
Welche Winterjacke in Übergröße brauchst Du?
Das hängt davon ab, wie lange Du draußen bist und wie viel Du Dich bewegst. Die häufigsten Bauarten:
- Parka und Mantel: länger geschnitten, bedecken Hüfte und Gesäß.
- Steppjacke: leicht und warm, aber oft nicht wasserdicht. Mehr dazu bei den Steppjacken in großen Größen.
- Wattierte Funktionsjacke: für Spaziergänge und Wege bei Regen und Schnee, meist mit Kapuze.
- 3-in-1-Jacke: Außen- und Innenjacke lassen sich trennen, Du trägst sie also auch im Herbst.
Worauf kommt es bei großen Größen an?
An den Maßen, nicht am Etikett. Sie zeigen, wie stark sich Modelle unterscheiden: In Herrengröße 4XL liegt die Brustweite von Achsel zu Achsel je nach Modell zwischen 69 und 78 cm, bei Damengröße 50 zwischen 62 und 76 cm. Verdopple den flachen Wert und vergleiche ihn mit Deinem Brustumfang. Bei Bauch oder kräftiger Hüfte nimm den größten Umfang als Maßstab, bei Damen ist dazu die Rückenlänge wichtig, damit die Jacke die Hüfte bedeckt. Unsere Größentabellen helfen beim Umrechnen.
Liegst Du zwischen zwei Größen, schau zuerst in den Hinweis am Artikel. Steht dort nichts, nimm die größere, denn unter der Jacke trägst Du Pullover oder Fleece. Passt es nicht, schickst Du die Jacke innerhalb von 100 Tagen zurück.
Was trägst Du in großen Größen darunter?
Am besten mehrere dünne Schichten statt eines dicken Pullovers, das spart in der Jacke Platz. Direkt auf der Haut leitet Funktionsunterwäsche den Schweiß ab, darüber speichert eine Fleecejacke die Wärme. Plane dafür etwas Luft ein, wenn Du die Größe wählst.
Welche Marken und Größen gibt es?
Am meisten Auswahl haben wir von Blue Wave, Regatta, Maul und Killtec, dazu Brigg, Almgwand und Maier Sports. Damen-Modelle enden derzeit bei Größe 56, bei den Herren wird die Auswahl ab 7XL klein. Langgrößen gibt es vereinzelt, siehe Jacken in Langgröße, Kurzgrößen ebenfalls nur bei einzelnen Modellen. Weitere Fragen beantwortet unser Winterjacken-Ratgeber.