Sonnenschutz


Wissenswertes über Sonnen- und UV-Schutz

  • 4 % des Sonnenlichts sind UV-Strahlen, von denen es drei verschiedene Arten gibt: langwellige UV-A-, kurzwellige UV-B-Strahlen und sehr kurzwellige UV-C-Strahlen, wobei die UV-B-Strahlen teilweise, die UV-C-Strahlen komplett von der Ozonschicht absorbiert werden.

  • UV-A- und UV-B-Strahlen wirken positiv und negativ: Sie sind wichtig für die Photosynthese bei Pflanzen, sie wärmen und fördern unser Wohlbefinden. Ca. 15 Minuten UV-B-Strahlen täglich auf Gesicht und Hände reichen aus, um das Vitamin D zu bilden, das die Kalziumproduktion in unseren Knochen anregt sowie unser Immunsystem und unsere Muskulatur stärkt.

  • UV-A-Strahlen können aber auch in die mittlere Hautschicht vordringen, wobei sie das Elastin in der Haut negativ beeinflussen: Die Haut altert schneller. Außerdem kann dies zu allergischen Reaktionen führen. Gefährlicher sind aber die UV-B-Strahlen: Sie sind vor allem für den Sonnenbrand verantwortlich. Dabei können sie die Erbsubstanz der Zellen in der Oberhaut so schädigen, dass im schlimmsten Fall Hautkrebs entsteht.


Reaktionen der Haut vor dem Sonnenbrand


Bevor es zum Sonnenbrand kommt, reagiert unsere Haut mit einem sogenannten Eigenschutz in der obersten Hautschicht: Die Haut wird braun. Gleichzeitig verdickt sich die obere Hornschicht der Haut. Es entsteht die sogenannte Lichtschwiele.

Die Fähigkeit des Eigenschutzes ist zeitlich begrenzt. Sie hängt vom Hauttyp und der Stärke der UV-Strahlung ab. Eine verfärbte Haut ist eigentlich schon ein Zeichen dafür, dass die Haut beschädigt ist und sich zu regenerieren versucht. Bereits in dieser Phase sollte man sich mit einem Sonnenschutzmittel schützen. Wird die Zeit des Eigenschutzes überschritten, rötet sich die Haut.

Allgemeine Empfehlungen gegen Sonnenbrand


  • Zwischen 11.00 und 15.00 Uhr sollte man sich im Schatten aufhalten, da die Sonnenintensität dann am stärksten ist.
  • Man sollte die Haut bedecken und eine Kopfbedeckung tragen.
  • 30 Minuten, bevor man die Haut der Sonne aussetzt, sollte man sie mit einem Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor eincremen (SPF 30 bis SPF 50).
  • Nase, Ohren, Nacken sollte man besonders gründlich einschmieren.
  • Kinder sollten nie lange der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sollten sie immer Sonnenschutzkleidung tragen und mit einem speziellen Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (SPF 50+) eingecremt werden.
  • Selbst wasserfeste Mittel halten dem Abtrocknen und Spielen in Wasser und Sand nur bedingt stand. Deshalb sollte man sich nach dem Baden noch einmal eincremen.
  • Ansonsten gilt: Nochmalige Anwendung von Sonnenschutzprodukten verlängert nicht die Schutzdauer.


UV-Schutz bei Textilien

Viele Outdoorhersteller wie z.B. Maier Sports verwenden heute bei T-Shirts, Hemden und Wanderhosen Textilien mit hohem UV-Schutz (UPF  +40).

Durch die hohe UV-Strahlung, vor allem in den Bergen, ist dies notwendiger denn je.