Wanderhose mit Stretch-Anteil, eine leichte Fleecejacke oder Softshell als Midlayer und eine kompakte Regenjacke für den Rucksack. Wie lange du für eine bestimmte Strecke unterwegs bist, kannst du in unserem Gehzeit-Rechner kalkulieren.