Sonnenschutz

Sonnenschutz und UV-Schutz sind nicht nur in heißen Ländern oder im Urlaub von immenser Bedeutung. Gerade bei viel Bewegung im Freien, kann der Sonnenstich oder der Sonnenbrand schneller kommen, als man denkt. Umso wichtiger, dass man sich mit dem richtigen Sonnenschutz, bzw. UV-Schutz, ausstattet um unangenehmen Begleiterscheinungen entgegenzutreten.

Es gibt mittlerweile viele Sonnenschutzprodukte jenseits der klassischen Sonnencreme. Tipps und worauf Ihr achten solltet, findet Ihr hier in unserem Sonnenschutz Ratgeber.


Wissenswertes über Sonnen- und UV-Schutz

  1. 4 % des Sonnenlichts sind UV-Strahlen, von denen es drei verschiedene Arten gibt: langwellige UV-A-, kurzwellige UV-B-Strahlen und sehr kurzwellige UV-C-Strahlen, wobei die UV-B-Strahlen teilweise, die UV-C-Strahlen komplett von der Ozonschicht absorbiert werden.

  2. UV-A- und UV-B-Strahlen wirken positiv und negativ: Sie sind wichtig für die Photosynthese bei Pflanzen, sie wärmen und fördern unser Wohlbefinden. Ca. 15 Minuten UV-B-Strahlen täglich auf Gesicht und Hände reichen aus, um das Vitamin D zu bilden, das die Kalziumproduktion in unseren Knochen anregt sowie unser Immunsystem und unsere Muskulatur stärkt.

  3. UV-A-Strahlen können aber auch in die mittlere Hautschicht vordringen, wobei sie das Elastin in der Haut negativ beeinflussen: Die Haut altert schneller. Außerdem kann dies zu allergischen Reaktionen führen. Gefährlicher sind aber die UV-B-Strahlen: Sie sind vor allem für den Sonnenbrand verantwortlich. Dabei können sie die Erbsubstanz der Zellen in der Oberhaut so schädigen, dass im schlimmsten Fall Hautkrebs entsteht.

Sonnenschutz und UV-Schutz

Reaktionen der Haut vor dem Sonnenbrand - Wie erkenne ich die Anzeichen

Bevor es zum Sonnenbrand kommt, reagiert unsere Haut mit einem sogenannten Eigenschutz in der obersten Hautschicht: Die Haut wird braun. Gleichzeitig verdickt sich die obere Hornschicht der Haut. Es entsteht die sogenannte Lichtschwiele.

Die Fähigkeit des Eigenschutzes ist zeitlich begrenzt. Sie hängt vom Hauttyp und der Stärke der UV-Strahlung ab. Eine verfärbte Haut ist eigentlich schon ein Zeichen dafür, dass die Haut beschädigt ist und sich zu regenerieren versucht. Bereits in dieser Phase sollte man sich mit einem Sonnenschutzmittel schützen. Wird die Zeit des Eigenschutzes überschritten, rötet sich die Haut.

UV-Schutz gegen Sonnenbrand

Sonnenstrahlung kann schnell gefährlich werden


Wie wähle ich den richtigen Sonnenschutz oder UV-Schutz?

UV-Schutz bei Textilien

Viele Outdoorhersteller wie z.B. Maier Sports verwenden heute bei T-Shirts, Hemden und Wanderhosen Textilien mit hohem UV-Schutz (UPF +40). Viele wissen gar nicht, dass gerade dünne Baumwollbekleidung die Haut nicht gänzlich vor der Sonne schützt. So kann es zu Sonnenbrand kommen, obwohl man sich eigentlich durch Kleidung sicher gefühlt hat. Funktionelle Bekleidung, speziell für den Sommer, wie die richtigen Hemden und Shirts sind daher für längere Aufenthalte in der Hitze unabdingbar.

Durch die hohe UV-Strahlung, vor allem in den Bergen, ist Sonnenschutz durch die richtige Bekleidung unverzichtbar.

Sonnenschutz durch Spray und Sonnencremes

Die Wahl des richtigen Sonnenschutzes durch Sonnencreme oder Spray hängt natürlich stark von der Gegend und der Jahreszeit ab. Je aggressiver die Sonnenstrahlung, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor (LSF, englisch: Sun Protection Factor - SPF) ausfallen. Ein Lichstschutzfaktor von 15 eignet sich beispielsweise eher für verhältnissmäßig milde Sonneneinstrahlungen. Es gibt bereits viele (Anti-Agin-)Cremes, die bereits über einen LSF von 15 verfügen. Bei stärkerer Sonneneinstrahlung und im Zweifel lieber den höheren LSF nehmen als zu niedrig. Auch gibt es bereits Produkte, die sowohl vor Insekten, als auch Sonne schützen sollen. Wir empfehlen aber lieber auf seperate, hochwertige Produkte zu setzen und diese zu kombinieren.


Allgemeine Empfehlungen gegen Sonnenbrand

  • Zwischen 11.00 und 15.00 Uhr sollte man sich im Schatten aufhalten, da die Sonnenintensität dann am stärksten ist.

  • Du solltest die Haut bedecken und eine Kopfbedeckung tragen.

  • 30 Minuten, bevor man die Haut der Sonne aussetzt, sollte man sie mit einem Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor eincremen (LSF 30 bis LSF 50).

  • Nase, Ohren, Nacken sollte man besonders gründlich einschmieren.

  • Kinder sollten nie lange der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sollten sie immer Sonnenschutzkleidung tragen und mit einem speziellen Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50+) eingecremt werden.

  • Selbst wasserfeste Mittel halten dem Abtrocknen und Spielen in Wasser und Sand nur bedingt stand. Deshalb sollte man sich nach dem Baden noch einmal eincremen.

  • Ansonsten gilt: Nochmalige Anwendung von Sonnenschutzprodukten verlängert nicht die Schutzdauer.


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