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13. Dezember 2022 / Kommentare (38)

Skijacke waschen und imprägnieren – die richtige Anleitung

Auf einen Blick

Skijacken und Skibekleidung brauchen regelmäßige Pflege, damit Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität erhalten bleiben. Die wichtigsten Regeln: Spezialwaschmittel verwenden, keinen Weichspüler, nach spätestens drei Waschgängen nachimprägnieren. Wie das genau geht, erklären wir dir hier Schritt für Schritt.


Inhaltsverzeichnis


Im Video: Skijacken waschen & imprägnieren


Skijacken waschen – Schritt für Schritt

skijacke waschen und imprägnieren – anleitung

Schönes bleibt schön und Funktionsbekleidung leistet verlässliche Dienste – wenn du Outdoortextilien die Pflege gibst, die sie brauchen. Wir gehen davon aus, dass Skibekleidung über mehrere Jahre hinweg eingesetzt wird. Moderne Funktionsmaterialien sind langlebig, vorausgesetzt, man behandelt sie richtig.

Ob Kunstfaser oder Naturprodukt, Gore-Tex, Primaloft, Daune oder wie sie alle heißen – für alle gilt: Schau dir das Etikett mit den Herstellerangaben genau an und halte dich unbedingt daran. Dort steht schnell und einfach, wie Skibekleidung gewaschen und getrocknet werden soll.

Die praktische Kurzanleitung für den Waschgang:

  1. Pflegeetikett lesen – Temperatur, Schonwaschgang, Trocknereignung prüfen.
  2. Alle abnehmbaren Teile (Kapuze, Gürtelbänder) entfernen, Reißverschlüsse und Klettverschlüsse schließen.
  3. Spezialwaschmittel für Membranbekleidung verwenden – kein normales Waschmittel, kein Weichspüler.
  4. Schonwaschgang bei 30–40 °C, geringe Schleuderzahl.
  5. An der Luft trocknen oder bei niedrigster Temperaturstufe in den Trockner (wenn erlaubt).
  6. Nach dem Trocknen imprägnieren oder Imprägnierung reaktivieren (Trockner, Bügeleisen).
💡 Gerhards Tipp: Leg dir einen festen Pflegerhythmus an: Nach jeder zweiten Skitour kurz kontrollieren, ob Wasser noch abperlt. Wenn nicht, reicht oft schon ein kurzer Durchgang im Trockner bei 40 °C – ohne neu zu waschen.

Das richtige Waschmittel für Skibekleidung

Hochwertige Funktionsbekleidung muss gepflegt werden. Handelsübliche Waschmittel sind für Skijacken und Skihosen ein absolutes No-Go. Sie verstopfen die Poren der Membran und hinterlassen Rückstände, die Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität dauerhaft schädigen. Aus dem gleichen Grund gilt: Niemals Weichspüler verwenden. Weichspüler verhindert das Feuchtigkeitsmanagement des Stoffs vollständig.

Spezielle Waschmittel für Membranbekleidung reinigen die Membran von Schweiß- und Fettrückständen, ohne die feinen Kunststoffporen anzugreifen. So erhält die Jacke ihre ursprüngliche Atmungsaktivität zurück. Marktführer in diesem Bereich ist nach wie vor Hey Sport, daneben ist Nikwax weit verbreitet.

Generell gilt: Outdoorbekleidung so oft wie nötig, aber so selten wie möglich waschen. Beim Waschgang selbst immer die schonende Variante wählen.

Top 4 Waschmittel und Imprägniermittel

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Spezialwaschmittel: Sinnvoll oder nicht?

Als Händler muss man sich der Frage stellen, ob es tatsächlich so viele unterschiedliche Pflegemittel geben muss. Wolpert von Granger’s sieht das Angebot pragmatisch: „Unser Funktionswaschmittel kann verdünnt auch als Sprühreiniger oder zum Reinigen von Schuhen verwendet werden.“ In einer 1-Liter-Flasche stecke echte Multifunktionalität für Unterwäsche, Softshells, Schuhe und wasserdichte Bekleidung bis hin zu Merino und Daune.

Götzel vertritt die Auffassung, dass unterschiedliche Mittel durchaus Sinn machen: „Definitiv sinnvoll, denn zwischen den Faserstrukturen von synthetischen und natürlichen Fasern liegen Welten. Was das eine pflegt, kann das andere zerstören.“

Die entscheidende Frage ist letztlich: Lieber einmal 10 Euro für ein gutes Pflegemittel ausgeben oder auf lange Sicht ein top funktionierendes Produkt im Einsatz haben? Langlebigkeit ist auch ein Umweltthema.

Schleudern, Trockner, Bügeln

Schleudern: Wenn das Pflegeetikett es erlaubt, trotzdem geringe Schleudertouren und eine kleine Trommelfüllung wählen. Bei Daunenprodukten können Tennisbälle in die Trommel gegeben werden.

Wäschetrockner: Nur wenn der Hersteller es ausdrücklich erlaubt – dann schonend bei geringer Temperatur und kleiner Trommelfüllung. Ein kurzer Durchgang im Trockner unmittelbar nach dem Auftragen einer Imprägnierung verbessert den Effekt. Im Zweifelsfall: lieber an der Luft trocknen.

Bügeln: Das Bügeleisen verstärkt den Imprägniereffekt, wenn es laut Etikett erlaubt ist. Einstellung immer nach Herstellervorgabe. Wichtig: Viele Funktionsmaterialien mit hohem Elastan- oder Polypropylenanteil vertragen keine Hitze – im Zweifel weglassen.

Funktionswäsche (erste Lage) waschen

Die Pflege der ersten Lage – also Funktionswäsche – ist noch relativ unkompliziert. Grundsätzlich kann hier auch ein handelsübliches Feinwaschmittel verwendet werden. Wichtig: Keinen Weichspüler benutzen. Weichspüler verhindert die Wicking-Fähigkeit des Stoffs und nimmt der Wäsche jedes Feuchtigkeitsmanagement.

Ein Funktionswaschmittel ohne Farb- und Duftstoffe ist die hautfreundlichste Variante. Nikwax bietet als einziger Hersteller ein spezielles Erste-Lage-Waschmittel an: „Base-Fresh“ desodoriert Funktionswäsche effizient und verhindert, dass sich Körpergerüche neu bilden.

Schweißgerüche beseitigen

Die meisten Bakterien überstehen eine Wäsche bei 30–40 °C problemlos. Wer Gerüche gezielt eliminieren will, kann Zusatzstoffe zum Waschmittel hinzufügen – etwa Essig, reinen Alkohol oder Bleichmittel. Da das aufwendig ist, empfehlen Experten dennoch ein Spezialwaschmittel als schonendere und effektivere Lösung.

Tipp für unterwegs: Bekleidung in der prallen Sonne trocknen. Direktes UV-Licht tötet Bakterien ab. Das funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Wasserentkeimung mit dem Steri-Pen.

Übrigens: Das Hausrezept, Bakterien in der Tiefkühltruhe erfrieren zu lassen, ist ein Irrglaube. Aufgetaut werden die Bakterien wieder aktiv. Ähnliches gilt für Kunstfaserjacken (Primaloft, Thermore): Gerüche gehen nur mit einem Funktionswaschmittel wirklich heraus – parfümierte Vollwaschmittel überdecken den Geruch nur.

💡 Gerhards Tipp: Skijacken nach dem Urlaub nicht einfach in den Schrank hängen. Erst waschen, dann imprägnieren – und zwar bevor die Saison endet. So geht die Jacke frisch gepflegt in die Sommerpause und ist beim nächsten Mal sofort einsatzbereit.

Skijacken imprägnieren – so geht es richtig

Warum Imprägnierung so wichtig ist

Funktionskleidung zu imprägnieren ist die Grundvoraussetzung für den Erhalt aller Materialeigenschaften. Nur imprägnierte Kleidung ist wasser- und schmutzabweisend. Auch die Atmungsaktivität kann die Membran nur dann voll entfalten, wenn die Imprägnierung des Außenstoffs funktioniert.

Wenn Wasser nicht mehr abperlt, saugt sich der Oberstoff voll. Die Fasern quellen auf und „verschließen“ die Jacke von außen: Wasserdampf und Körperfeuchtigkeit können nicht mehr nach außen abgegeben werden. Die Jacke fühlt sich kalt und klamm an – obwohl die Membran selbst noch dicht ist.

Das gilt übrigens auch, wenn sich der Stoff durch Schmutz, Fette oder Öle zusetzt. Deshalb regelmäßig waschen und imprägnieren.

Faustregel für die Nachimprägnierung:

  • Wenn Wasser nicht mehr abperlt…
  • …oder nach spätestens drei Waschgängen.

Imprägnierspray vs. Einwaschimprägnierung

Bei der Nachimprägnierung gibt es zwei Methoden: Sprays und Einwaschimprägnierungen (Mittel für das Weichspülerfach der Waschmaschine).

Imprägniersprays werden nach dem Waschen und Trocknen gleichmäßig auf den Außenstoff aufgesprüht. Experten wie Augustiniak von Fibertec empfehlen Sprays ausdrücklich für Zwei- und Drei-Lagen-Bekleidung: „Einwaschimprägnierungen sind für diese Bekleidungstypen völlig ungeeignet, da sie auch die Innenseite der Membran imprägnieren und die Atmungsaktivität einschränken.“

Einwaschimprägnierungen kommen direkt in den Waschgang – einfach in das Weichspülerfach der Waschmaschine geben. Vorteil laut Nikwax: „Die Molekülstruktur ist klein genug, um die Atmungsaktivität nicht zu blockieren.“ Außerdem werden auch schwer erreichbare Stellen wie Bündchen sicher imprägniert. In der Handhabung sind sie unkomplizierter und lassen keine Überdosierung zu.

Letztlich ist es eine Frage der Handhabung und des Materials. Wer auf Nummer sicher gehen will: Spray für Hardshells und Drei-Lagen-Jacken, Einwaschimprägnierung für einfachere Membranbekleidung.

Wichtig: Immer ein PFC-freies Produkt verwenden. Hier erklären wir, was PFC ist und warum es problematisch ist.

Imprägnierung reaktivieren mit Trockner oder Bügeleisen

Die ab Werk aufgetragene Imprägnierung kann durch Wärme reaktiviert werden. Nach der Wäsche einfach die Jacke bei niedrigster Temperaturstufe kurz in den Trockner geben – sofern das Pflegeetikett es erlaubt. Diese Methode reicht für die ersten Male aus, bevor eine echte Nachimprägnierung nötig wird.

Wenn kein Trockner verfügbar ist, kann ein Bügeleisen auf niedrigster Stufe über ein dünnes Tuch die gleiche Wirkung erzielen. Immer erst das Etikett prüfen.

💡 Gerhards Tipp: Spray-Imprägnierung immer im Freien bei Windstille auftragen – nicht in der Wohnung. Danach die Jacke kurz in den Trockner (niedrigste Stufe, 5–10 Minuten), um das Imprägniermittel einzuarbeiten. Das macht einen deutlich spürbaren Unterschied zur reinen Lufttrocknung.

Hardshell, Softshell und Daune – was gilt für welches Material?

Skijacke richtig waschen und imprägnieren

Hardshell, Softshell oder Daune – jedes Material braucht eine leicht andere Pflege.

Hardshells waschen und imprägnieren

Hardshell-Skijacken sind das Problemkind bei der Pflege. Die wichtigste Aussage: Reinigen erhält die Funktionsfähigkeit der Membran. Die klassische Annahme „Gore-Tex-Jacken sollte man maximal einmal im Jahr waschen“ ist definitiv falsch und kann mittelfristig eine Membran zerstören.

Körperausdünstungen, Salze aus dem Schweiß und externe Fette (Sonnencremes, Hautcremes) zersetzen mit der Zeit die Membran. Augustiniak bringt es drastisch auf den Punkt: „Salz- und Fettablagerungen auf wasserdichter und atmungsaktiver Bekleidung sind der schleichende Tod für das Material.“

Faustregel: Nach Einsätzen mit starkem Schwitzen oder nach Aufenthalten am Meer sofort waschen. Bei normalem Gebrauch mindestens alle drei bis vier Monate, oder wenn die Jacke äußerlich stark verschmutzt ist.

Das Hardshell mit einem Spezialwaschmittel für Membranen waschen, anschleudern und auf einem Gestell trocknen. Zur Imprägnierung: Sprays werden für Hardshells bevorzugt empfohlen (siehe Abschnitt oben).

Softshells waschen und imprägnieren

Die Pflege von Softshells ist weitgehend identisch mit der Behandlung von Hardshells, vor allem wenn es sich um Softshells mit Membran handelt. Wolperts Tipp: „Pflegeanleitung des Herstellers folgen, auf links waschen schadet nie, Reißverschlüsse und Klettverschlüsse schließen.“

Bei Softshells spielt die wasserabweisende Wirkung sogar eine noch gewichtigere Rolle als bei Hardshells – da Softshells normalerweise nicht absolut wasserdicht sind, sorgt die DWR-Imprägnierung tatsächlich für den primären Nässeschutz. Regelmäßiges Auffrischen ist hier besonders wichtig.

Daunenjacken – der Pflege-Spezialfall

Daunenprodukte leben vom hohen Lufteinschluss zwischen den Daunen – dieser macht die Isolation erst möglich. Damit die Daunen nicht durch Schmutz oder Körperfette verkleben, müssen sie regelmäßig gereinigt werden. Ein Spezialwaschmittel ist dabei Pflicht: Es sorgt dafür, dass die Daunen nicht verkleben und der Loft erhalten bleibt.

Der kritische Teil ist der Trockenprozess. Dieser beginnt beim Schleudern mit mehreren Gängen bei zunehmender Drehzahl, damit möglichst viel Nässe herausgedrückt wird. Danach kommt die Jacke in den Wäschetrockner bei mäßiger Hitze mit langer Laufzeit. Ein paar Tennisbälle in der Trommel lockern die Daunen wieder auf. Die Jacke muss wirklich vollständig trocken sein – sonst verklumpen die Daunen dauerhaft.


Übersicht über alle Textilpflege- und Wäschesymbole

Praktische Pflegeanleitung im Überblick:

Übersicht alle Textilpflege- und Wäschesymbole

Irrglauben und Mythen beim Waschen und Imprägnieren

In jedem Bereich gibt es Mythen, die so oft wiederholt wurden, dass sie als selbstverständlich gelten. Bei Outdoorbekleidung ist der größte Irrglaube die Annahme, Gore-Tex-Jacken möglichst selten zu waschen. Das Gegenteil ist richtig: Zu seltenes Waschen zerstört die Membran.

Dr. Conrad Götzel, Vertriebsleiter Holmenkol, nennt noch einen weiteren verbreiteten Irrglauben: „Dass gute Funktionsbekleidung auch ohne Behandlung ihre Funktion über lange Zeit vollständig beibehält.“

Götzel beantwortet auch die Frage, welches Reinigungsmittel für welche Lage gilt, auf unerwartete Weise: „Nicht die Bekleidungslage, sondern das Material bestimmt die Art des Waschmittels.“ Polyester und Polyamid sind robuste Fasern – theoretisch waschbar bis 60 °C. Praktisch verhindert aber oft beigemischtes Elastan in Bündchen und Bündchen solche Temperaturen. Deshalb gilt meist: 30–40 °C.

Ein besonderes Augenmerk gilt Polypropylen: Diese Faser hat einen niedrigen Schmelzpunkt und verträgt nur geringe Wärme. Funktionshosen, -Shirts und -Jacken mit Polypropylenanteil niemals bügeln – das Material schmilzt schnell und das ist kein Reklamationsfall.


FAQ: Häufige Fragen zum Waschen und Imprägnieren von Skijacken

Wie wasche ich eine Skijacke in der Waschmaschine?
Schonwaschgang bei 30–40 °C, Spezialwaschmittel für Membranbekleidung (z. B. Hey Sport Tex-Wash oder Nikwax Tech Wash), kein Weichspüler. Reißverschlüsse schließen, geringe Schleuderzahl. Danach an der Luft oder bei niedrigster Trocknertemperatur trocknen.
Welches Programm und welche Temperatur für die Skijacke?
Schonwaschgang oder Outdoor-Programm bei 30 °C, maximal 40 °C. Schleuderzahl nicht über 800 U/min. Was auf dem Pflegeetikett steht, hat immer Vorrang.
Wie imprägniere ich eine Skijacke in der Waschmaschine?
Einwaschimprägnierung (z. B. Hey Sport Impra-Wash) ins Weichspülerfach geben und gemeinsam mit dem normalen Waschgang laufen lassen. Alternativ nach dem Waschen einen Imprägnierspray gleichmäßig auf den trockenen Außenstoff auftragen und kurz mit dem Trockner oder Bügeleisen einarbeiten.
Muss man Skibekleidung überhaupt imprägnieren?
Ja, unbedingt. Ohne funktionsfähige Imprägnierung saugt sich der Außenstoff mit Wasser voll, die Atmungsaktivität bricht zusammen und die Jacke fühlt sich klamm und kalt an. Neue Jacken sind ab Werk imprägniert, aber nach spätestens drei Waschgängen ist eine Nachimprägnierung nötig.
Kann ich eine Skijacke in den Trockner geben?
Nur wenn das Pflegeetikett es ausdrücklich erlaubt. Wenn ja, dann bei niedrigster Temperaturstufe und kleiner Trommelfüllung. Der Trockner reaktiviert außerdem die vorhandene Imprägnierung – ein kurzer Durchgang nach dem Waschen reicht dafür oft aus.
Wie entferne ich Schweißgerüche aus einer Skijacke?
Mit einem Spezialwaschmittel für Funktionskleidung – normale Vollwaschmittel mit Parfüm überdecken den Geruch nur. Nikwax Base-Fresh ist das einzige speziell auf Geruchsbeseitigung in Funktionswäsche ausgerichtete Produkt. Wer keine Waschmaschine zur Hand hat: Trocknen in direkter Sonneneinstrahlung tötet Bakterien durch UV-Strahlung ab.

Ähnliche Themen im Renner Magazin:

  1. Wie wasche ich Softshell-Jacken richtig?
  2. Wie wasche ich Daunenjacken?
  3. Imprägniermittel-Shop




Skijacke waschen und imprägnieren – die richtige Anleitung Zuletzt aktualisiert: 21.02.2026 von
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Ich bin Gery from LA – Model und authentisches Gesicht von RennerXXL. Mit meinen 185 cm Körpergröße, einem Brustumfang von 141 cm, einem Bauchumfang von 153 cm, einer Hüfte von 150 cm und einer Innenbeinlänge von 89 cm stehe ich genau für das, wofür RennerXXL steht: echte Passform, Natürlichkeit und Selbstbewusstsein. Seit vielen Jahren stehe ich für unsere Eigenmarken vor der Kamera. Dabei ist mir wichtig, mit meiner ehrlichen Art und Ausstrahlung zu zeigen, dass Outdoor-Bekleidung in Übergrößen nicht nur funktional ist, sondern auch mit Stolz getragen werden kann. Ob beim Wandern, Radfahren oder einfach draußen in der Natur – ich teste viele unserer Produkte selbst und bringe meine Erfahrungen direkt in die Weiterentwicklung ein. So bin ich nicht nur Model, sondern ein echter Teil der RennerXXL-Familie – bodenständig, glaubwürdig und immer mit einem Augenzwinkern.

Last modified: 21. Februar 2026

38 Kommentare zu :
Skijacke waschen und imprägnieren – die richtige Anleitung

  1. heribert_mo sagt:

    ich würde nie meine kleidung nach dem imprägnieren in den Wäschetrockner tun!

  2. kristina sagt:

    danke für die infos. soll man lieber imprägnier sprays nehmnen oder lieber imprägniermittel zum einwaschen?

  3. MWoz sagt:

    Ich hätte gerne von euch gewusst, ob man ein normales Waschmittel verwenden darf oder ob man diese Spezialwaschmittel nehmen soll. Danke

  4. Gerhard sagt:

    Wir haben uns bei Hey Sport (Marktführer in Sachen Imprägniermittel) erkundigt, was nun besser ist: einwaschen oder das klassische Imprägnierspray? Hey sagt eindeutig, dass Imprägnierwaschmittel die bessere Lösung ist, da die Textilien und Bekleidung dadurch gleichmäßig und ganz auf der Oberfläche verteilt wird

  5. Jürgen sagt:

    Ich benutze schon seit geraumer Zeit die Imprägniermittel von Impregno.
    Die sind alle umweltfreundlich, da sie ohne giftige Fluorverbindungen auskommen. Desweiteren sind auch keine anderen giftigen Hilfsstoffe enthalten.
    Ich benutze die Imprägnierung für die Waschmaschine. Die leichte Anwendung und die Ergebnisse haben mich überzeugt.
    Ich habe es schon in meinem Wanderverein eingeführt und wir gehen jetzt mit einem etwas besseren Gewissen in die Natur.

  6. m.weng74 sagt:

    ich denke beim waschen und imprägnieren von Skisachen sollte man erst mal ins Etikett von den Klamotten schauen.. weil es von Hersteller zu Hersteller immer wieder Unterschiede gibt, zb zwischen Wolfskin, Maier oder Schöffel (Venturi Membranen). Aber grunsätzlich würde ich mich an die geltende Regel halten, waschen bei 40 Grad Schonwaschgang, und Trockner eher meiden, und wenn dann nur mit ganz niedriger Temperatur.

  7. Gast sagt:

    Was macht man mit Skihosen aus Softshell? kann man da auch so verfahren oder muss ich spezielle Softshell Mittel nehmen?

  8. Natan sagt:

    hab meine spyder skijacke leider damit fast kaputt gemacht, kann jedem nur empfehlen auf weichspüler zu verzichten!

  9. Gast sagt:

    Mich würde interessieren, wie man Gore-Tex Membranen wäscht, man liest da immer was anderes

  10. Jole1974 sagt:

    Very important:
    1. Mittel muss silikonfrei sein!
    2. Skisachen sollen nur von außen imprägniert werden, also mit Spray (wichtig für Atmungsaktivität)
    3. nicht zu oft waschen, gilt für alle Funktionstextilien, macht die Sachen nicht besser

  11. BB sagt:

    Wo bitte gibt es Antworten auf diese vielfältigen interessanten Fragen?

  12. Stefan sagt:

    ich hab mit Hey Sport und Nikwax gute Erfahrungen gemacht. Sind nicht die billigsten aber man wäscht die Sachen ja auch nicht jede Woche

  13. Gerhard sagt:

    Da uns immer mehr Fragen erreichen, gibt es hier die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ)

    1. F: Gibt es einen Unterschied beim Waschen zwischen den Herstellern Mammut, Wolfskin, Schöffel oder Fjäll Räven.. uvm?

    A: NEIN: alle Hersteller verwenden bei ihren Funktionsmaterialien Membranen, die zwar unterschiedlich sind, aber vom Grundsatz her alle praktisch gleich funktionieren… also winzige Poren haben, die die Feuchtigkeit nach außen bringt, aber gleichzeitig Jacke und Hose wasserdicht machen.

    2. F: Was ist der Unterschied zwischen einem normalen Waschmittel und einem Imprägnierwaschmittel?

    A: normale Waschmittel imprägnieren die Textilien und Oberstoffe nicht, auch wird es oft missverstanden, da es kein reines Imprägnierwaschmittel gibt, sondern ein Spezial-Waschmittel UND ein Imprägniermittel, das ZUSÄTZLICH bei der Waschmaschine dazugegeben wird (Weichspülfach)

    3. F: Wie imprägniert man Primaloftjacken?

    A: Primaloft Jacken und Hosen sind grundsätzlich nicht wasserdicht, können aber mit Imprägniermittel behandelt werden und werden dann einigermaßen wasserdicht, aber leider lässt dann auch die Atmungsaktivität etwas nach.

    4. F: Gibt es Besonderheiten bei unterschiedlichen Arten von Jacken?

    A: Nein. Alle Oberstoffe, egal ob Winterjacke, Snowboardjacke, Skibekleidung oder Schneeanzug, werden alle gleich gewaschen und imprägniert.

    5. F: soll man Funktionsjacken nach dem Waschen noch Schleudern?
    A: Nein. Schleudern hat keinen Einfluss auf die Membran.

    6. F: Braucht meine Waschmaschine ein spezielles Imprägnierprogramm

    A: Inzwischen gibt es bei vielen Waschmaschinen ein extra Programm zum Waschen und Imprägnieren von Funktions-Textilien. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, aber nicht zwingend notwendig, da das Fach für Weichspüler auch mit Imprägniermittel gefüllt werden kann.

  14. Gerhard sagt:

    Hier noch ein paar Tipps bei Handwäsche:
    Handwäsche

    1. Überprüfen Sie, ob sich nichts in den Taschen Ihrer Jacke befindet.

    2. Spüle, Badewanne oder Schüssel mit kaltem Wasser füllen und mit der entsprechenden Menge Waschmittel hinzugeben.

    3. Spülen Sie Ihre Skijacke zweimal ab, um sicher zu stellen, dass alle Reinigungsmittel entfernt werden.

    4. Drücken Sie das Wasser vorsichtig aus der Jacke. Nicht wringen oder verdrehen.

    5. Die Jacke oder Hose ist nun gewaschen aber nicht mehr imprägniert! Verwenden Sie nun entweder Flüssigimprägnierer oder Imprägniersprays

  15. Volkan sagt:

    Ganz wichtig! Nachher in den Trockner geben, vor allem wenn die Klamotten Flurcarbone enthalten. (wegen der Wärme).

  16. Martin sagt:

    Essig ist der wahre Geheimtipp, alles andere steht ja in den eingenähten Waschempfehlungen!
    Meine alte, häufig benutzte Outdoorjacke begann spätestens nach jedem zweiten Tragen stark zu müffeln; da man sie nicht mit mehr als 40 °C waschen kann, dachte ich schon darüber nach, sie zu ersetzen, obwohl sonst noch brauchbar. Also habe ich einen guten Schuss Essigessenz mit in die Waschmaschine gegeben, und siehe da – der Mief ist weg (Das könnten die Hersteller ruhig in die Waschtipps mit reinschreiben, ein Wasch-Laie weiss das nicht, und auch in den Foren musste ich eine Weile suchen, bis der Tipp kam! )!

  17. Benji sagt:

    ihr habt das Wichtigste vergessen, nämlich dass die Mittel „pfc-frei“ sein sollen.
    Wer heute noch DWR Imprägniermittel verwendet, dem kann man nicht mehr helfen.

  18. Karla sagt:

    Hallo,

    ich bin auf meiner Suche nach einer vernünftigen Imprägnierung für die Ski-Jacken meiner Kids auf simprax Wash-In xxxx gestoßen. Soll wohl für alle Arten von Funktionstextilien geeignet sein, hat das bereits jemand getestet? Sieht auf den ersten Blick wirklich super gut aus.

  19. Luisa sagt:

    Hallo Karla,
    ich habe es schon angewendet. Hatte mich für die Spray Variante von Simprax entschieden.
    Einfach einsprühen, trocknen lassen und fertig. Bei Regen perlt das Wasser super ab. Mich haben die Zetifizierungen angesprochen (GOTS, Eco Passport und V-Label). Tolles Produkt.

  20. Sebastian sagt:

    Sehr informativer Artikel! LG

  21. RennerXXL Magazin Redaktion sagt:

    Aufgrund des steigenden Umweltbewusstseins und der Detox-Kampagne von Greenpeace sind Imprägniermittel in den vergangenen Saisons in die Diskussion geraten. Nicht nur die Imprägnierung, die bei der Herstellung aufgebracht wird, sondern auch die Produkte zur Nachimprägnierung, die vom Verbraucher angewendet werden, funktionierten bis vor kurzem meist auf der Basis der bedenklichen langkettigen PFCs (so genannte C8-Chemie). Aktuell geht der Trend glücklicherweise zu Imprägnierungen ohne PFCs, und zwar bei der Behandlung ab Werk ebenso wie bei den Möglichkeiten zur Nachimprägnierung durch den Verbraucher.

    So wächst derzeit die Zahl der Kollektionen mit PFC-freier Funktionsbekleidung. Einer der Vorreiter ist die britische Outdoor-Marke Paramo, weitere bekannte Namen sind etwa Vaude, Berghaus oder Maier Sports. Händler und Verbraucher haben immer öfter die Chance, am Hangtag zu erkennen, ob Membran und Imprägnierung ohne PFCs auskommen. Bekannteste industrielle Imprägnierungen ohne schädliche Fluorverbindungen sind Bionic Finish Eco von Rudolf Chemie, das auf Sympatex-Laminaten zum Einsatz kommt, oder Ecorepel von Schoeller, das in vielen Kollektionen zu finden ist.

  22. nono sagt:

    Wie kann man Primaloftjacken waschen ? Ich hab gelesen dass man Daunenwaschmittel nehmen soll. Im Sportladen haben sie gesagt, dass aber auch Feinwaschmittel reicht.

  23. Gast sagt:

    ich würd nie eine 300 Euro Mammut Jacke selber rum machen und waschen. Ich geb die immer zur professionellen Reinigung – imprägnieren lass ich mir noch selber zutrauen aber waschen würd ich da nicht selber ran gehen… aber wie gesagt, das ist meine Meinung

  24. mrr sagt:

    gibt es einen Unterschied beim Waschen zwischen Skijacke und Skihose?

  25. RennerXXL Magazin Redaktion sagt:

    Genau so geht es! Und Kleidung mit Membran sollte man nie mit Weichspüler waschen, der verschließt die Poren und die Jacke lässt den Schweiß nicht mehr raus.

  26. Gast sagt:

    ich möchte meine Maier Skijacke waschen – welche Hersteller empfehlt ihr? Nikwax Hey oder Toko?

    Danke

  27. martin sagt:

    Wie sieht es mit neuer Outdoor Kleidung aus? Sollte die auch – wie allgemein empfohlen – vor dem Tragen erst einmal gewaschen werden um mögliche Chemikalien die von der Herstellung oder für den Transsport (Knitterfrei) aufgetragen wurden zu entfernen?
    Oder schade ich damit bereits der wasserabweisenden und atmungsaktiven Membran und es wäre so zu sagen eine Verschwendung, da die Kleidung schon vor Ihrem ersten Outdoor Einsatz geschwächt wird?
    Vielen Dank!

  28. Petra sagt:

    Hi zusammen,
    Sie haben einen super Artikel geschrieben, welcher vieles zusammenfasst! Mein Mann und ich sind auch schon Jahrelang als Camper und Skifahrer unterwegs. Wir nutzen selbst seit einigen Jahren für unsere Camping- und Skiausrüstung eine DWR Imprägnierung. Sie bietet neben der Atmungsaktivität und dem permanenten Schutz den Vorteil, dass die Outdoor-Kleidung „geschmeidig“ bleibt.
    Ich habe noch einen Zusatz, welcher für viele sehr spannend sein könnte. Nämlich gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen wasserdicht, wasserfest und wasserabweisend. Ich habe euch mal eine weitere Seite hinterlegt, welche den Unterschied sehr gut beschreibt.

    Welche Erfahrungen habt Ihr mit eurer Textilpflege gemacht? 😊

  29. SkiFan sagt:

    Danke für den sehr ausführlichen Beitrag und die vielen Tipps zur richtigen Pflege von Skikleidung und Kinder Skibekleidung. Die Kleidung ist meist teuer, da ist es dann sehr ärgerlich sollte sie durch falsche Behandlung eingehen oder ähnliches.

  30. Verena sagt:

    Tatsächlich konnte auch ich noch nie feststellen, dass Schwarzwaschmittel meine dunkle Kleidung besser gereinigt hat, als anderes Waschmittel. Mittlerweile verwende ich daher für alle Farben dasselbe Waschmittel mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. Bestimmte Kleidung wie meine Kittel und Mäntel lasse ich aber lieber in einer Wäscherei reinigen.

  31. Anderes sagt:

    Sollte man die Jacken geschlossen oder offen waschen und imprägnieren? Dazu konnte ich nirgends eine Aussage finden.

  32. Nektarine sagt:

    Entscheidend ist vor allem die Qualität der Jacke, eine Haglöfs Jacke ist von Haus aus viel Atmungsaktiver und wasserdichter als eine Aldi oder McKinnley Skijacke.

  33. Farhano sagt:

    Was ist mit dem Schneefang bei der Skijacke, soll man den abmachen?

  34. RennerXXL Magazin Redaktion sagt:

    Hallo Farhano,

    danke für deinen Kommentar!
    nein. Du kannst den Schneefang an der Skijacke beim waschen dranlassen.
    lg
    Das RennerXXL Team

  35. Gerhard Renner sagt:

    Hallo Andres,

    danke für deinen Kommentar!

    Outdoor-Jacken sollten geschlossen gewaschen werden, um zu verhindern, dass Reißverschlüsse oder Taschen beschädigt werden. Die Imprägnierung sollte nach dem Waschen erneuert werden, um die Wasserabweisende Funktion der Jacke zu erhalten.
    lg
    Das RennerXXL Team

  36. RennerXXL Magazin Redaktion sagt:

    Hallo Martin,

    danke für deinen Kommentar!

    nein! auf keinen Fall Outdoorbekleidung vorher waschen. Diese ist vorbehandelt und somit wasserdicht!
    erst wenn Sie schmutzig ist bitte dann erst waschen und imprägnieren!
    lg
    Das RennerXXL Team

  37. Karl sagt:

    Hallo Renner Team,
    kann ich die beiden Mittel (Waschmittel und IMprägniermittel) bei Softshellbekleidung gleich miteinander reintun oder nacheinander?

  38. Alman sagt:

    ganz wichtig ist auch nach dem Waschen, dass alle Rückstände vom Waschmittel auch sicher weg sind. Also ist es vielleicht sogar besser, wenn man das ganze in 2 Waschgängen macht, also erst waschen, dann nochmals in die Waschmaschine und imprägnieren – ohne Waschmittel

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