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Skibekleidung kaufen - Umfassender Ratgeber
Wie wasche ich die Skibekleidung?
Ein weiterer Fehler kann die Überfüllung der Waschmaschine sein. Reduzieren Sie Waschladung lieber, bevor teure und liebwerte Kleidung für immer ruiniert wird, außerdem bietet sich ein Schon- oder Handwaschprogramm an. Mehr zum Thema Skibekleidung Waschen und Imprägnieren findest du hier
Kann die Skijacke oder Skihose in den Trockner?
Zum Trocknen empfiehlt sich das luftige Aufhängen eher als das Trocknen in der Nähe einer Wärmequelle. Allerdings gibt es mittlerweile auch Skijacken und Skihosen, die eine Runde im Trockner überstehen. Genaueres entnehmen Sie bitte der Waschanleitung des jeweiligen Produkts.
Imprägnierung bei Skiklamotten nicht vergessen!
Nach dem Waschen und vor dem nächsten Pistengang nicht vergessen: die Erneuerung der Imprägnierung. So bleibt Ihre Wintersportbekleidung gleichzeitig wasserabweisend und dennoch atmungsaktiv.
Besondere Sorgfalt und Vorsicht müssen Sie bei der Reinigung von Daunenjacken an den Tag legen. Schleudern ist bei diesen Produkten nicht möglich, da es die Daunen zusammendrückt und so die wärmende Eigenschaft der Daunen zunichtegemacht wird. Bitte beachten Sie hier peinlichst genau die Pflegeanleitung und als Tipp: legen Sie der Wäsche während des Waschvorgangs zwei oder drei Tennisbälle bei. Diese verhindern das Verklumpen des Waschguts.

Abbildung Wäsche Symbole und Textil Pflege
Pflegehinweise bei Funktionswaschmitteln beachten
Es ist zwingend erforderlich, die genauen Pflegehinweise der jeweiligen Funktionswäsche zu beachten - Informationen zum Material, der Schleuderzahl sowie der Waschtemperatur. Auf der Verpackung des Waschmittels finden Sie den genauen Hinweis zu dessen Dosierung und auch bei hartnäckiger Verschmutzung tun Sie gut daran, diese Hinweise einzuhalten. Sollte es dennoch zu sehr starker Verschmutzung gekommen sein, können Sie das Pflege- und Reinigungsmittel vor der Wäsche direkt auf die verunreinigte Stelle geben.
Doch Vorsicht: erst an einer "unsichtbaren" Stelle die Verträglichkeit des Produkts prüfen!
Die richtige Pflege von Skibekleidung
Hochwertige und gut verarbeitete Skibekleidung erfordert auch die entsprechenden Mittel. Daher gilt es seine Skibekleidung fach- und sachgerecht zu pflegen. Skibekleidung ist keine Bekleidung, die einfach in die Waschmaschine gehört.
Aber wir haben für Sie die geeigneten Tipps und Reinigungsmittel, mit welchen Ihre Freude an Ihrer Skibekleidung lange erhalten bleibt.
Sie sollten zunächst kein herkömmliches Waschmittel verwenden. Die atmungsaktiven und wasserabweisenden Stoffe können dadurch geschädigt werden. Mit extra hierfür vorgesehenen Spezialwaschmitteln wie von Hey Sport können Sie jedoch Ihre Kleidung sowohl reinigen, als auch den natürlichen Schutz der Skibekleidung erhalten.
Auf diese Weise bleiben Ihre Skijacke, Skihose oder Ihr Skioverall zuverlässige Begleiter für viele Jahre. Zunächst sollte Ihre Skibekleidung, wie jede Funktionskleidung, separat gewaschen werden.
Dies dient vor allem dem Erhalt Ihrer sonstigen Wäsche. Man kann sich vorstellen, wie ein feinfaseriger Pullover aussehen wird, wenn er mit hochstrapazierfähigem Stoff einer Skijacke gewaschen wird. Außerdem ist ein Spezial-Waschmittel natürlich nur für spezielle Kleidung gedacht.
Ski-Overall oder Zweiteiler?
Vor allem für Skianfänger ist ein durchgehender Overall schon immer perfekt geeignet. Dies vor allem, da aufgrund der nach außen durchgängig abgeschlossenen Struktur weder Schnee noch Kälte eindringen können.
Doch auch bei erfahrenen Skifahrern erfreut sich der Overall nach wie vor großer Beliebtheit, sei es für den Einsatz im Tiefschnee oder beim Freeriden auf der Piste. Bei einem Overall müssen lediglich die Übergänge durch entsprechende Handschuhe, Gamaschen oder Schals luft- und schneedicht gemacht werden. Lange Zeit galt es als begründeter Nachteil des Skioveralls, dass man beim Hüttenbesuch die Jacke nicht separat ausziehen konnte.
Skijacke und Skihose als Kombi

Der Zweiteiler ist die traditionelle Kombination aus Skihose und Skijacke. Hier findet sich ein weites Spektrum an unterschiedlichen Schnitten, Designs und Herstellern. Ob ein Skihosenmodell mit Latz oder klassisch, die Kombinationsmöglichkeiten sind gewaltig, wobei auch das Herstellungsmaterial von Softshell bis Gore-Tex alle Vorlieben und Befindlichkeiten abdeckt. Auch unterschiedliche Schnittmuster werden bedient.
Klassisch gerade geschnitten und hüftlang oder für Damen leicht tailliert. Natürlich auch praktisch ist eine feste oder abnehmbare Kapuze, welche durch einen Gummizug ihren persönlichen Bedürfnissen angeglichen werden kann und so vor dem eisigen Wind schützt. Weiterhin gibt es zahlreiche optische Effekte, wie zum Beispiel Kragenverziehrungen mit Fell. Jedoch überzeugen vor allem funktionale Argumente, wenn es um die Entscheidung für Skijacke und Skihose geht.
Man kann Unter- und Oberteil individuell kombinieren, man kann auf der Hütte seine Jacke ablegen oder gar an der Garderobe abgeben oder beim Apres Ski seine Skihose einfach mit einem Pullover kombinieren. Durch die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten ist Tag für Tag ein anderer Look möglich, ob auf der Piste oder beim Apres Ski - mit der Skibekleidung in großer Größe von Renner XXL machen Sie immer eine gute Figur.
Softshell auch bei Skikleidung der Renner
Im Vergleich zu einer normalen Skihose sind Softshellhosen weitaus leichter, besitzen bessere Trocknungseigenschaften, sind wahre Hautschmeichler, elastisch und geräuscharm. Für extreme und sehr kalte Touren muss eine Softshell Hose von Renner XXL ihre Wahl sein. Durch eine Belüftungs-Reißverschluß kann einer anstrengungsbedingten Überhitzung entgegengewirkt werden.
Bei längeren Touren zum Klettern oder Trecking erübrigt es sich in Zukunft, ob der hervorragenden Materialeigenschaften von Softshell Hosen, eine zweite Hose einpacken zu müssen.
Ob Sie sich für eine normale Skihose oder eine Softshell Hose entscheiden - alles steht und fällt mit der Qualität des Produkts. Und diese Qualität für eine Softshellhose und Skihose in Übergröße finden Sie bei Renner XXL.
Vielseitigkeit ihrer Skibekleidung
Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Skibekleidung nur für den Wintersport genutzt wurde. Auch abseits der Piste sind die Vorteile von atmungsaktiver, wasser- und windabweisender Kleidung nicht zu unterschätzen.
Eine Skihose gehört zur Grundausstattung eines jeden Wintersportlers und wird auch als extrem funktionale und belastbare Freizeitkleidung sehr hoch geschätzt. Außerdem ist sie was Ausstattungsdetails und Taschenausstattung angeht für alle winterlichen Aktivitäten hervorragend geeignet.
Gleiches gilt für ihre Skijacke - ob Abfahrt, Schneewanderung oder Apres-Ski wird Ihnen ihre Skijacke in großer Größe von Renner XXL stets ein treuer und langlebiger Begleiter sein. Ein Novum an Funktionalität und Tragekomfort bilden die Ski-Softshellhosen. Die elastischen Materialien sorgen für ein extrem angenehmes Tragegefühl, trotz absoluter Windundurchlässigkeit, und sorgen dafür, dass diese Hosen ein sehr breit gefächertes Einsatzspektrum haben. Ihre exzellenten Temperatureigenschaften lassen selbst schweißtreibende Touren auf anspruchsvolle 4000er fast wie einen Spaziergang erscheinen.
Funktionalität bei Skijacke, Skihose und Skianzug - das A und O
Skibekleidung stellt, wie jede Aktivsportbekleidung, erhöhte Forderungen an Funktionalität sowie Stabilität und Strapazierfähigkeit der verwendeten Materialien. Neben der Schutzfunktion soll Wintersportbekleidung vor allem eines spenden: Wärme, wobei allerdings auch eine durch Anstrengung bedingte Überhitzung vermieden werden muss.
Außerdem muss ein Maximum an Bewegungsfreiheit garantiert werden und was man auch nicht außer Acht lassen darf - modisch aussehen soll die Skikleidung schließlich auch noch.
Da Skifahren typischerweise mit Schnee, Nässe und Wind verbunden ist, müssen alle Kleidungsstücke die Eigenschaften haben zum einen Feuchtigkeit von außen abzuweisen und Feuchtigkeit von innen (Schweiß) nach außen abzutransportieren. Zudem muss schnelles und gründliches Trocknen garantiert sein. Um eine übermäßige Schweißbildung zu verhindern, setzen wir bei Renner XXL auf die Vermarktung hochwertiger Herstellung welche mit modernen atmungsaktiven Gewebestoffen arbeiten.
Doch auch gerade bei unfallafinen Sportarten, zu denen Skifahren nun mal zählt, darf die Protektionsfähigkeit der gewählten Bekleidung nicht außer Acht gelassen werden. Bei Renner XXL erhalten Sie Skibekleidung in großer Größe die sich den jeweiligen Temperaturbedingungen anpasst, Ihnen größtmöglichen Schutz gewährt und Sie auf der Piste oder beim Apres-Ski modisch aussehen lässt.
Wie kleide ich mich zum Skifahren oder im Winter richtig?
Wie schon erwähnt greift bei der optimalen Bekleidung für den Wintersport das sogenannte Zwiebelprinzip, das heißt mehrere, in ihrer Funktionalität aufeinander aufbauende und ineinander greifende Schichten. Falls es zu warm wird muss nicht die gesamte Kleidung gewechselt werden, sondern Sie passen sich Schicht für Schicht den jeweils vorherrschenden Witterungsbedingungen an. Besonders benutzerfreundlich haben sich in der neueren Zeit Kleidungsstücke aus synthetischen Materialien herausgestellt.
Diese Stoffe trocknen äußerst schnell und erlauben eine unproblematische und schnelle Reinigung. Noch relativ neu in diesem Skibekleidungssektor sind Softshelljacken. Diese erlauben dank ihrer Ventilationsöffnungen eine ideale Luftzirkulation für den Körper.
Schicht für Schicht zum optimalen Tragekomfort
Bei einer von Renner XXL perfekt auf Sie abgestimmten Bekleidung bildet die unterste Schicht, die sogenannte Transportschicht. Diese sollte aus Materialien bestehen, welche zum einen den Schweiß weg vom Körper transportieren und zum anderen schnell trocknen.
Hierfür eignet sich Funktionswäsche aus Kunststoff wie Polypropylen oder Naturprodukte aus reiner Schurwolle oder Seide. Diese Transportschicht wird wiederum abgedeckt von der Wärmeschicht. Diese Wärmeschicht besteht aus Funktionskleidung in Form von Woll-, Flanell- oder Fleecepullis.
Die äußerste Schicht bildet die Isolierschicht, bestehend aus Skijacke, Skihose oder Skioverall. Diese Bekleidung zum Skifahren - auch in großen Größen - wird aus hochwertigen Membranstoffen gefertigt und bieten garantierten Schutz vor Schnee, Regen und Wind.
Auch bei Skibekleidung in Übergrößen muss das Material hochwertig sein
Für Skibekleidung in Übergrößen gelten natürlich die gleichen Regeln wie für die etwas kleineren Ausführungen. Hierbei muss noch mehr Augenmerk auf den Schnitt, hochwertige Verarbeitung und den optimalen Tragekomfort gelegt werden.
Bei Renner XXL finden Sie eine umfangreiche Auswahl an hochwertiger Skibekleidung in Übergrößen z.B. der Hersteller Killtec, Campagnolo CMP, Maier Sports oder Icepeak.
Skibekleidung muss mehrere Funktionen erfüllen
Gerade bei der Ausübung des Wintersports können Extreme aufeinander treffen: während man kurze Zeit zuvor noch von der anstrengenden Abfahrt schwitzte, sieht man sich wenige Minuten später mit den eisigen Winden konfrontiert, welche einen auf dem Sessellift umwehen. Durch das Zwiebelprinzip ist es dem Skifahrer möglich, seine Kleidung auf die jeweiligen Erfordernisse optimal abzustimmen.
Diese Abstimmung muss jedoch dem Prinzip von Kopf bis Fuß unterliegen, was übrigens für alle Wintersportarten gilt. Dies bedeutet die richtige Auswahl von Funktionsunterwäsche, wie Skileggins und Skisocken, ein Skipullover, eine Skijacke und Skihose oder ein Skioverall.
Skijacken und Skihosen müssen optimale Bewegungsfreiheit bieten
Wie bei allen Aktivsportarten ist auch bei Skifahrern und anderen Wintersportlern die Bewegungsfreiheit ein wichtiges Kriterium an die Funktionalität der Bekleidung. Denn die richtige Bekleidung schützt Sie nicht nur vor widrigen Witterungsverhältnissen, sondern senkt auch ihre Verletzungsgefahr oder den Gefahren einer Unterkühlung.
Ob neben Skisport für eine Snowboardabfahrt, eine Schlittenfahrt, eine Winterwanderung oder Eislaufen - bei Renner XXL erhalten Sie die richtige Bekleidung in Übergrößen für jede Wintersportart und Situation.
Warum ist die richtige Skibekleidung wichtig?
Wer sich im Winter sportlich betätigen möchte, braucht hierfür die richtige Skibekleidung. Genauso vielfältig wie die Wintersportarten ist das Angebot an entsprechender Kleidung. Und ohne einen Überblick über das große Angebot und den richtigen Einkauf machen Skifahren und Wintersport keinen Spaß. Unsere Angebote helfen Ihnen, den Wintersport in vollen Zügen zu genießen.
Skijacke und Skihose sollten aus atmungsaktiven Membranstoffen gefertigt sein. Jedoch kommt es nicht nur auf die Materialien der Oberbekleidung an. Gerade wenn es darum geht sich vor Kälte zu schützen, ist die Kombination mehrerer Schichten nach dem sogenannten Zwiebelprinzip wichtig. Renner XXL ist ihr zuverlässiger Partner, wenn es darum geht Über- und Unterbekleidung aufeinander abzustimmen.

Solange sich Menschen zur Fortbewegung oder zum Vergnügen auf Skier gestellt haben, haben sie auch immer nach der richtigen Skibekleidung für dieses Vergnügen gesucht. Heute muss man nicht mehr auf Felle zurückgreifen, um sich vor den extremen Witterungsbedingungen beim Wintersport zu schützen.
Renner zeigt dir, worauf es beim Skifahren kleidungstechnisch ankommt.
Inhaltsverzeichnis
- Wozu die richtige Skibekleidung?
- Wie kleide ich mich richtig zum Skifahren?
- Funktionen von Skibekleidung
- Vielseitigkeit von Skikleidung
- Skioverall oder Skijacke und Skihose?
- Die richtige Pflege von Skibekleidung
- Skibekleidung in Übergröße kaufen
Skibekleidung kaufen – Der Ratgeber für Übergrößen und große Größen
Die richtige Skibekleidung entscheidet darüber, ob Du einen Skitag genießt oder durchfrierst. Das gilt doppelt, wenn Du in großen Größen unterwegs bist: Ab Damengröße 48 oder Herren 3XL wird die Auswahl plötzlich dünn, die Schnitte passen oft nicht, und Standard-Tipps zum Zwiebelprinzip helfen nur bedingt weiter, wenn die Skijacke an den Oberarmen zwickt oder die Skihose am Bauch spannt. In diesem Ratgeber zeigen wir Dir, worauf es beim Skibekleidung kaufen in Übergrößen und Sondergrößen wirklich ankommt – verständlich, ehrlich und aus der täglichen Beratungspraxis bei RennerXXL.
• Für Gelegenheits-Skifahrer: isolierte Skijacke (8.000–10.000 mm), klassische Skihose, Merino-Funktionsunterwäsche
• Für Vielfahrer: Skijacke mit 15.000 mm, robuste Skihose mit Schneefang, Maier Sports oder Schöffel
• In Übergrößen wichtig: Comfort-Fit statt Slim-Fit, Dehnfalten an Brust und Bauch, ausreichend Armweite
• Nie machen: Baumwoll-T-Shirt unter der Skijacke, zu viele Schichten, Weichspüler beim Waschen
• Das Zwiebelprinzip – welche Schichten Du beim Skifahren brauchst
• Was unter die Skijacke gehört (und was nicht)
• Skijacke in großen Größen: Material, Wassersäule, Kauf-Merkmale
• Skihose in Übergrößen: Latzhose, Passform, Beinlänge
• Skioverall vs. Skikombi – was passt zu wem
• Typische Passformprobleme in Übergrößen – und wie Du sie löst
• Skibekleidung Damen große Größen / Herren Übergrößen
• Marken-Empfehlungen mit Passform-Einschätzung
• Skibekleidung waschen, imprägnieren, pflegen
• 10 häufige Fragen rund um Skibekleidung
Das Zwiebelprinzip – die Basis für jeden Skitag
Beim Skifahren wechseln sich Anstrengung und Kälte ständig ab: Auf dem Sessellift ist es eisig, bei der Abfahrt kommst Du ins Schwitzen, auf der Hütte ist es warm. Eine einzige dicke Jacke kann das nicht abdecken. Deshalb funktioniert Skibekleidung schichten – auch Zwiebelprinzip genannt.
Schicht 1: Der Base-Layer (direkt auf der Haut)
Die unterste Schicht ist die wichtigste. Sie transportiert Schweiß weg vom Körper, damit Du nicht auskühlst. Dafür brauchst Du Funktionsunterwäsche aus Merinowolle oder Polyester. Niemals Baumwolle – die speichert Feuchtigkeit, kühlt aus und ist der häufigste Grund, warum Leute trotz Skijacke frieren, obwohl sie eigentlich warm angezogen sind. Passende Modelle in großen Größen findest Du bei Funktionsunterwäsche in Übergrößen.
Schicht 2: Der Mid-Layer (Wärmeschicht)
Die mittlere Schicht isoliert. Klassisch ist das ein Fleece-Pullover oder eine dünne Isolationsjacke mit Primaloft-Füllung. Bei milderem Wetter reicht auch ein Funktionslongsleeve. Wichtig: Der Mid-Layer soll atmungsaktiv und nicht zu dick sein – sonst wird's unter der Skijacke zu warm und Du schwitzt die Basis nass.
Schicht 3: Die Wetterschutzschicht (Skijacke, Skihose)
Die äußere Schicht schützt vor Schnee, Regen und Wind. Skijacke und Skihose müssen wasserdicht und atmungsaktiv sein – Du willst nicht, dass Schnee reinkommt, aber auch nicht, dass Schweiß drin bleibt. Hier lohnt sich Qualität am meisten.
Was zieht man unter die Skijacke? Die häufigsten Fehler
Zu den meistgestellten Fragen zählt: Was ziehe ich unter die Skijacke an? Die kurze Antwort: Merino- oder Polyester-Funktionsunterwäsche direkt auf die Haut, darüber eine Fleece- oder Primaloft-Zwischenschicht, fertig. Die häufigsten Fehler:
• Baumwoll-T-Shirt unter der Funktionsunterwäsche: hebt den ganzen Zweck auf. Die Funktionsunterwäsche kann den Schweiß nicht wegtransportieren, wenn das Baumwoll-Shirt ihn blockiert.
• Zu dicker Pullover als Mid-Layer: Bei der Abfahrt wird's zu warm, Du schwitzt durch die Skijacke durch.
• Zu viele Schichten: Ab vier Schichten wird Bewegung unangenehm, und zwischen den Schichten gibt's keinen Luftaustausch mehr.
• Zu dünner Base-Layer bei Minusgraden: Dünnes Polyester reicht für die Abfahrt, aber nicht für den Sessellift bei -10 Grad. Merinowolle wärmt besser bei gleicher Dicke.
Skijacke in großen Größen – Material und Kauf-Merkmale
Bei der Skijacke große Größen lohnt sich Qualität am meisten – hier steckt der größte Teil des Budgets. Worauf es beim Skijacke kaufen ankommt:
Wassersäule – wie wasserdicht muss es sein?
Die Wassersäule misst, wie viel Wasserdruck ein Stoff aushält, bevor er durchlässt. Als Faustregel:
• Ab 5.000 mm: offiziell wasserdicht, reicht für kurze Pistentage bei gutem Wetter
• 8.000 bis 10.000 mm: solide für klassisches Skifahren, auch bei Schneefall
• 15.000 bis 20.000 mm: für anspruchsvolle Pistenfahrer und Freerider
• Ab 20.000 mm: Tourenski, Tiefschnee, ganztägige Nässe
Für Gelegenheits-Skifahrer reichen 8.000 bis 10.000 mm völlig. Wer häufig im Tiefschnee unterwegs ist oder regelmäßig bei Schneeregen fährt, sollte zu 15.000 mm greifen.
Atmungsaktivität – damit Schweiß rauskommt
Eine Skijacke muss nicht nur Feuchtigkeit abhalten, sondern Schweißdampf nach außen lassen. Die Atmungsaktivität wird in MVTR-Werten angegeben (g/m²/24h). 5.000 bis 10.000 sind Standard, 20.000+ sind hochwertig. Je mehr Bewegung Du hast (Skitouren, Kinder betreuen, schnelle Carving-Kurven), desto wichtiger der hohe MVTR-Wert. Skibekleidung wasserdicht und atmungsaktiv zugleich – das ist die Kern-Anforderung.
Kauf-Merkmale, auf die es wirklich ankommt
Neben Wassersäule und Atmungsaktivität entscheiden die Detail-Features über den Tragekomfort. Worauf Du achten solltest:
• Skijacke mit Schneefang an Bund und Ärmeln: Verhindert, dass Schnee bei Stürzen in die Jacke kommt. In großen Größen besonders wichtig, weil dort der Hosenbund nicht immer perfekt an der Jacke schließt.
• Belüftungsreißverschlüsse unter den Armen: Öffnen bei Anstrengung, ohne dass Du die Jacke ausziehen musst. Bei kräftigen Oberarmen manchmal schwer zu erreichen – beim Anprobieren testen.
• Verschweißte oder getapte Nähte: Machen die Jacke an Naht-Durchgängen wasserdicht. Bei günstigen Modellen oft nur an Hauptnähten, bei Premium durchgängig.
• Skipasstasche am Ärmel: Klassisches Detail, aber unbedingt sinnvoll, damit Du nicht jedesmal die Jacke öffnen musst.
• Abnehmbare Kapuze: Praktisch beim Stadtbesuch oder auf der Hütte. Bei Übergrößen wichtig: Die Kapuze muss mit Helm drüber passen – vorher checken.
• Zwei-Wege-Zipper: Du kannst die Jacke von unten öffnen, ohne sie oben aufzureißen. Für bauchige Figuren sehr angenehm.
Isoliert oder Hardshell?
• Isolierte Skijacke: mit Füllung (z. B. Primaloft oder Daune). Warm, einfach, ideal für kalte Tage und Gelegenheits-Skifahrer. Weniger flexibel bei wechselhaften Temperaturen.
• Hardshell-Jacke (ohne Isolation): Nur Wetterschutz, Wärme kommt durch Mid-Layer. Flexibler, aber Du brauchst eine passende Zwischenjacke.
• Softshell-Jacke: Elastischer, atmungsaktiver, aber weniger wasserdicht. Gut für Skitouren oder als Zwischenjacke, nicht als alleinige Außenschicht bei Nässe.
Für die meisten Übergrößen-Kunden empfehlen wir isolierte Skijacken. Sie sind unkomplizierter und lassen sich mit Fleece oder Longsleeve darunter gut regulieren. Eine große Auswahl findest Du in unserer Kategorie Skijacken in Übergrößen.
Skihose in Übergrößen – Latzhose, Passform, Beinlänge
Die Skihose große Größen ist bei uns fast häufiger das Problem als die Jacke. Das hat drei Gründe: Bauchweite, Beinlänge, und die Frage Latz oder nicht.
Latzhose oder klassische Skihose?
Skihose mit Hosenträgern (Latzhosen) sitzen höher am Oberkörper und verhindern, dass Schnee in den Hosenbund kommt – etwa beim Hinfallen. Sie verschieben sich nicht beim Bücken oder Skifahren, weil sie an den Trägern halten und nicht nur am Bund. Wer Probleme hat, dass die Skihose rutscht, ist mit einer Latzhose besser bedient. Für Anfänger und alle im Tiefschnee ist Latz die bessere Wahl.
Klassische Skihosen ohne Latz sind einfacher anzuziehen, flexibler und für Pisten-Fahrer ausreichend. In Übergrößen haben klassische Hosen einen weiteren Vorteil: Sie drücken nicht auf den Bauch, wenn der Latz zu eng geschnitten ist. Beide Varianten findest Du bei Skihosen in Übergrößen – inklusive Latzhose Skihose große Größen.
Beinlänge: das unterschätzte Problem
In unserer täglichen Beratung sehen wir: Die Skihose passt in Weite und Bund, aber die Beinlänge stimmt nicht. Ist die Hose zu kurz, kommt Schnee zwischen Skistiefel und Hose. Ist sie zu lang, schleift sie beim Skischuh und verschleißt am Saum. Wer mehr als 1,80 m groß ist, sollte gezielt auf Skihosen in Überlängen schauen – klassische Längen enden oft schon bei Innenbein 86. Für kleinere Skifahrer bieten wir Kurzgrößen und Sondergrößen, damit die Hose nicht über den Skistiefel schleift.
Softshell- oder isolierte Skihose?
Eine isolierte Skihose hat eine Innenfütterung und hält bei Minusgraden auf der Piste warm – besonders bei längeren Liftfahrten. Eine Softshell-Skihose ist dünner, elastischer und besser für Bewegung geeignet, braucht aber eine Funktionslegging darunter. Wer klassisch auf der Piste fährt, ist mit einer isolierten Hose besser bedient.
Skioverall oder Skikombi – was passt zu wem?
Die Frage Overall oder Zweiteiler wird oft überschätzt. Jede Variante hat ihre klaren Stärken:
| Kriterium | Skioverall | Skijacke + Skihose |
|---|---|---|
| Kälteschutz | Sehr gut (kein Schnee durch den Bund) | Gut bei richtiger Passform |
| Flexibilität | Eingeschränkt | Hoch – beides einzeln kombinierbar |
| Hüttengang / Toilette | Umständlich | Einfach |
| Für Anfänger | Sehr gut (Stürze egal) | Gut mit Latzhose |
| Für Freerider / Tiefschnee | Optimal | OK mit Schneefang |
| Alltags-Nutzen abseits Ski | Gering | Hoch (Jacke als Winterjacke, Hose als Thermohose) |
| Auswahl in Übergrößen | Schmal – Skioverall Übergrößen nur wenige Modelle | Deutlich größer |
Unsere Einschätzung: Für die meisten Übergrößen-Kunden ist die Kombination aus Skijacke und Skihose die bessere Wahl. Flexibler, vielseitiger im Alltag tragbar, breiteres Sortiment. Der Skioverall lohnt sich bei Anfängern, im Tiefschnee oder wenn Du bei sehr niedrigen Temperaturen unterwegs bist.
Skibekleidung in Übergrößen – darauf kommt es wirklich an
Jetzt zum Kern unserer Positionierung. Wer in großen Größen Skibekleidung kauft, hat nicht dieselben Probleme wie jemand in Größe M. Standard-Ratgeber helfen nur bedingt weiter. Was in der täglichen Beratung bei uns wirklich zählt:
Warum normale Skijacken ab 4XL oft nicht funktionieren
Viele Hersteller gradieren Schnitte einfach hoch: Sie nehmen eine Größe M und vergrößern alles proportional. Das Problem: Der menschliche Körper wächst nicht proportional. Eine kräftige Figur hat in Relation breitere Oberarme, einen größeren Bauchumfang, manchmal breitere Schultern – aber nicht automatisch längere Ärmel oder einen längeren Rücken. Die Folge: Die Skijacke ist zu eng im Umfang oder passt nicht in Proportion. Ärmel zu kurz, Bund sitzt falsch, Schulternaht zieht nach hinten.
Deshalb führen wir im Shop bewusst Marken, die für große Größen gezielt eigene Schnitte anbieten. Dazu gleich mehr im Marken-Abschnitt.
Typische Passformprobleme in großen Größen
• Bauchweite zu knapp: Jacke schließt nicht richtig, Hose drückt. Comfort-Fit oder Variostretch ist Pflicht.
• Oberarm zu eng: Klassischer Übergrößen-Fehler. Ärmel stoßen an, Armbewegung eingeschränkt.
• Kräftige Waden passen nicht ins Hosenbein: Besonders bei Skihosen mit engem Beinabschluss. Auf weite Schnitte oder Stretchanteil achten.
• Starke Oberweite drückt gegen die Zipper-Kante: Der Reißverschluss wölbt sich nach außen. Lösung: Jacken mit Dehnfalten oder 2-Wege-Zipper.
• Rückenlänge zu kurz: Beim Bücken rutscht die Jacke hoch, der Rücken wird kalt. Längere Rückenpartie ist in XXL-Schnitten Pflicht.
• Beinlänge daneben: Zu lang → schleift am Skistiefel. Zu kurz → Schnee kommt rein. Kurzgrößen, Langgrößen und Sondergrößen sind hier Gold wert.
Skibekleidung Damen große Größen
Bei der Skijacke Damen große Größen und der Skihose Damen große Größen geht es in der Beratung meist um drei Themen: Oberweite, Hüfte, Beinlänge. Klassische Probleme, die wir täglich hören: "Die Skijacke ist zu eng an den Oberarmen", "die Skihose drückt am Bauch", "im Brustbereich spannt es". Skibekleidung für kräftige Frauen muss an diesen Punkten besonders sitzen:
• Skijacken mit Dehnfalten an der Brust oder Variostretch-Einsätzen
• Skihosen mit weiterem Hüftschnitt und elastischem Bund
• Modelle bis Damengröße 58
• Zusätzliche Kurzgrößen für Frauen unter 1,65 m und Langgrößen für Frauen über 1,80 m
Für sehr große Frauen gibt es Skihosen in Überlängen – die klassischen Längen enden meist bei Innenbein 86, was für viele nicht reicht.
Skibekleidung Herren Übergrößen
Bei der Skijacke Herren Übergrößen und der Skihose Herren Übergrößen geht es in der Beratung fast immer um denselben Dreiklang: Bauch, Schultern, Oberarme. Typische Klage: "Die Skijacke ist zu eng an den Oberarmen" oder "der Bauch passt, aber die Ärmel sind zu kurz". Skibekleidung für kräftige Männer braucht Comfort-Fit – Slim-Fit funktioniert bei kräftigen Figuren nicht und ist bei uns bewusst nicht im Sortiment.
Unser Herren-Sortiment geht bei Skijacken und Skihosen von L bis 8XL. Für sehr große Männer gibt es Langgrößen, für Männer unter 1,75 m mit kräftiger Figur gibt es Kurzgrößen, bei denen die Jacke nicht bis zu den Oberschenkeln hängt und die Hose den Skistiefel nicht überragt.
Welche Marken sind in Übergrößen gut? Unsere Einschätzung
Marke ist bei Skibekleidung nicht nur Prestige. Die Schnitte unterscheiden sich deutlich, und gerade in großen Größen gibt es klare Unterschiede. Was wir aus täglicher Beratung beobachten:
Aus unserer Sicht passformstark in Übergrößen
• Maier Sports: Gehört aus unserer Sicht zu den passformstärksten Marken im Übergröß-Bereich. Wir beobachten in der Praxis, dass die Schnitte gezielt für große Figuren entwickelt werden. Besonders stark bei Damen-Schnitten und Skihosen in Kurz- und Langgrößen.
• CMP (Campagnolo): Italienischer Hersteller mit guter Passform auch in Übergrößen. Preis-Leistung überzeugt, Schnitte sind unkompliziert geschnitten.
• Killtec: Solide Grundpassform für größere Figuren, mittlere Preisklasse. Funktionswerte reichen für den klassischen Pistenspaß.
• Icepeak: Finnischer Hersteller, passt in Übergrößen ebenfalls gut – stärker im Herren-Bereich.
• Schöffel: Premium-Marke mit solider Passform auch in größeren Größen. Preislich höher, Verarbeitung sehr gut.
Fällt nach unserer Erfahrung kleiner aus
• Löffler: Fällt nach unserer Einschätzung in großen Größen eher kleiner aus. Wir empfehlen hier fast immer, eine Größe größer zu bestellen.
Das sind Einschätzungen aus unserer täglichen Arbeit mit den Produkten – keine absoluten Aussagen. Wenn Du unsicher bist: Anrufen, Maße durchgeben, wir sagen Dir konkret, welches Modell passt.
Skibekleidung waschen, imprägnieren und pflegen
Skibekleidung ist Hochleistungstextil. Wer sie wäscht wie ein T-Shirt, schadet Membran und Imprägnierung. Die Folge: Wasser perlt nicht mehr ab, die Atmungsaktivität leidet, die Jacke fühlt sich "klamm" an. Mit der Zeit macht das einen spürbaren Unterschied.
Richtig waschen – Schritt für Schritt
• Alle Reißverschlüsse und Klettverschlüsse schließen
• Bei 30 Grad im Schonwaschgang waschen
• Kein Weichspüler – zerstört die Imprägnierung
• Kein normales Waschmittel – nutze Funktionswaschmittel (z. B. Nikwax oder Hey Sport)
• Zwei- bis dreimal gründlich spülen, damit keine Waschmittelreste zurückbleiben
• Maschine nicht überfüllen – reduziere die Ladung auf maximal die Hälfte
• Skijacken und Skihosen immer getrennt von Baumwoll-Wäsche waschen
Kann Skibekleidung in den Trockner?
Die meisten modernen Skijacken und Skihosen dürfen in den Trockner bei niedriger Temperatur – das ist sogar gut, weil die Wärme die Imprägnierung aktiviert. Daunenjacken kommen mit zwei bis drei Tennisbällen in den Trockner, damit die Daunen wieder aufbauschen. Immer das Pflegeetikett prüfen – manche Membranen vertragen keine Hitze.
Imprägnieren nicht vergessen
Nach dem Waschen frisch imprägnieren, wenn Wasser nicht mehr abperlt. Das geht mit Einwasch-Imprägnierungen (wie Nikwax TX.Direct) oder Spray-Imprägnierungen. Details und die typischen Anwender-Fehler findest Du in unserem Ratgeber Skijacke imprägnieren und waschen.
Kaufberatung – welche Skibekleidung für welchen Typ?
Hier die klare Kaufberatung je Einsatzzweck. Keine 20 Optionen, sondern konkrete Empfehlungen:
• Familien-Skifahrer und Gelegenheits-Skifahrer: Isolierte Skijacke mit 8.000–10.000 mm Wassersäule, klassische Skihose (kein Latz nötig), Marken wie CMP, Killtec oder Icepeak. Preis-Leistung steht im Vordergrund.
• Regelmäßige Pistenfahrer: Skijacke mit 10.000–15.000 mm, robuste Skihose, gute Funktionsunterwäsche. Maier Sports oder Schöffel lohnen sich auf Dauer.
• Freerider / Tiefschnee: Hardshell-Jacke mit 20.000+ mm, Latzhose, Schneefang an Ärmeln und Bund. Skioverall ist eine Option.
• Skitourengeher: Leichte Softshell-Kombi, atmungsaktiv, plus dünne isolierte Jacke im Rucksack für die Pause. In Übergrößen hier vorab beraten lassen – Auswahl ist dünner.
• Anfänger: Latzhose oder Skioverall (Schneeschutz bei Stürzen!), warm isolierte Jacke, gute Funktionsunterwäsche. Lieber eine Nummer wärmer als zu dünn.
Was wir offen abraten: Hardshell ohne Isolation für Gelegenheits-Skifahrer. Das macht nur Sinn mit passender Zwischenjacke, und viele unterschätzen das. Wer einmal im Jahr eine Woche Ski fährt, ist mit einer isolierten Jacke besser bedient.
Skischuhe – das unterschätzte Passform-Thema
Skibekleidung ist das eine, Skischuhe das andere. Wer breite Füße oder kräftige Waden hat, kennt das Problem: Der Schuh passt am Fuß, aber die Schale lässt sich am Wadenschaft nicht schließen. Oder umgekehrt. Das ist ein eigenes Thema mit eigener Tiefe – die Praxis-Tipps dazu findest Du in unserem Ratgeber zu Passformproblemen bei Skischuhen.
Häufige Fragen rund um Skibekleidung
Was zieht man unter die Skijacke?
Direkt auf die Haut Funktionsunterwäsche aus Merino oder Polyester. Darüber eine Zwischenschicht aus Fleece oder dünner Isolationsjacke. Niemals Baumwolle – sie speichert Schweiß und kühlt aus.
Meine Skijacke ist zu eng an den Oberarmen – was tun?
Klassisches Übergrößen-Problem. Die meisten Standard-Jacken werden hochgradiert und bleiben an den Oberarmen zu eng. Lösung: Marken wählen, die eigene Übergrößen-Schnitte bauen (Maier Sports, CMP, Icepeak), oder eine Nummer größer bestellen. Im Zweifel vor dem Kauf den Oberarm-Umfang messen und mit der Maßtabelle abgleichen – wir hinterlegen diese Maße bei jedem Artikel.
Meine Skihose rutscht ständig – was hilft?
Die häufigste Ursache: Die Hose sitzt über dem Bauch statt darunter, der Schwerpunkt zieht sie runter. Abhilfe: Latzhose mit Hosenträgern statt klassischer Skihose. Die Latzhose rutscht nicht, weil sie an den Trägern hält. Für Übergrößen ist das oft die bessere Wahl.
Skioverall oder Skihose und Skijacke – was ist besser?
Skihose und Skijacke als Kombi sind flexibler. Skioverall ist kältedichter und für Anfänger, Freerider und Tiefschnee-Fahrer oft die bessere Wahl. In Übergrößen ist die Auswahl bei Zweiteilern deutlich größer.
Welche Skibekleidungs-Marken sind in Übergrößen gut?
Aus unserer Erfahrung passformstark in großen Größen: Maier Sports, CMP, Killtec, Icepeak und Schöffel. Löffler fällt nach unserer Einschätzung kleiner aus – dort eine Größe größer wählen.
Wie wasche ich Skibekleidung richtig?
Bei 30 Grad im Schonwaschgang mit Funktionswaschmittel, kein Weichspüler. Reißverschlüsse schließen, separat von Baumwolle waschen, zweimal spülen. Nach dem Waschen imprägnieren und bei niedriger Temperatur im Trockner aktivieren.
Kann Skibekleidung in den Trockner?
Die meisten modernen Skijacken und Skihosen vertragen den Trockner bei niedriger Temperatur. Das aktiviert sogar die Imprägnierung. Daunenjacken nur mit Tennisbällen. Immer das Pflegeetikett prüfen.
Was bedeutet Wassersäule bei Skibekleidung?
Die Wassersäule misst, wie viel Wasserdruck ein Stoff aushält. Nach der gängigen Faustregel gilt ein Stoff etwa ab 5.000 mm als wasserdicht. 10.000 mm sind für klassisches Skifahren solide, ab 20.000 mm für Tiefschnee und ganztägige Nässe. Für Gelegenheits-Skifahrer reichen 8.000 bis 10.000 mm.
Gibt es Skibekleidung wirklich in Übergrößen bis 8XL?
Ja. Bei RennerXXL führen wir Skijacken und Skihosen von 4XL bis 8XL beziehungsweise bis Damengröße 58. Marken wie Maier Sports, CMP und Icepeak bieten aus unserer Beobachtung Schnitte, die auf kräftige Figuren gut passen.
Ich friere beim Skifahren – was mache ich falsch?
Häufigste Ursachen: falsche Basisschicht (Baumwolle statt Funktion), zu wenig Füllung in der Skijacke, kalte Füße oder Hände ziehen den ganzen Körper runter. Check in dieser Reihenfolge: Funktionsunterwäsche, Skisocken, Handschuhe, Mütze.
Fazit: Skibekleidung kaufen – worauf es wirklich ankommt
Gute Skibekleidung in Übergrößen ist keine Frage des Preises allein, sondern vor allem der Passform. Eine günstige Jacke, die richtig sitzt, wärmt besser als eine teure Premium-Jacke, die am Oberarm zwickt und am Bauch spannt. Der wichtigste Schritt vor dem Kauf: Körpermaße nehmen und mit den angegebenen Maßen vergleichen.
Für die meisten Skifahrer in großen Größen reicht beim Skibekleidung kaufen die klassische Kombination: isolierte Skijacke mit 8.000–10.000 mm Wassersäule, klassische Skihose oder Latzhose mit Hosenträgern, Merino-Funktionsunterwäsche. Wasserdicht, atmungsaktiv, bezahlbar. Mehr braucht der normale Pistenurlaub nicht.
Wer spezielle Anforderungen hat – Tiefschnee, Skitouren, extreme Kälte – sollte gezielt nach Hardshell, Atmungsaktivität und Leichtigkeit schauen. Wer einfach mit der Familie auf die Piste will, ist mit einer guten Standard-Ausrüstung für viele Jahre gut bedient.
Über den Autor: Dieser Ratgeber wurde von Gerhard Renner verfasst – Gründer von RennerXXL, spezialisiert auf Outdoor- und Skibekleidung in Übergrößen seit 2004. Grundlage sind Produktwissen und Praxis aus rund 20 Beratungsgesprächen pro Tag.
