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Trekking Ultraleicht

Ultraleichte Trekking Ausrüstung

Ultraleicht-Trekking ist mehr als nur „ein paar Kilo weniger schleppen“. Mit einer Wandertour durch die Natur haben sie viele Vorteile. Dadurch wird es ihnen auch ermöglicht, gesünder zu trekken. Leichtes Gepäck bewahrt sie vor Verzerrung der Rückenmuskulatur, Knieproblemen oder gar Verschleißerscheinungen mit bleiben Schäden.

Auch der Energieverbrauch des Körpers wird reduziert. Mit leichter Ausrüstung spart man sich wichtige Reserven auf und gewinnt so auch noch an Strecke. Eine Redewendung besagt folgendes: Mit nur einem Kilo weniger im Rucksack, kann man immer einen Kilometer mehr wandern. Auch ihr Tempo und die Geschicklichkeit werden prompt steigen und sie werden sich an neue Extreme heranwagen.

Um auch den Gleichgewichtssinn unter Kontrolle zu halten, hilft ihnen das leichte Gepäck, ihren Körperschwerpunkt zu optimieren, umso nicht mehr zu häufig umzuknicken bzw. zustolpern. Auch der Aufrechte Gang wird dadurch erleichtert. Dadurch wird es ihnen möglich, wieder ein paar Blicke der Natur zu bestaunen, und ihren Blick anstatt auf ihre - ach so tollen Wanderschuh - in die Ferne zu richten.


Kategorien für leichtes Trekkingequipment

Hüttenschlafsäcke Leichtzelte Leichte Rucksäcke Trekkingausrüstung

 

Tipps für ultraleichtes Wandern

1. Weniger ist mehr

Leichtbau gehört zur Grundvoraussetzung, um sparsame Autos und Flugzeuge herzustellen. Auch Outdoorer profitieren, wenn sie ihre Ausrüstung abspecken: Mit leichtem Gepäck bewegt man sich lockerer und macht nicht so schnell schlapp, vor allem bergab werden die Beine, Knie und Knöchel entlastet. Das reduziert das Verletzungsrisiko.

2. Aktionsradius erweitern

Weil man mit einem leichten Rucksack schneller vorankommt, legt man größere Distanzen zurück: Im Schnitt schaffen Trekker, die 20 Kilo schleppen, je nach Terrain 15 bis 20 Kilometer am Tag. Stecken nur 10 Kilo im Rucksack, steigert man sich auf 25 bis 30 Kilometer. »Dadurch reduziert sich der Zeitaufwand für eine Mehrtagestour um 30 bis 40 Prozent. Und da man weniger Tage unterwegs ist, muss man nicht so viel Verpflegung mitnehmen – das nennen wir positive Gewichtsspirale.

3. Die erste Grundregel

Weglassen – so lautet die wichtigste Devise der Ausrüstungsdiät. Einer der dicksten Brocken im Gepäck ist die Verpflegung: Bei Selbstversorgertouren kommt jede Person auf 600 bis 1000 Gramm pro Tag. Wählen Sie Ihre Route so, dass Sie in Hütten und Gaststätten essen oder unterwegs einkaufen können. Das klappt auch in Skandinavien: Dort gibt es in den meisten Fjällhütten kleine Shops, um die Essensspeicher aufzufüllen. Doch ganz ohne Nachschub im Rucksack zieht man besser nicht los, falls die Tour länger dauert als gedacht. »Die ideale Notration sind Energieriegel oder Powergels: Sie wiegen fast nichts, sind kompakt und liefern alles, was man braucht« Alternativ empfehlen sich Schokolade, Nüsse und getrocknete Früchte.

4. Flüssigkeitshaushalt regulieren

Beim Wasser oder anderen Getränken lässt sich ordentlich Ballast abwerfen – immerhin wiegt ein Liter Flüssigkeit ein Kilo. Es gibt somit ein weiteres gutes Argument für das kühle Bier in der Berghütte. Eine volle Trinkflasche (0,5 bis 1 l) gehört aber als Notreserve in den Rucksack. Wer draußen übernachtet, sollte sein Wasser tagsüber so oft wie möglich nachfüllen, anstatt es den ganzen Tag mit sich herumzuschleppen. In den Alpen kann man in der Regel über 2000 Metern problemlos aus Bächen trinken – außer es weiden Tiere im Umfeld oder es befindet sich eine Berghütte oberhalb des Wasserlaufs. Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, benutzen Sie einen leichten Wasserfilter.

5. Nur das Nötigste mitnehmen

Fernglas, Sitzkissen und ein Multitool können das Outdoor-Leben angenehmer machen, belasten Ihr Gewichtskonto zusammen aber mit mehr als einem Kilo. »Überlegen Sie sich genau, was Sie wirklich brauchen – und was nicht. Achten Sie auf Ihrer nächsten Tour darauf, welche Ausrüstung zum Einsatz kommt. Alles andere bleibt das nächste Mal zu Hause. Fehlen Ihnen diese Sachen nicht, werden sie von der Packliste gestrichen – so reduziert sich Ihr Equipment auf das Wesentliche. Nur das Erste-Hilfe-Set gehört zur Grundausstattung. Für Tagestouren genügt aber die Minimalversion. Kleine Gruppen teilen sich Taschenmesser, Handy, GPS, Karte, Kompass, Seife und Zahnpasta. Meist reicht auch ein leichter Gaskocher inklusive einem großen Topf:. Ein gemeinsames Erstes-Hilfe-Set ist ebenso sinnvoll. Dessen Inhalt müssen Sie aber an die Personerzahl anpassen.

6. Schichtarbeit leicht gemacht

»Ergänzen sich unterschiedliche Bekleidungsschichten, braucht man weniger Klamotten«. Wenn man ein Langarm- und ein Kurzarmshirt aus Merinowolle oder Kunstfasern mitnimmt, genügt je nach Kälteempfinden ein dünnes oder mittelschweres Fleece in unseren Breiten als Isolationsschicht. Nur im Falle eines drohenden Kälteeinbruchs kommt zusätzlich eine leichte Daunen- oder Kunstfaserjacke in den Rucksack. »Und statt einer Softshell einfach einen ultraleichten Windbreaker tragen– das spart rund ein halbes Kilo«.

7. Eins nach dem anderen

Man kann das Gewicht seiner Ausrüstung nach und nach minimieren. Das schont den Geldbeutel und lässt einem Zeit, in Ruhe auszuwählen. Als Erstes legt man sich einen kleineren Rucksack zu. Er bewahrt einen auch davor, zu viel mitzunehmen. Bei Tagesrucksäcken bietet ein 20-Liter-Modell mehr als genügend Stauraum. Einsparpotenzial: etwa ein Kilo. Wechselt man vom klassischen Trekkingrucksack auf ein Leichtmodell mit 50 bis 60 Liter, purzeln bis zu zwei Kilo von der Waage. 

8. Auf einen Schlag fünfach punkten

Weniger Gepäck bedeutet, Sie brauchen keine so stabilen Wanderstiefel mehr. Auch hier lohnt sich der Umstieg richtig, denn jedes eingesparte Gramm am Fuß entspricht dem fünffachen Gewicht am Rücken – das entdeckten britische Wissenschaftler bei der Vorbereitung von Sir Edmund Hillarys Everestexpedition. Außerdem bevorzugen viele Grammzähler Schuhe ohne wasserdichtes, atmungsaktives Futter, weil sie das bessere Klima bieten und Feuchtigkeit, die über den niedrigen Schaft schnell ins Innere rinnt, auch wieder herauslaufen kann.

9. Die Waage im Blick 

Besitzen Sie mehrere ähnliche Ausrüstungsteile, entscheiden Sie sich für das leichteste. »So lassen sich bis zu zwei Kilo abspecken« Überträgt man das Gewicht jedes Produkts in eine Exceltabelle, kann man schon vor dem Packen berechnen, was der Rucksack später wiegen wird.

10. Home, sweet Home: der Zeltratgeber

Während herkömmliche 2-Personenzelte mit drei bis vier Kilo zu Buche schlagen, gibt es Leichtversionen schon unter zwei Kilogramm. Allerdings sind die minimalistischen Stoffhütten nicht so komfortabel: Es mangelt an Platz und im Netzinnenzelt zieht‘s – was nur bei warmem Wetter Spaß macht. Trägt man dagegen ein halbes Kilo mehr, ist man auf der sicheren Seite.

11.Tierisch warm: Daunenschlafsäcke

Erfahrene Trekkingfans schwören auf hochwertige Daunenmodelle. Kein Wunder, bieten sie doch das mit Abstand beste Wärme-Gewichts-Verhältnis und ein erstaunlich kleines Packmaß. Im Vergleich zu einem ähnlich warmen Kunstfaserschlafsack spart man mit ihm rund 30 Prozent Gewicht ein. Trägt man seine warme Kleidung nachts, muss der Schlafsack nicht so warm sein. Das reduziert Gewicht und Packmaß. Auch die Isomatte kann dann leichter ausfallen.

12. Sorgsamer Umgang ist wichtig

Dank moderner Materialien ist Leichtausrüstung enorm leistungsfähig. Die meist sehr dünnen Stoffe sind aber nicht so strapazierfähig wie dickere. Wer sich tagelang durchs Dickicht kämpfen will oder stundenlang an rauen Felswänden entlangschrubbt, bei jeder Gelegenheit ohne Unterlage unter freiem Himmer übernachten möchte, greift besser zu klassischem, robusterem Equipment.