Die 5 größten Fehler beim Wandern und wie sie...

Kaufberatung: Kraxen und Trage-Rucksäcke

23. Oktober 2015 Comments (2) Allgemein, Angebote, Outdoorbekleidung

So macht Outdoor-Sport und Wandern auch bei Regen Spaß

Sportliche Aktivitäten sind nicht nur gut für den Körper, sondern sorgen auch für seelische Balance und Wohlbefinden. Bewegung in der Natur verstärkt diesen Effekt erheblich, weshalb man eigentlich so oft wie möglich ins Grüne hinaus gehen sollte. Für die meisten Leute ist jedoch ihre freie Zeit sehr begrenzt. So nähert sich häufig mit dem nächsten Wochenende auch die nächste Regenfront und lässt so manchen geplanten Ausflug ins Wasser fallen. Dabei muss Regen nicht zwingend das Aus für die geplante Outdoor-Aktivität bedeuten. Mit der richtigen Ausrüstung, der richtigen Einstellung, geeigneten Aktivitäten und der passenden Umgebung können regnerische Tage sogar noch mehr Freude bereiten.

 

Welche Aktivitäten und welche Strecken sind im Regen machbar?

wandern_regenJe nach Outdoor-Aktivität ist im Regen mehr oder weniger Vorsicht geboten. Der Outdoor-Kletterwald gehört zum Beispiel zu den Orten, die bei Regen zusätzliche Gefahren durch Abrutschen beinhalten. Klettern oder ähnlich anspruchsvolle Tätigkeiten sollten daher bei Regen eher in geschlossene Räume verlegt werden. Ein aufgeweichter Boden birgt natürlich auch für Wanderer, Radfahrer und Läufer zusätzliche Risiken, die mit der geeigneten Ausrüstung und einer gewissen Portion Vorsicht jedoch gemeistert werden können. Gerade in den hervorragend erschlossenen Wanderregionen in Deutschland ist beinahe überall ein gut ausgebautes Netz an Wander- und Radwegen zu finden, das seinen Besuchern festen Untergrund statt matschiger Rutschpartien zur Verfügung stellt.

Wenn die Strecke also entsprechend angepasst wird, bietet die Bewegung im Regen eine einzigartige Atmosphäre, die in der richtigen Kleidung für fröhliche und erholsame Stunden sorgt. Radfahrer sollten bei andauernden Regenfällen von stark abschüssigen Strecken auf erdigen oder mit Laub bedeckten Wegen absehen. Besser ist es, sich ebenfalls auf die festeren Wege konzentrieren, mit denen sich die Radtour im Regen deutlich entspannter genießen lässt. Darüber hinaus sind auch auf den beliebtesten asphaltierten Radstrecken oft nur wenig Menschen bei „schlechtem“ Wetter unterwegs, sodass man die komfortablen Strecken einmal in Ruhe genießen kann.

 

Auf die Kleidung kommt es an

Wer sich zum Beispiel im Sommer nicht in der Regenkleidung kaputt schwitzen will, sollte diesen Teil der Ausrüstung entsprechend planen. Wenn es draußen regnerisch aber warm ist, kann ein Schirm deutlich angenehmer sein als teure Bekleidung, die in ihrer Atmungsaktivität bei höheren Außentemperaturen stark eingeschränkt ist. Manche Schirme können sogar am Rucksack befestigt werden, sodass beide Hände zum Beispiel für einzigartige Landschaftsaufnahmen in der Regenkulisse oder für Wanderstöcke frei sind. Ein weiterer Vorteil des Schirms ist die hervorragende Luftzirkulation um den Körper herum, die nicht durch wasserdichte Kleidung beschränkt wird.

Was die Schuhe betrifft, ist es im Sommer bei starkem Regen nicht einfach. Wasserdichte Schuhe benötigen ebenso wie wasserdichte Jacken nach außen hin kühlere Temperaturen, um atmungsaktiv zu bleiben. Wer sehr schnell schwitzt, wird in einem Schuh mit Membran zwar keinen Regen abbekommen, dafür aber relativ schnell von innen zunehmend Feuchtigkeit spüren. Ein Schuh ohne Membran ist deutlich angenehmer im Hinblick auf das Klima, kann allerdings nie zu 100 % wasserdicht gemacht werden. Mit Wachs oder Imprägniermittel wird er zwar wasserabweisend, aber Pfützen, langen Strecken durch nasses Gras oder lange andauerndem Regen kann er auf Dauer nicht standhalten. Für beide Problematiken gibt es zumindest eine Teillösung. Wer eine lange Wanderung plant, kann sich ein zweites Paar Wechselsocken einpacken, um die Füße zwischendurch wieder warm und trocken zu bekommen.

Im Winter sind die Membranschuhe insofern von Vorteil, dass sie Schnee, Matsch und Regen auch lange Zeit zuverlässig draußen halten und dabei die Füße warmhalten. Für richtig kalte Tage sind gefütterte Wanderstiefel oder zumindest dicke Wandersocken empfehlenswert. Schuhe ohne Membran sind vor allem an trockenen Wintertagen oder an Tagen, an denen klirrende Kälte jeden Regen sofort in Schnee verwandelt, geeignet. Aber auch hierbei gilt, dass sie ausreichend gewachst oder imprägniert werden müssen, damit sich auf Dauer kein angetauter Schnee oder Matsch nach innen drückt. An sehr windigen und kalten Tagen ist auch die wasserdichte Bekleidung von Vorteil. Die wasserdichten Hosen und Jacken sorgen dafür, dass die entwickelte Körperwärme nicht von Wind oder Nässe abgekühlt wird. Darüber hinaus kühlen die Hände hierbei nicht beim Halten des Schirms aus. Mit wärmenden Kleidungsschichten unter der regendichten Außenlage sind selbst kälteste Temperaturen kein Hindernis mehr für entspannte Wanderungen.

 

Mit der richtigen Gesellschaft scheint immer die Sonne

Noch unangenehmer als Nässe und Kälte beim Outdoor-Sport ist eine Begleitung, die sich ständig über das schlechte Wetter beschwert. Daher sollte man bei der Wahl seiner Gesellschaft darauf achten, dass kein Schlechtwettermuffel dazu genötigt wird, mitzukommen. Entspannte Gesellschaft hingegen, die selbst im strömenden Regen noch strahlt, bringt auch in die dunkelsten Tage Freude und Wärme. Die Ruhe, die die verregnete Natur ausstrahlt, eignet sich außerdem hervorragend, um zum Beispiel ausgiebige Gespräche zu führen. Wer sich zusammen durch eine Schlechtwetterfront kämpft, bekommt darüber hinaus auch noch ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl. Abgesehen davon bleibt ein solcher Tag meist deutlich besser in Erinnerung als zum Beispiel Schönwetter-Wanderungen.

Trotzdem kennt wohl jeder auch die Tage, an denen man sich selbst die beste Gesellschaft ist und einfach nur Ruhe braucht. In diesem Fall sind verregnete Tage um so besser für einen Ausflug in die Natur geeignet, da verhältnismäßig wenig auf den Strecken los sein wird. So kann man sich ganz in Ruhe seinen Gedanken, Sorgen und Problemen widmen oder einfach etwas Abstand und Entspannung vom Alltag finden. Bei strahlendem Sonnenschein ist man meist abgelenkt von den vielen Eindrücken der Natur, während bei Regenwetter die ganze Landschaft zur Ruhe kommt und man sich so einmal ganz auf sich und die entspannte Kulisse konzentrieren kann.

So macht Outdoor-Sport und Wandern auch bei Regen Spaß Zuletzt aktualisiert: 31.07.2017 von RennerXXL
 

2 Responses to So macht Outdoor-Sport und Wandern auch bei Regen Spaß

  1. Ja, die richtige Sportkleidung ist super wichtig! Für mich persönlich finde ich z.B atmungsaktive Kleidung extrem wichtig, Ich könnte niemals in Baumwoll Shirts rumlaufen, weil ich mich damit einfach unwohl fühle. Bei atmungsaktiver Sportkleidung habe ich das Gefühl weniger verschwitzt zu sein, was mein Wohlbefinden während des Sports auch deutlich steigert, so macht das einfach mehr Spaß! Modisch sollte die Kleidung jedoch auch sein, denn sich dem Trend entsprechend zu präsentieren, kann auch dazu führen sich mal eher zum Laufen zu überwinden.
    Ich muss jedoch auch erwähnen, dass ich eher dem Hallensport als Outdoorsport verschrieben bin und deshalb auch nicht besonders auf die Erkältungsgefahr und Temperaturen im Winter achten muss… Joggen gehe ich zumeist nur im Sommer.
    Was jedoch im Artikel dazu erähnt wurde, klingt absolut nachvollziehbar für mich. Wenn ich also anfange im Winter zu joggen, weiß ich, welche spezielle Sportkleidung in dieser Hinsicht nötig ist!
    Also vielen Dank für die nützlichen Tipps und Anregungen!

     
  2. EIn sehr interessanter Artikel!

     

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