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Camping Checkliste – Was muss ich alles mitnehmen?

12. Juli 2010 Comments (0) Allgemein, Camping & Urlaub, Ratgeber

Zelte kaufen – Was ist zu beachten?

Was ist zu beachten beim Zelte Kaufen?

Wie groß sollte das Zelt sein?

KuppelzeltWenn du nicht vorhast einen Rucksack- oder Kanutrip zu machen, ist das Gewicht des Zeltes unerheblich für dich und dein Fahrzeug. Die Zeltkapazität basiert auf der regulären Länge der Schlafsäcke. Zum Beispiel können in einem 2-Personenzelt nur zwei Personen untergebracht werden. Es gibt auch nur sehr wenig Stauraum für Gepäck. Deshalb wäre ein 4-Personenzelt komfortabler für zwei Leute.

Man kann sich ausbreiten und seine Sachen ordentlich verstauen. Einer Vierköpfigen Familie empfehle ich deswegen ein 6-Personenzelt. Als Faustregel sollte immer ein Zelt gewählt werden, das mindestens zwei Schlafplätze mehr bietet als Personen drin schlafen.

Die „Räume“ eines Zweiraumzeltes werden durch eingenähte Wände voneinander getrennt. In Dreiraumzelten ist das ähnlich, nur dass es noch eine dritte Kammer gibt, welche sich hervorragend zum wechseln der Kleidung eignet. Dieses erweist sich ebenfalls sehr gut als kleines Esszimmer um einen Tisch und Stühle aufzustellen falls es regnet. Es gibt jedoch auch Zweiraumzelte, die einen größeren Schlafbereich und einen kleineren angefügten Raum haben. Zelte mit einem abgetrennten Bereich eignen sich super, um das Gepäck außerhalb des Schlafbereichs zu verstauen.

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Welche Merkmale sind wichtig beim Zeltkauf?

Zelte Kaufen - Was beachten?

  • Aluminiumstangen:Viele Zelte werden heutzutage mit Fieberglasstangen gebaut. Sie sind zwar leichter, zebrechen aber auch viel schneller. Wenn du eine Stange beschädigst oder kaputt machst, verkaufen viele Geschäfte Ersatzteile oder Reperatur-Sets.
  • Überzelt: Das Überzelt ist wie ein Regenschirm für dein Zelt. Je größer desto besser. Suche nach einem Schutz, das die Seiten deines Zeltes gut bedeckt – nicht nur den oberen Teil. Überzelte sind wasserdicht – Zeltwände nur wasserabweisend.
  • Gefalzte Nähten und doppelter Steppung: Wenn du das Material an beiden Seiten der Naht auseinanderziehen und durch die Stiche sehen kannst, wird dieses Zelt undicht sein. Benutze dann einen Nahtdichter an allen Nähten!
  • Wannenartigen Boden: Der Boden sollte aus wasserfestem Material bestehen und sollte ein paar Zentimeter an den Seiten des Zeltes hochgehen bevor die Zeltwände beginnen. Keine Naht am Boden bedeutet, dass kein Wasser das eindringen kann.
  • Abspannleinen: Zeltwände und manchmal auch Überzelte haben Schlingen um das Zelt mit Abspannleinen zu befestigen. Sie dienen dazu das Zelt gespannt zu halten, denn schließlich kann man in einem knatternden Zelt nicht schlafen.
  • Großen Schlaufen: In deinem Zelt sollten, in jeder Ecke und in der Mitte jeder Seite, Schlaufen sein. Diese müssen groß genug sein, um die passenden Zeltheringe zu befestigen. Heringe aus festem Material eignen sich besser als welche aus Plastik, da diese leicht brechen können.
  • Vermaschung: Es ist die beste Lösung um kleine, lästige Insekten und Tierchen draußen zu lassen. Ein Zelt mit einem Dachlüfter: Wenn du diesen Dachlüfter über Nacht öffnest, kann die Luft besser zirkulieren und die Bildung von Kondenswasser im Zelt wird verringert.
  • Strapazierfähigen Reißverschlüssen: Du wirst oft im Zelt rein und raus gehen. Deshalb brauchst du Reißverschlüsse die die häufige Nutzung aushalten.

Weitere Tipps um die „Lebensdauer“ deines Zelts zu verlängern:

Iss niemals in deinem Zelt oder um dein Zelt herum. Der Geruch deines Essens lockt kleine Tierchen an. Wenn dein Zeltplatz einen Picknicktisch hat, iss lieber dort und verstau dann dein Essen im Auto. Wenn du aber ein Zelt mit einem abgetrennten Bereich hast, kannst du auch dort essen. Sorge aber dafür, dass der Essplatz immer sauber aufgeräumt ist sonst lockst du Ameisen, Käfer und sonstiges Ungeziefer an. Wenn du in einer besonders anfälligen Gegend für Ungeziefer campst, solltest du einen abgetrennten Pavillion oder ähnliches zu kaufen um die Viecher vom Zelt abzuhalten.

Wenn dein Zelt mit einer Bodenplane geliefert wird, solltest du diese auch nutzen. Sie hilft das Zelt vor Steinen, Stöcken und rauen Stellen zu schützen. Sie hilft ebenfalls dabei, Grundwasser vom Zelt abzuhalten. Du kannst natürlich auch eine normale Abdeckplane verwenden. Aber sorge dafür, dass die Ecken unter dem Zelt eingeklemmt sind, sodass kein Wasser zwischen Plane und Zelt laufen kann.

Wenn du deinen Campingurlaub beendet hast, stell dein Zelt im Hof auf und lüfte es gründlich aus. Benütze dann zum Verstauen des Zeltes den Stoffsack.

Fachbegriffe

Es gibt verschiedene Fachbegriffe, die im Zusammenhang mit Zelten immer wieder genannt werden. Zum einen werden diese im weiteren Verlauf des Trainings auftauchen; zum anderen können Sie diese Begriffe mitsamt ihrer Erläuterung im Verkaufsgespräch einsetzen. Oftmals bewerben die Hersteller damit ihre Zelte.

  • Innenzelt

    Bei zweiwandigen Zelten besteht das Innenzelt in der Regel aus einem Baumwolle-Gaze-Gemisch. Es kann auch ohne das Außenzelt verwendet werden und bietet Schutz vor Insekten, jedoch nicht vor Regen und Wind. Das Innenzelt wird zusammen mit dem Gestänge aufgebaut.

  • Außenzelt

    Äußere Schicht, die über Innenzelt und Gestänge liegt (bei doppelwandigen Zelten). Bei warmen, trockenen Wetter kann es auch weggelassen werden. Das Außenzelt wird mit Heringen abgespannt und verfügt meist über verschließbare Belüftungskammern.

  • Single Wall Zelt

    Einwandiges Zelt (siehe auch: Doppelwandiges Zelt). Durch das „Weglassen“ des Innenzeltes wird Gewicht eingespart und man gewinnt Raum. Es besteht jedoch die Gefahr, dass es im Zelt nass wird, da entstehende Kondensflüssigkeit auf der Innenseite des Zeltes direkt ins Zelt tropft (kein Schutz durchs Innenzelt). Daher ist gutes Lüften wichtig.


    Doppelwandiges Zelt

    Zelt bestehend aus Innen- und Außenzelt. Die gängigsten Zelte sind so konstruiert. Bei manchen Zelten sind Innen- und Außenzelt standardmäßig miteinander verbunden, sodass sie gleichzeitig aufgebaut werden können. In fast allen Fällen lässt sich das Außenzelt für eine bessere Belüftung abnehmen.

Zelte nach Einsatzbereichen

Zelte lassen sich in die folgenden Kategorien unterteilen:

A. Wurfzelte

Wurfzelte gibt es mittlerweile seit einigen Jahren und sie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Der Name ist nicht ganz korrekt: das Zelt muss natürlich nicht geworfen werden. Stattdessen löst man die Riemen, die das verschnürte Zelt und sein Gestänge unter Spannung zusammenhalten.  So öffnet sich das Zelt von selbst. Es muss nur noch abgespannt werden.

Für kurze Einsätze, zum Beispiel für eine oder zwei Übernachtungen auf einem Ausflug mit dem Auto, eignet sich das Wurfzelt besonders gut. Denn ein Plätzchen für das kleine Wurfzelt findet sich spontan auf jedem Campingplatz oder Festivalgelände. Bei einem längeren Aufenthalt kann es in dem raumbegrenzten Zelt allerdings etwas ungemütlich werden. Auch die Wassersäule bietet mit einem Wert von 1.000 oder 2.000 mm keinen dauerhaften Regenschutz.
Wurfzelte sind am besten geeignet für: kurze, auf wenige Tage beschränkte Einsätze, z.B. Festivals, Kurztrips bei mildem Klima, Kurzurlaube am Campingplatz

– In folgenden Situationen stößt man an seine Grenzen: nur bedingt für den Einsatz bei Regen geeignet. Auch das begrenzte Platzangebot macht längere Aufenthalte schwierig. Aufgrund seiner Packform (runde, flache Hülle) lässt es sich gut in einem Kofferraum, nicht jedoch im Rucksack unterbringen.

 

B. Campingzelte

Das Campingzelt ist auf den Komfort ausgerichtet. Es bietet in der Regel Platz für 2-3 Personen und, in einem oder mehreren Nebenräumen (= Apsiden), Stauraum für Gepäck oder zum Kochen. Campingzelte sind für längere Aufenthalte gemacht und lassen sich problemlos über mehrere Tage und Wochen nutzen.

Das Zelt ist am besten geeignet für: längere Aufenthalte von 2-3 Personen. Die Anreise erfolgt mit dem Rad, Motorrad oder PKW, nicht zu Fuß. Nasses Wetter ist kein Problem für das Campingzelt.

In folgenden Situationen stößt man an seine Grenzen: Campingzelte wiegen in der Regel mindestens 3,5 Kilogramm – wer einen Trekkingurlaub plant, sollte ein entsprechendes, leichteres Trekkingzelt wählen. Der Auf- und Abbau des eher großen Campingzeltes ist nicht so einfach wie bei manch anderem Zelt und erfordert Erfahrung.

C. Trekkingzelte

Das Trekking-Zelt ist für den Transport zu Fuß ausgerichtet. Zeltstoff, Gestänge und Form bringen möglichst wenig Gewicht auf die Waage. Gleichzeitig ist das Trekking-Zelt wetterfest und stabil, da Trekker auch in unwirtlichen und exponierten Gegenden ihr Zelt aufschlagen wollen.

Hier gibt es die folgenden Unterkategorien:

1. Das „klassische Trekkingzelt“

Das „klassische“ Trekking-Zelt ist kompakt, denn es soll ja leicht sein. Es passt in jeden größeren Rucksack. Dennoch soll es seinem Träger auch auf längeren Touren zuverlässig Unterschlupf bieten. Daher ist es robust und äußerst wetterfest.
Das Zelt ist am besten geeignet für: Trekkingtouren, auch bei starkem Wind und Niederschlag. Es ist stabiler und geräumiger als ein spezielles Leichtgewichtszelt und eignet sich daher bestens auch für längere Einsätze.
In folgenden Situationen stößt man an seine Grenzen: wer weite Strecken zu Fuß zurücklegen möchte, ist ggf. mit dem gewichtsreduzierten Leichtgewichtszelt besser beraten.

2. Leichtgewichtszelt

Dieses Zelt ist die Ideallösung für Touren, in denen viel Gepäck getragen werden muss. Es ist nicht so geräumig wie andere Zelte, dafür sind Packmaß und Gewicht auf ein Minimum reduziert. In der Regel liegt das Gesamtgewicht des Zeltes bei unter 1.500 Gramm pro Person. Erzielt wird die Gewichtsreduktion durch den Einsatz besonders leistungsfähiger, dünner Materialien und die Reduzierung der Ausstattung.
Das Zelt ist am besten geeignet für: Touren, in denen viel Gepäck getragen werden muss oder weite Strecken zu Fuß zurückgelegt werden.
In folgenden Situationen stößt man an seine Grenzen: das eher begrenzte Raumangebot macht lange Aufenthalte schwierig. „Leichtgewichte“ sind außerdem bei starkem Wind nicht so robust wie andere Zelte und müssen besonders gut befestigt und abgespannt werden.

3. Expeditionszelte

Expeditionszelte sind äußerst sturmstabil und wasserfest. Die meisten Expeditionszelte sind Geodäten (Halbkreise): durch ihre gedrungene Form bieten sie dem Wind wenig Angriffsfläche und die vielen Gestängekreuzungen helfen, den Wind sehr gleichmäßig auf die einzelnen Flächen zu verteilen. Oft werden Expeditionszelte in alpinen Hochlagern verwendet, sie werden daher auch „Alpinzelte“ genannt.
Das Zelt ist am besten geeignet für: Unternehmungen jenseits der üblichen Pfade in unwirtlichen Gegenden oder auf großer Höhe, zum Beispiel Basislager für alpine Expeditionen. Ist mit starkem Wind zu rechnen, ist das Expeditionszelt erste Wahl.
In folgenden Situationen stößt man an seine Grenzen: Durch den relativen hohen Gestängebedarf und das etwas robustere Material bringen Expeditionszelte etwas mehr Gewicht auf die Waage. Der Aufbau dauert ggf. auch etwas länger als bei anderen Zelten.

 

Zelte nach Formen

Auch nach ihrer Form lassen sich Zelte unterteilen. Die meisten der oben genannten Zelte (Wurf-, Camping-, Gruppen- und Trekkingzelt) werden in unterschiedlichen Formen angeboten. Einzig das Wurfzelt ist durch seine besondere Fertigkonstruktion eine Sonderform.

Die Form eines Zeltes wird durch die Konstruktion seines Gestänges definiert. Zwei (oder mehr) am höchsten Punkt gekreuzte Gestängebögen beispielsweise formen eine Kuppel. Solche Zelte heißen Kuppelzelte. Gestängebögen, die parallel nebeneinander stehen, bilden die Grundform für ein Tunnelzelt. Kuppel- und das Tunnelzelte zählen zu den populärsten und am meisten verkauften Zelten.

1. Kuppelzelte

Vaude Campo Compact Hier kreuzen sich mindesten zwei Gestängebögen am höchsten Punkt. In der Regel wird das Gestänge mit dem Innenzelt verbunden (z.B. durch Schlaufen geführt) und dann das Außenzelt darüber befestigt. Das Zelt braucht deshalb nur wenige Heringe. Sie eignen sich daher für einen harten Untergrund und Orte mit kleiner Stellfläche.

Ein Kuppelzelt ist eine freistehende Konstruktion, das bedeutet, dass das Zelt auch ohne Abspannung oder sonstige Befestigung am Boden von selbst steht.

– Pro: leicht, wenige Heringe nötig, freistehende Konstruktion
– Kontra: schlechte Raumnutzung

Die „klassischen“ Einsatzbereiche des Kuppelzeltes sind:

– Alpines Gelände oder Orte mit begrenzter Stellfläche
Trekkingtouren, bei denen es auf das Gewicht ankommt.

2. Geodäten Zelte

Das ist die „Weiterentwicklung“ des klassischen Kuppelzeltes. Die Gestängebögen kreuzen sich hier an mehreren Stellen (dadurch wird mehr Gestänge eingesetzt) und das Zelt erhält die Form einer Halbkugel. So ist es besonders robust und sturmstabil. Die meisten Expeditionszelte sind Geodäten. Auch ein Geodät ist ein freistehendes Zelt.

– Pro: Extrem sturmstabil und wetterfest, freistehende Konstruktion
– Kontra: eher schwer wegen der ganzen Gestänge

Das Geodätzelt kommt vor allem hier zum Einsatz: 

– Stürmische Gegenden und/oder im Winter – z.B. auf Expeditionen
– Alpines Gelände

3. Tunnelzelte

Easy Camp Spirit 300 Tunnelzelt Wie der Name schon verrät, ist das Tunnelzelt „tunnelförmig“: mindestens zwei parallele Gestängebögen werden in Längsrichtung abgespannt. Da es hier keine sich kreuzenden Gestänge gibt, ist das Zelt nicht so windstabil wie Geodäten und Kuppeln, es bietet jedoch eine ausgezeichnete Raumnutzung (da die Wände steil sind) mit meist großen Apsiden.

– Pro: Viel Platz, Stauraum
– Kontra: nicht sehr sturmstabil, viele Abspannungen nötig, nicht freistehende Konstruktion

Der Einsatzbereich des Tunnelzeltes ist beispielsweise:
– Weite Landschaften mit großen Stellflächen, z.B. Skandinavien
– Fahrrad- und Trekkingtouren mit viel Gepäck

4. Pyramidenzelt

Das Zelt wird von einer senkrechten Mittelstange und vier Stangen an den Ecken getragen. Sie bieten wenig Innenraum, müssen mit vielen Heringen festgemacht werden und sind instabil.
Früher wurden sie häufig bei Expeditionen als Küchenzelt oder ähnliches eingesetzt. Heute findet man sie kaum noch.

5. Einbogenzelt

Gelert Solo 2012 - Ein Personen Zelt Diese Zelte werden nur von einem Bogen getragen. Es sind einfache Konstruktionen mit wenig Gewicht.Allerdings sind solche Zelte sehr klein und auch nicht besonders windstabil. Sie müssen deshalb mit vielen Abspannleinen und vielen Heringen befestigt werden. Nachteilig ist auch der komplizirte Einstieg. Einbogenzelte werden häufig als Einmannzelte bei Solotrekkingtouren verwendet. wenn Gewichtseinsparung im Vordergrund steht.

6. Sonstige Formen

Gerade in größeren Zelten kommen oft spezielle Konstruktionen (Mischformen) zum Einsatz. So wird die bestmögliche Raumnutzung erzielt. Im Vorraum findet sich eine Kuppelkonstruktion für extra viel Platz fürs Gepäck, die angrenzenden Schlafräume sind Tunnelkonstruktionen.

Ebenfalls beliebt, besonders im Trekking-Bereich, sind sogenannte Tripod-Zelte: das sind raum- und gewichtsoptimierte Kuppelzelte. Viele Ein-Personen-Leichtgewichtszelte sind so konstruiert. Der Fußbereich wird niedrig gehalten, nur im Kopfbereich sorgt ein Gestängebogen für Sitzhöhe.

Materialien bei Zelten

Die folgenden Tabellen geben Überblick über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Zeltaußenmaterialien und Gestängesorten. Zudem werden die gängigsten Außenbeschichtungen, die für die Wasserdichtigkeit zuständig sind, unter die Lupe genommen.
Die gängigsten Materialien für Zeltaußenstoffe sind Nylon oder Polyester. Als Beschichtung wird zumeist Polyurethan, bei hochwertigeren Zelten (z.B. Single Walls) auch Silikon eingesetzt.

Das Gestänge besteht in der Regel aus Aluminium, wobei es hier er erhebliche Qualitätsunterschiede gibt: T9 ist beispielsweise deutlich flexibler und leichter als T3 oder T5.
Das Innenzelt wiederum besteht in der Regel aus einem Nylon-Polyester- oder Baumwoll-Polyestergemisch und verfügt über diverse Netzeinsätze für optimale Belüftung.

1. Materialien für Außenzelte

NYLON
– Vorteile: sehr leicht/ hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit/ verrottet nicht
– Nachteile: UV-empfindlich/ dehnt sich bei Nässe aus (muss ggf. nachgespannt werden)

RIP-STOP-NYLON
– Vorteile: sehr leicht/ extra starke Kettenfäden
– Nachteile: UV-empfindlich

POLYESTER
– Vorteile: sehr leicht/ hohe Reiß- und Scheuerfestigkeit/ dehnt sich nicht bei Nässe
– Nachteile: raschelt bei Wind

BAUMWOLLE
– Vorteile: atmungsaktiv/ sehr hohe Wasserdichtigkeit (quillt bei Regen auf)/ sehr UV-resistent
– Nachteile: sehr schwer/ lange Trocknungszeiten

TECHNICAL COTTON (BAUMWOLL-POLYESTER-MIX)
– Vorteile: atmungsaktiv/ sehr hohe Wasserdichtigkeit (quillt bei Regen auf)/ sehr UV-resistent
– Nachteile: sehr UV-resistent/ lange Trocknungszeiten

2. Beschichtungen für das Aussenzelt

POLYURETHAN (PU)

– Vorteile: sehr gute Abdichtung/ UV-beständig/ bleibt auch bei Kälte geschmeidig/ sehr stichfest (eignet sich auch für Zeltböden)
– Nachteile: schwächt das Trägergewebe (darf deshalb nur dünn aufgetragen werden)

SILIKON
– Vorteile: erhöht Abriebsfestigkeit des Trägergewebes/ dauerhaft und elastisch/ UV-beständig
– Nachteile: teuer/ hält nicht so lange/ geringe Druckwasserdichte (nicht als Boden geeignet)

3. Materialien für das Gestänge

GLASFASER (GFK)
– Vorteile: günstig/ hohle Stangen: lassen sich mittels Gummizug verbinden und leicht aufbauen
– Nachteile: Gefahr von Splitterbruch

ALUMINIUM-Stangen
– Vorteile: leichter als Glasfaser/ relativ stabil/ bricht nicht, sondern knickt (kann repariert werden)
– Nachteile: teurer

CARBON-Stangen
– Vorteile: sehr leicht/ sehr stabil
– Nachteile: sehr teuer/ kann brechen, splittert

 

Weitere Tipps und Tricks zum Zeltkauf:

Zelte kaufen – Was ist zu beachten? Zuletzt aktualisiert: 31.07.2017 von RennerXXL
 

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