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14. Juni 2018 / Kommentare (0)

Mit Hightech auf die Piste – Sensoren und Smartwatch im kommen

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Einfach nur einen schönen Sonntagnachmittag auf der Piste mit bestem Schnee und strahlendem Sonnenschein zu verbringen, ist heutzutage für viele Skifahrer längst nicht mehr genug – sie gieren regelrecht nach Daten und Analysen, wollen genau wissen, wie lang sie für welche Abfahrt gebraucht und wie viele Höhenmeter sie an einem Tag gemeistert haben. Die Sportbranche kann diesen Datenhunger stillen, vorausgesetzt, er lässt sich auf das Geschäft mit technischen Gadgets wie zum Beispiel Sportuhren, Action Cams oder Nachrüstsensoren für Ski, Snowboard und Co. ein.

Sportuhren mit speziellen Features für Wintersportler

Heutzutage sind in die Modelle viele Sensoren integriert. Mit ihnen lässt sich der Luftdruck und damit auch das Wetter erfassen, die genaue Position bestimmen, der gegenwärtige Puls aufzeichnen und vieles mehr. Dank Bluetooth-Anbindung gelangen die Daten im Handumdrehen auf das Smartphone und werden dort – je nach App – mehr oder weniger übersichtlich in Grafiken und Zahlenreihen dargestellt. Während der Abfahrt kann man sich zudem mit einem schnellen Blick aufs Handgelenk über die aktuelle Geschwindigkeit oder die Höhenmeter informieren – auch ohne Smartphone.

Ein weiteres Argument ist die Smartwatch-Funktionalität, die die meisten aktuellen Sportuhren mit sich bringen: Kommt eine WhatsApp an oder wird man angerufen, so macht sich die Uhr mittels Vibration bemerkbar und zeigt auf dem Display den Namen der Kontaktperson an. „Multisportuhren sind heutzutage oft so designt, dass sie gleichzeitig als Alltagsuhren dienen – man braucht somit nur ein Gerät. Ein weiterer Vorteil, der sich daraus ergibt: Der Skifahrer trackt seine Aktivitäten umfassend“ Der Hersteller Suunto hat mit der „Spartan Trainer Wrist Baro HR“ eine solche Lösung fürs Handgelenk im Programm.

Die „Spartan Trainer Wrist Baro HR“ von Suunto bietet spezielle Einstellungen für Alpinskifahrer… mit dem Nachrüstsensor von PIQ lassen sich Ski und Snowboard aufrüsten.

TrackBack und Höhenmesser von Garmin

Auch bei Garmin finden sich etliche Modelle, die mit eigens für Wintersportler konzipierten Modi aufwarten können und so unter anderem die Geschwindigkeit, die Strecke, den Höhenunterschied, den Luftdruck und die Temperatur anzeigen. Wie viel Hightech in den Uhren heute steckt, zeigt sich daran, dass beispielsweise die aktuelle „Fenix 5“ von Garmin automatisch die Abfahrt mit allen relevanten Daten aufzeichnet und die Liftfahrt ebenso selbstständig herausrechnet. Interessant, vor allem für Freerider und Tourengeher, sind die Navigationsfunktionen der ‚Fēnix 5X‘ mit Kartendarstellung. Damit hat man detaillierte Einblicke ins Gelände und findet dank TrackBack auch beim Whiteout sicher zurück.

Sensoren zum Nachrüsten

Doch auch direkt am Board oder den Ski lassen sich Sensoren anbringen, die genaue Daten liefern und zur Auswertung bereitstellen. Vom Hersteller PIQ etwa gibt es eine Nachrüstlösung, die man mittels Klettband am Skischuh befestigt, dort werden dann Daten wie die Geschwindigkeit, die G-Kraft, der Kantenwinkel sowie bei Sprüngen die Zeit in der Luft oder die Rotation gemessen. Die Franzosen versprechen eine um das Vierzigfache genauere Aufzeichnung als bei herkömmlichen Fitness-Armbändern. 2017 hatte PIQ in Kooperation mit Rossignol außerdem einen Prototyp eines Ski gezeigt, bei dem der Sensor bereits integriert ist.

Quellen und Nachweise

Mit Hightech auf die Piste – Sensoren und Smartwatch im kommen Zuletzt aktualisiert: 22.06.2018 von Martin
Martin

Martin ist seit langem im RenenrXXL Team dabei und geht in seiner Freizeit am liebsten in die Berge oder fährt mit dem Rad.

Last modified: 22. Juni 2018

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