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13. Mai 2013 Comments (22) Allgemein, Anleitungen, Ratgeber

Outdoorjacken und Skijacken richtig waschen und imprägnieren

Anleitung zum richtig waschen und imprägnieren von Outdoorjacken und Skijacken

Waschen und ImprägnierenSchönes bleibt schön und Funktionsbekleidung leistet verlässliche Dienste – wenn du Outdoortextilien die Pflege gibst, die sie brauchen, daher gebeb wir Dir hier Tipps, deine Outdoorjacken und Skijacken richtig zu waschen und imprägnieren.

Wir gehen natürlich schon davon aus, dass die Mehrheit Skibekleidung (allen Modeströmungen zum Trotz) über mehrere Jahre hinweg einsetzt. Denn grundsätzlich sind moderne Funktionsmaterialien ja durchaus langlebig – vorausgesetzt, man lässt ihnen die richtige Pflege zu Teil werden:
Ob Kunstfaser oder Naturprodukt, Gore-Tex, Primaloft, Daune oder wie sie alle heißen – für alle gilt zunächst: Schau dir das Etikett mit den Herstellerangaben genau an – und halte dich unbedingt daran!

 

 

Hier unsere Top 4 Pflegeprodukte bzw. Waschmittel und Imprägniermittel:


 

Impra-Wash & Tex-WashNikwax DoppelpackHey Sport Impra WashHey Sport Impra-Spray

 

Waschmittel Funktionskleidung

Neben der Vielzahl an verschiedenen Mitteln für Farben und Material gibt es natürlich auch Waschmittel für Funktionskleidung. Handelsübliche Waschmittel sind für funktionelle Bekleidung ein absolutes No-Go. Damit würden nämlich die Wasserdichte und Atmungsaktivität stark leiden müssen. Bei diesen bilden sich Rückstände in den Membranen, wodurch man die Jacke oder Hose nachhaltig ihrer Eigenschaften berauben kann. Aus dem selben Grund darf man auch auf keinen Fall Weichspüler verwenden.

Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen und auch die Eigenschaften möglichst lange zu erhalten, kommt man nicht umhin, spezielle Waschmittel für Funktionskleidung zu verwenden. Diese muss nicht unbedingt teurer sein, als herkömmliches Waschpulver oder Flüssigmittel. Auch hier gibt es eine große Bandbreite an verschiedenen Herstellern. Marktführer in diesem Bereich ist nach wie vor Hey Sport. Diese bieten neben den Funkionsbekleidungs-Waschmitteln auch weitere spezielle Imprägniermittel. Am Besten ist es, diese in Kombination zu verwenden. Meist lassen sich Waschmittel und Imprägniermittel gleichzeitig verwenden. Oftmals gibt man den Imprägnierer einfach zu dem Waschgang in das Weichspülerfach der Waschmaschine zusätzlich zum Flüssigwaschmittel hinzu.

Generell gilt:

Outdoorbekleidung so oft wie nötig, aber so wenig wie möglich waschen. Beim Waschgang selbst eher die schonende Variante auswählen.

 

Weiters gilt es beim Funktionsjacken waschen noch folgendes zu beachten:

 

Schleudern

Auch darüber gibt das Etikett Auskunft: Wenn es erlaubt ist, dann sind trotzdem geringe Schleudertouren und eine geringe Lademenge der Waschtrommel zu empfehlen.

Wäschetrockner

Und auch hier sollte man beachten: Wenn der Trockner vom Hersteller grundsätzlich erlaubt wird, dann trotzdem schonend, bei geringer Temperatur und kleiner Trommelfüllung anwenden. Ein kurzer Aufenthalt im Trockner bei geringer Temperatur kann zudem unmittelbar nach dem Anwenden einer Imprägnierung den Effekt verbessern. Aber wieder nur, wenn es das Pflege-Etikett zulässt.

Bügeln

Wenn du die Skiausrüstung bzw. das Ski Equimpent bügelst verstärkst du Imprägniereffekt! Schönes bleibt schön und Funktionsbekleidung leistet verlässliche Dienste – wenn du Outdoortextilien die Pflege gibst, die sie brauchen.

Spezialwaschmittel: Machen sie wirklich Sinn?

Als Händler muss man sich der Frage stellen, ob es tatsächlich so viele unterschiedliche Pflegemittel geben muss oder ob das nur Geldmacherei ist. Wolpert von Granger’s sieht das Angebot gar nicht so aufgeplustert: „Unser Funktionswaschmittel kann verdünnt auch als Sprühreiniger oder zum Reinigen von Schuhen verwendet werden”, sagt er. In einer 1-l-Flasche stecke somit echte Multifunktionalität für Unterwäsche, Softschells, Schuhe und wasserdichte Bekleidung bis hin zu Merino und Daune. Allerdings sieht Wolpert schon Grenzen. „Spezielle Waschmittel für Sandalen, Kunstfaserschlafsäcke oder Softshells sind ähnlich wie unnütze Schwarz- und Weißwaschmittel im Supermarkt”, findet er.

Und auch Augustiniak ist ein Vertreter der reduzierten Linien.
Götzel vertritt die Auffassung, dass unterschiedliche Mittel Sinn machen: „Definitiv sinnvoll, denn zwischen den Faserstrukturen von synthetischen und natürlichen Fasern liegen Welten. Was das eine pflegt, kann das andere zerstören”, sö Götzel.
Wichtiger ist aber die Frage, was sich mehr lohnt: Gelegentlich mal 10 EUR für ein Pflegemittel zu sparen oder auf lange Sicht ein top funktionierendes Produkt im Einsatz zu haben? Langlebigkeit ist auch ein Umweltproblem.

Übersicht über alle Textil-Pflege und Wäsche Symbole

Pflege- & Wäschesymbole

 

Funktionskleidung imprägnieren

Funktionskleidung imprägnieren ist die Grundvorraussetzung für den Erhalt der Eigenschaften von Membranbekleidungen. Nur imprägnierte Kleidung ist wasser- sowie schmutzabweisend. Auch seine Atmungsaktivität kann die Funktionskleidung nur durch Imprägnierung voll entfalten.

Neue Kleidungsstücke aus diesem Bereich sind im Regelfall bereits imprägniert, verlieren diese aber bei anhaltendem Gebrauch nach und nach.

Dabei kann man eine einfache Faustregel anwenden:

  • Wenn Wasser nicht mehr abperlt…
  • Oder nach maximal 3 Waschgängen…

Dann ist Nachimprägnieren fällig.

Am Besten ist es, zusätzlich zum Waschmittel für Funktionskleidung gleich noch die passende Imprägnierung zu verwenden oder die Jacke bzw. Hose im Nachgang einzusprühen. Dabei immer genau die Anweisungen der Hersteller des Imprägniermittels beachten, damit es auch wirklich funktioniert. Keine Sorge, das Funktionsjacken imprägnieren ist kein großer Aufwand und auch nicht schwer. Lohnenswert ist es allemal.

Anleitung: Skihosen und Skijacken richtig waschen und imprägnieren

Skibekleidung muss nicht gleich in die Reinigung. Ein gutes Spezialwaschmittel und der richtige Imprägnierer machen die Skisachen wieder fit für die nächste Tour. Einfach die Schneehose und Skijacke in die Waschmaschine geben, Waschmittel und Imprägniermittel (in die Weichspül-Kammer!) dazu und das wars.

Egal ob Gore-Tex Membran oder Sympatex  und egal ob Mammut, Jack Wolfskin oder Schöffel – die Funktionsbekleidung bleibt dabei atmungsaktiv und zugleich wasserdicht.  Wir empfehlen dir die Mittel Impra Wash und Tex Wash von Hey Sport. Grundsätzlich immer das Etikett beachten, wenn nichts dabei steht gilt: 40 Grad und Schonwaschgang. Keinen Weichspüler verwenden!

 

Irrglauben und andere Falschmeldungen

ln jedem Bereich unseres Lebens gibt es Mythen und falsche Annahmen, die aber so oft wiederholt wurden, dass sie als „gegeben” hingenommen werden. Was beim Fußball „der gefoulte Spieler sollte nie den Elfer selber treten” ist, ist bei Funktionsbekleidung die schon fast zum Klassiker avancierte Annahme „Gore-Tex-Jacken möglichst selten zu waschen”. Während sich Ersteres statistisch als unhaltbar beweisen lässt, kann man beim Letzteren keine Statistik bemühen. Vielleicht liegt es auch daran, dass sich dieser Irrglaube so hartnäckig hält.

„Dass gute Funktionsbekleidung auch ohne Pflege die Funktion über einen langen Zeitraum betrachtet vollständig beibehält“, bezeichnet Dr. Conrad Götzel, Vertriebsleiter Holmenkol als den womöglich größten Irrglauben. Welches Waschmittel also für welche Lage? Götzel sieht die Frage falsch gestellt: „Nicht die Bekleidungslage, sondern das Material der Bekleidung bestimmt die Art des Waschmittels.” Polyester und Polyamid sind robuste und auch hitzebeständige Fasern. Sie könnte man auch bis zu 60° C in der Maschine waschen – und damit etwa Bakterien entfernen. Das Problem: Häufig haben wir keine sortenreinen Produkte. Beimischungen von Elastan in der Ware oder elastische Bündchen erlauben solche Temperaturen nicht.

Deswegen gilt meist doch: Waschen bei 30 bis 40° C. Polyester stinkt zwar schnell nach Scheiß, die Fasern weisen aber eine hohe Resistenz auf. Produkte mit hohem Elastananteil können durch Schweißbakterien langsam zersetzt werden. Die Radhose sollte also wöchentlich in die Wäsche, auch wenn sie nicht so stinkt wie das Trikot. Bei den Polys sollte man besonders auf Polypropylen aufpassen. Die Faser hat einen niedrigen Schmelzpunkt und verträgt nur geringe Hitze beim Waschen. Noch kritischer: bügeln. Funktionshosen, -Shirts und -Jacken nie bügeln, da das Material ganz schnell dahinschmilzt – und das ist kein Rekla-Fall.

 

Erste Lage: Kampf den Bakterien

Die Pflege der ersten Lage, also der Funktionswäsche, ist noch relativ einfach. „Grundsätzlich könnte man hier auch ein handelsübliches Feinwaschmittel verwenden”, argumentiert Guido Augustiniak, Geschäftsführer der TEC Trading und Hersteller von Fibertec. Wichtig sei jedoch, keinen Weichspüler zu verwenden. Das hat eher einen funktionellen Hintergrund. Weichspüler verhindern die Wicking-Fähigkeit eines Stoffes. Die Wäsche hätte kein Feuchtigkeitsmanagement mehr. Auch Wolpert vertritt die Meinung, Spezialwaschmittel seien nicht unbedingt nötig: „Ein Funktionswaschmittel ohne Farb- und Duftstoffe ist unserer Meinung nach die hautfreundlichste Variante.”

 

Wirksam gegen Schweißgeruch

Somit bleibt das Thema Schweiß. Die meisten Bakterien überstehen die Waschempfehlung von 30° bis 40° C bedenkenlos. Sollen die Gerüche eliminiert werden, könne der Benutzer Zusatzstoffe in das Vollwaschmittel hineinträufeln, wie etwa Essig, reinen Alkohol oder Bleichmittel. Da den meisten Kunden das eigenständige Herumexperimentieren zu aufwendig ist, empfiehlt Augustiniak dennoch ein Spezialwaschmittel als „besonders schonend und effektiv”. Nikwax ist der einzige Anbieter eines speziellen Erste-Lage-Waschmittels für Funktionsbekleidung. „Base-Fresh” soll „alle Arten von Funktionswäsche auf effiziente Weise desodorieren und verhindern, dass Körpergerüche entstehen”. Die anderen Hersteller bieten generelle Funktionswaschmittel.

Unterwegs ist es noch mal schwerer, Schweißgerüche aus der Funktionswäsche zu waschen. Ein Tipp: Bekleidung in der prallen Sonne trocknen, denn direktes UV-Sonnenlicht tötet Bakterien und bleicht manche Flecken aus – wie etwa Karottensäfte. Das „Funktionsprinzip” der UV-Strahlung ist das gleiche wie die Wasserentkeimung mit dem Steri-Pen.

Übrigens: Vergessen Sie das „Hausrezept”, die Bakterien in der Tiefkühltruhe erfrieren zu lassen. Das ist auch ein Irrglaube. Natürlich stinken gefrorene Funktionshemden nicht. Aufgetaut werden die Bakterien aber wieder aktiv.

Ähnlich sieht es bei den Kunstfaserjacken, etwa Primaloft oder Thermore, aus. Die Polyesterbauschfaser ist unempfindlich, das Taffeta auch, aber Gerüche gehen nur mit einem Funktionswaschmittel heraus. Übrigens: Die ganzen parfümierten Vollwaschmittel können die Bakterien häufig nicht eliminieren, sondern übertünchen die nur – und unterwegs ist der Geruch der Parfüme unerträglich.

 

Hardshells waschen und imprägnieren

Hardshells sind das Problemkind bei der Pflege. Die wichtigste Aussage ist: Waschen erhält die Funktionsfähigkeit der Membran! Die klassische Stiftung-Warentest-Aussage „Gore-Tex-Jacken sollte man maximal nur einmal im Jahrwaschen, da sonst Nahtbänder und Membran leiden” ist definitiv falsch und kann mittelfristig eine Membran zerstören.

Der Grund: Körperausdünstungen, Salze aus dem Schweiß und externe Fette (Sonnencremes, Hautcremes etc.) zersetzen mit der Zeit die Membran. Augustiniak nennt es gerne drastisch: „Salz- und Fettablagerungen auf wasserdichter und atmungsaktiver Bekleidung sind der schleichende Tod für das Material.” Sie müssen dringend ausgewaschen werden. Als Faustregel gilt, nach Einsätzen, bei denen man stark geschwitzt hat oder wenn man sich am Meer (Salzgehalt in der Luft) aufgehalten hat, waschen. Ob die Jacke dabei schmutzig ist oder nicht, spielt keine Rolle. Bei normalem Gebrauch mindestens alle drei bis vier Monate oder wenn sie auch äußerlich stark verschmutzt ist.

Waschmittel für Hardshells

Das Hardshell sollte regelmäßig mit einem Spezialwaschmittel für Membranen gewaschen werden. Sie können angeschleudert und dann normal auf einem Gestell getrocknet werden.
Jacken haben eine DWA-Ausrüstung. Die DWA-Schicht sorgt dafür, dass Wasser abperlt. Dadurch wird die Kondensation in der Jacke reduziert und die Atmungsaktivität erhöht. Nach einigen Wäschen geht die Imprägnierung verloren. Das erkennt man, wenn der Oberstoff Nässe aufsaugt und dunkler wird. Jetzt sollte die Jacke imprägniert werden, damit die maximale Atmungsaktivität wieder hergestellt werden kann.

Die richtige Imprägnierung von Hardshells

Zur Imprägnierung gibt es Einwaschimprägnierungen oder Sprays. „Die Wirkung von Imprägniersprays halten wir für langlebiger und empfehlen diese insbesondere für den Einsatz bei Textilien für anspruchsvolles Wetter”, sagt Götzel. Auch Augustiniak spricht sich für Sprays aus: „Einwaschimprägnierungen sind für Zwei- und Drei-Lagen-Bekleidung völlig ungeeignet, da sich die Funktionalität der Textilien erheblich verschlechtern.”

Tomasz Kruk, Key-Accounter bei Nikwax, hält dagegen: „Einwaschprodukte sind von der Molekularstruktur klein genug, um die Atmungsaktivität von Membranen und Beschichtungen nicht zu blockieren.” Er verweist dazu auf die Vorteile der Einwaschimprägnierungen: Einfacher in der Handhabung, keine Überdosierung, auch Randstellen, an denen Nässe in die Jacke ziehen könne, wie Bündchen werden sicher imprägniert. Auch Wolpert sieht in Einwaschimprägnierungen keinen funktionellen Nachteil.

Letztlich ist es auch eine Handhabungs- und Geschmacksfrage. Meist bieten Hersteller beide Varianten an.

 

Softshells: Pflege wie Hardshells

Die Pflege der Softshells ist weitgehend identisch mit der Pflege der Hardshells, vor allem, wenn es Softshells mit Membran sind. Wolperts Tipp: „Pflegeanleitung des Herstellers folgen, auf links waschen schadet nie, Reißverschlüsse und Klettverschlüsse schließen.” Auch kann dafür das gleiche Waschmittel benutzt werden. „In der Regel bestehen sowohl Hard- als auch Softshells aus Polyesterund oder Nylon, sind statisch oder elastisch. Aus diesem Grund ist es für mich nicht ersichtlich, warum man für diese beiden Kategorien unterschiedliche Imprägnier- und Waschmittel [ benötigt”, argumentiert Augustiniak. I Gleiches gilt auch für die Imprägnierung, die auch hier regelmäßig aufgefrischt werden sollte. Bei Softshells I spielt die wasserabweisende Wirkung zudem eine noch gewichtigere Rolle, da sie normalerweise nicht absolut wasserdicht sind und die DWR-Imprägierung tatsächlich für einen Nässeschutz sorgt

Die Daune ist ein Pflege-Spezialfall

Daunenprodukte leben vom hohen Lufteinschluss zwischen den Daunen, wodurch die Isolation erst möglich wird. Damit die Daunen locker liegen und durch Schmutz oder Körperfette verkleben, muss man sie regelmäßig waschen. Die Wäsche an sich ist kein Problem. Ein Spezialwaschmittel ist dabei Pflicht. Dieses sorgt in erster Linie dafür, dass die Daunen nicht verkleben und der Loft erhalten bleibt. Kompliziert ist allein der Trockenprozess. Dieser beginnt bereits beim Schleudern und sollte mehrere Gänge mit einer immer höher werdenden Drehzahl ausmachen, damit schon möglichst viel Nässe aus dem Produkt herausgedrückt wird. Danach kommen die Jacke/Weste oder der Schlafsack in den Wäschetrockner, wo das Produkt lange bei mäßiger Hitze in Bewegung bleibt. Ein paar Tennisbälle können hinzugefügt werden, die in der Trommel die Daunen weiter auflockern. Die Daune sollte richtig trocken sein, damit sie nicht verklumpt.

 

 

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Martin

Martin ist seit langem im RenenrXXL Team dabei und geht in seiner Freizeit am liebsten in die Berge oder fährt mit dem Rad.

Outdoorjacken und Skijacken richtig waschen und imprägnieren Zuletzt aktualisiert: 29.11.2017 von Martin
 

22 Responses to Outdoorjacken und Skijacken richtig waschen und imprägnieren

  1. heribert_mo sagt:

    ich würde nie meine kleidung nach dem imprägnieren in den Wäschetrockner tun!

     
  2. kristina sagt:

    danke für die infos. soll man lieber imprägnier sprays nehmnen oder lieber imprägniermittel zum einwaschen?

     
  3. MWoz sagt:

    Ich hätte gerne von euch gewusst, ob man ein normales Waschmittel verwenden darf oder ob man diese Spezialwaschmittel nehmen soll. Danke

     
  4. admin sagt:

    Wir haben uns bei Hey Sport (Marktführer in Sachen Imprägniermittel) erkundigt, was nun besser ist: einwaschen oder das klassische Imprägnierspray? Hey sagt eindeutig, dass Imprägnierwaschmittel die bessere Lösung ist, da die Textilien und Bekleidung dadurch gleichmäßig und ganz auf der Oberfläche verteilt wird

     
  5. Jürgen sagt:

    Ich benutze schon seit geraumer Zeit die Imprägniermittel von Impregno.
    Die sind alle umweltfreundlich, da sie ohne giftige Fluorverbindungen auskommen. Desweiteren sind auch keine anderen giftigen Hilfsstoffe enthalten.
    Ich benutze die Imprägnierung für die Waschmaschine. Die leichte Anwendung und die Ergebnisse haben mich überzeugt.
    Ich habe es schon in meinem Wanderverein eingeführt und wir gehen jetzt mit einem etwas besseren Gewissen in die Natur.

     
  6. m.weng74 sagt:

    ich denke beim waschen und imprägnieren von Skisachen sollte man erst mal ins Etikett von den Klamotten schauen.. weil es von Hersteller zu Hersteller immer wieder Unterschiede gibt, zb zwischen Wolfskin, Maier oder Schöffel (Venturi Membranen). Aber grunsätzlich würde ich mich an die geltende Regel halten, waschen bei 40 Grad Schonwaschgang, und Trockner eher meiden, und wenn dann nur mit ganz niedriger Temperatur.

     
  7. Natan sagt:

    hab meine spyder skijacke leider damit fast kaputt gemacht, kann jedem nur empfehlen auf weichspüler zu verzichten!

     
  8. Karl sagt:

    Hallo Renner Team,
    kann ich die beiden Mittel (Waschmittel und IMprägniermittel) bei Softshellbekleidung gleich miteinander reintun oder nacheinander?

     
  9. Gast sagt:

    ich würd nie eine 300 Euro Mammut Jacke selber rum machen und waschen. Ich geb die immer zur professionellen Reinigung – imprägnieren lass ich mir noch selber zutrauen aber waschen würd ich da nicht selber ran gehen… aber wie gesagt, das ist meine Meinung

     
  10. Alman sagt:

    ganz wichtig ist auch nach dem Waschen, dass alle Rückstände vom Waschmittel auch sicher weg sind. Also ist es vielleicht sogar besser, wenn man das ganze in 2 Waschgängen macht, also erst waschen, dann nochmals in die Waschmaschine und imprägnieren – ohne Waschmittel

     
  11. Nektarine sagt:

    Entscheidend ist vor allem die Qualität der Jacke, eine Haglöfs Jacke ist von Haus aus viel Atmungsaktiver und wasserdichter als eine Aldi oder McKinnley Skijacke.

     
  12. Stefan sagt:

    ich hab mit Hey Sport und Nikwax gute Erfahrungen gemacht. Sind nicht die billigsten aber man wäscht die Sachen ja auch nicht jede Woche

     
  13. Jole1974 sagt:

    Very important:
    1. Mittel muss silikonfrei sein!
    2. Skisachen sollen nur von außen imprägniert werden, also mit Spray (wichtig für Atmungsaktivität)
    3. nicht zu oft waschen, gilt für alle Funktionstextilien, macht die Sachen nicht besser

     
  14. Gast sagt:

    ich möchte meine Maier Skijacke waschen – welche Hersteller empfehlt ihr? Nikwax Hey oder Toko?

    Danke

     
  15. nono sagt:

    Wie kann man Primaloftjacken waschen ? Ich hab gelesen dass man Daunenwaschmittel nehmen soll. Im Sportladen haben sie gesagt, dass aber auch Feinwaschmittel reicht.

     
  16. Volkan sagt:

    Ganz wichtig! Nachher in den Trockner geben, vor allem wenn die Klamotten Flurcarbone enthalten. (wegen der Wärme).

     
  17. Gast sagt:

    Was macht man mit Skihosen aus Softshell? kann man da auch so verfahren oder muss ich spezielle Softshell Mittel nehmen?

     
  18. Benji sagt:

    ihr habt das Wichtigste vergessen, nämlich dass die Mittel “pfc-frei” sein sollen.
    Wer heute noch DWR Imprägniermittel verwendet, dem kann man nicht mehr helfen.

     
  19. Gast sagt:

    Mich würde interessieren, wie man Gore-Tex Membranen wäscht, man liest da immer was anderes

     
  20. BB sagt:

    Wo bitte gibt es Antworten auf diese vielfältigen interessanten Fragen?

     
  21. admin sagt:

    Da uns immer mehr Fragen erreichen, gibt es hier die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ)

    1. F: Gibt es einen Unterschied beim Waschen zwischen den Herstellern Mammut, Wolfskin, Schöffel oder Fjäll Räven.. uvm?

    A: NEIN: alle Hersteller verwenden bei ihren Funktionsmaterialien Membranen, die zwar unterschiedlich sind, aber vom Grundsatz her alle praktisch gleich funktionieren… also winzige Poren haben, die die Feuchtigkeit nach außen bringt, aber gleichzeitig Jacke und Hose wasserdicht machen.

    2. F: Was ist der Unterschied zwischen einem normalen Waschmittel und einem Imprägnierwaschmittel?

    A: normale Waschmittel imprägnieren die Textilien und Oberstoffe nicht, auch wird es oft missverstanden, da es kein reines Imprägnierwaschmittel gibt, sondern ein Spezial-Waschmittel UND ein Imprägniermittel, das ZUSÄTZLICH bei der Waschmaschine dazugegeben wird (Weichspülfach)

    3. F: Wie imprägniert man Primaloftjacken?

    A: Primaloft Jacken und Hosen sind grundsätzlich nicht wasserdicht, können aber mit Imprägniermittel behandelt werden und werden dann einigermaßen wasserdicht, aber leider lässt dann auch die Atmungsaktivität etwas nach.

    4. F: Gibt es Besonderheiten bei unterschiedlichen Arten von Jacken?

    A: Nein. Alle Oberstoffe, egal ob Winterjacke, Snowboardjacke, Skibekleidung oder Schneeanzug, werden alle gleich gewaschen und imprägniert.

    5. F: soll man Funktionsjacken nach dem Waschen noch Schleudern?
    A: Nein. Schleudern hat keinen Einfluss auf die Membran.

    6. F: Braucht meine Waschmaschine ein spezielles Imprägnierprogramm

    A: Inzwischen gibt es bei vielen Waschmaschinen ein extra Programm zum Waschen und Imprägnieren von Funktions-Textilien. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, aber nicht zwingend notwendig, da das Fach für Weichspüler auch mit Imprägniermittel gefüllt werden kann.

     
  22. admin sagt:

    Hier noch ein paar Tipps bei Handwäsche:
    Handwäsche

    1. Überprüfen Sie, ob sich nichts in den Taschen Ihrer Jacke befindet.

    2. Spüle, Badewanne oder Schüssel mit kaltem Wasser füllen und mit der entsprechenden Menge Waschmittel hinzugeben.

    3. Spülen Sie Ihre Skijacke zweimal ab, um sicher zu stellen, dass alle Reinigungsmittel entfernt werden.

    4. Drücken Sie das Wasser vorsichtig aus der Jacke. Nicht wringen oder verdrehen.

    5. Die Jacke oder Hose ist nun gewaschen aber nicht mehr imprägniert! Verwenden Sie nun entweder Flüssigimprägnierer oder Imprägniersprays

     

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