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13. Juli 2022 / Kommentare (0)

Was sind Lipödeme?

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Was sind Ödeme?

Ödeme entstehen, wenn sich Flüssigkeit sich in den Geweben ansammelt. Diese Schwellung kann gesehen und gefühlt werden.
Ödeme können lokal begrenzt sein oder den ganzen Körper betreffen. Das Wort Ödeme wird wird verwendet, um ein Symptom zu beschreiben, es ist keine eine Diagnose.
Fachleute unterscheiden zwischen lokalisierten Ödemen, z. B. Schwellung der Augenlider, Schwellung eines Armes oder Beines, und generalisierten Ödemen, bei denen der ganze Körper geschwollen ist. Unter den zahlreichen Formen von Ödemen, Lymphödeme, Lipödeme und lymphovenöse Ödeme die Ödeme, die mit einer geeigneten geeigneter Kompressionstherapie.

Was ist ein Lipödem?

Das Lipödem ist eine erblich bedingte chronische Störung der Verteilung des Fettgewebes. Dieser Zustand tritt meist unterhalb der Taille und führt zu breiten Hüften, vergrößerten Oberschenkeln und Unterschenkeln. Bei einigen Patienten können sie auch an den Armen auftreten. Die Rückseiten der Hände und Füße bleiben frei von Schwellungen. Sie zeichnet sich durch eine Anhäufung von subkutanem Fettgewebe Lipohypertrophie aus. Ödeme und schmerzhafte Beine können sich im Laufe des Tages entwickeln. Der Name Lipödem ist möglicherweise verwirrend weil es sich vorwiegend um eine chronische Erkrankung des Fettgewebes ist, mit klinisch sichtbaren Ödemen als sekundäres Merkmal bei manchen Menschen.

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Auf einen Blick

  • Das Lipödem ist in der Regel eine chronische, erblich bedingte Erkrankung. Die Anfälligkeit für Lipödeme scheint genetisch bedingt zu sein. Sie kann eine Generation überspringen.
  • Lipödeme treten fast ausschließlich bei Frauen auf. Experten vermuten daher hormonelle Ursachen.
  • Die Krankheit beginnt meist gegen Ende der der Pubertät, während der Schwangerschaft oder in den den Wechseljahren. Schätzungen gehen davon aus, dass 10 % der weiblichen Bevölkerung von einem Lipödem betroffen sind
  • Es handelt sich um eine chronische Erkrankung mit einem progressiven Verlauf.
  • Die Anzahl der Fettzellen ist bei Patienten mit Lipödemen höher als bei gesunden Menschen.
  • Einem Lipödem kann man nicht mit einer eine reduzierende Diät.
  • Das Lipödem verändert die Form der Beine symmetrisch. Sie sind schon bei leichtem Druck schmerzhaft Druck.
  • Das Fußgewölbe und die Hände sind nicht nicht von einem Lipödem betroffen.

 

Lipödeme - Einteilung nach Körperstelle (Typen)

Typ IAnsammlung von Fettgewebe
im Bereich des Gesäßes
und Hüften.
Typ IIDas Lipödem reicht bis zu den
bis zu den Knien.
Anhäufung von Fett in der
inneren Kniebereich. Fettpolster
vergrößern sich zu den hinteren /
medialen Knien.
Typ IIIDas Lipödem erstreckt sich
von den Hüften bis hinunter zu den
Knöchel. Die Füße bleiben verschont
es sei denn, es liegt ein
zugrundeliegendes Lymphödem
das auftritt, wenn die
Zustand unbehandelt ist.
Typ IVBetrifft die Arme und Beine
Typ VLipolymphödem

Bei einem Lipödem nimmt das Volumen
des Fettgewebes zunimmt,
wobei einige Patienten
auch ein
Lymphödeme entwickeln. In diesem
Fall sprechen die Experten von
sogenannten
Lipolymphödem".
Eine Schädigung des lymphatischen
System wird erkannt, wenn
die Füße und Zehen anschwellen

 

 

Was sind die Ursachen von Lipödemen?

Die genauen Ursachen für die Entstehung eines Lipödems sind noch unbekannt. Aufgrund der Tatsache, dass Lipödeme fast ausschließlich Frauen betroffen sind und es häufig in der Pubertät, Schwangerschaft oder in den Menopause auftritt, wird vermutet, dass die Ursache für diese angeborenen Vermehrung des Fettgewebes auf auf die Wirkung von Östrogen zurückzuführen ist.

Es wird angenommen, dass hormonelle Veränderungen eine wichtige Rolle bei der Auslösung der charakteristischen Fettgewebsbildung spielen. Die Forschung weist auch auf eine genetische Veranlagung zum Lipödem hin.

Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Daten über die genaue Zahl der betroffenen Menschen. Therapeutische Maßnahmen werden oft nicht eingesetzt, weil die Diagnose oft fehlerhaft ist. Häufige Fehldiagnosen sind Fettleibigkeit oder Lymphödeme.

Mit schwerwiegenden Folgen für die Patienten: Unerkannt und unbehandelt, schreitet die Krankheit weiter voran. Weitere gesundheitliche Probleme treten auf und die Lebensqualität wird eingeschränkt.
Das Lipödem ist keine Fetteinlagerung infolge von Übergewicht und ist daher nicht zu verwechseln mit Fettleibigkeit.

 

Anzeichen und Symptome

Ein Überblick über die klinischen Anzeichen eines Lipödems:

  • Schmerz bei Berührung und Druck
  • Aufplatzender Schmerz
  • Häufig „Besenreiser“ an der Außenseite des Oberschenkels
  • Anfälligkeit für Blutergüsse
  • Symmetrische Schwellung (im Gegensatz zu Lymphödemen)
  • Familiäre Vorgeschichte
  • In einigen wenigen Fällen sind auch die Arme betroffen
  • Negatives Stemmer-Zeichen

Das Lipödem verändert die Form der Beine symmetrisch. Die Betroffenen zeigen eine Zunahme der der Beine, Oberschenkel, Hüften und des Gesäßes, wobei die die Füße bleiben verschont.
Die Beine sind trichterförmig oder säulenförmig, und nur der Oberschenkel, das Gesäß oder die Unterschenkel können betroffen sein. Insbesondere finden sich häufig Schwellungen an
den Innenseiten des Knies. Ein charakteristisches Merkmal ist, dass das Fußgewölbe und die Hände nicht vom Lipödem betroffen sind, aber mit fortschreitender Erkrankung sich Fettlappen über den Knie- und Fußgelenken zu bilden beginnen.  Es kommt dabei leicht zu Blutergüssen und zu einer Anfälligkeit für Besenreiser.
Der Beginn eines Lipödems ist in der Regel schleichend, je nach Verlauf der Hormonveränderungen in der Pubertät, während der Schwangerschaft und den Wechseljahren. Da sich die Krankheit in der Regel im Laufe der Jahre verschlimmert, wird das Lipödem je nach Schweregrad in verschiedene Stadien bzw. Schweregrade eingeteilt.

Das Fortschreiten des Lipödems ist genetisch bedingt und lässt sich nicht vorhersehen. Die Hautbeschaffenheit fühlt sich anders an als normales Fettgewebe. Die Struktur der Fettzellen unterscheidet sich von den Fettzellen bei Fettleibigkeit und reagiert nicht auf eine Kalorienreduktion.
Typisch ist ein dumpfes Gefühl der Schwellung und der Empfindlichkeit bei Berührung oder Druck. Dies kann so stark werden, dass selbst das Übereinanderschlagen der Beine oder das Tragen enger Kleidung unangenehm ist. Viele Betroffenen beschreiben es auch als stechenden Schmerz. Wenn die Krankheit weiter fortschreitet fortschreitet, entstehen oft große Gewebewülste an den Oberschenkel und an den Innenseiten der Knie.

Mögliche Folgen:

  • „Knie-Hock“-Haltung
  • Schwierigkeiten bei der Mobilisierung

Zusammengefasst:
Das Lipödem ist kein Fettdepot, das durch Übergewicht entsteht, sondern wird durch pathologische Veränderungen der Fettzellen geschaffen. Fettleibigkeit und Gewichtsschwankungen haben jedoch negative Auswirkungen auf das Lipödem.

Was sind Lipödeme? Zuletzt aktualisiert: 09.08.2022 von

Last modified: 9. August 2022

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