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21. Juli 2010 Comments (2) Allgemein, Camping & Urlaub, Ratgeber

Buff Tücher – Die Klassiker aus Spanien


Es läuft rund bei der Buff GmbH: Die deutsche Tochter von Original Buff, S. A., konnte ihren Umsatz nach eigenen Angaben in den beiden vergangenen Jahren um rund 50 Prozent steigern. sport+mode besuchte das Mutter-Unternehmen im spanischen Igualada

Buff

> Buff: ab sofort bei Renner

Buff weiß genau, wer einen großen Teil zu diesem Erfolg beiträgt: Die Händler, die ihre Tücher verkaufen. Diese wiederum können laut Buff durch textile Accessoires einen sehr interessanten Zusatzumsatz zu besten Handelsspannen generieren. Eine klassische Win-Win-Stuation. Als Dank für das positive Ergebnis zeigte sich der Tuchhersteller spendabel: 30 Händler und acht Medienvertreter wurden ins Buff-Werk bei Barcelona eingeladen. Dort, in Igualada, be- grüßte unter anderem Buff-Gründer Joan Rojas die Teilnehmer. Außerdem stellten sich David Camps (Managing Director), Neus Riba (Sales Manager), Elisabet Torras (Marketing Manager), Roland Wagner (Sales B. Brand Manager Deutschland) und Teresa Ranft (Deutschland-Marketing) den Händlern vor.

Stolzer Gründer als Führer
Rajas selbst, von Haus aus Textilhersteller, ist ein sympatischer Typ, sportliche Figur, zurückhaltend, immer freundlich lächelnd. Der Gründer höchstpersönlich führte die acht mitgereisten Journalisten durch „sein Werk“. (Aus organi- satorischen Gründen wurden sechs Gruppen gebildet, die sich zeitversetzt Buffs heilige Hallen anschauen durften.) Mit gewöhnungsbedürftigem Englisch, dafür mit einer umso größeren Euphorie und sichtbarem Stolz erklärte der fast 64-Jährige den Werdegang eines Buff- Schlauchtuches. Von der Idee am Computer und der Umsetzung bis hin zur Verpackung für die Auslieferung – alles geschieht unter dem Dach des rund 8.000 Quadratmeter großen Head- quarters, das ungefähr 60 Kilometer nordwestlich von Barcelona steht. Auf die „Inhouse Production“ ist man in Spanien besonders stolz.
Aufgrund dieser Situation könne Buff den besten Service anbieten, weil man ständig und flexibel die Produkte verbessern könne. Buff Mitarbeiter kontrollieren nach eigener Angabe jeden Tage schon während des Produktionspro- zesses die Qualität der Tücher und können direkt handeln, wenn etwas nicht den Vorstellungen entsprechen sollte.

Buff – ist das kalt!
Rajas Idee, Multifunktionstücher ohne Nähte zu produzieren, begann 1991 zu reifen. Beim Fahrrad fahren wurde ihm kalt und zum Schutz vor Wind und Kälte band er sich eine alte Unterhose um den Hals. Doch schnell störten Rajas die Nähte – die Idee zu nahtlosen Schlauchtüchern war geboren. Hier lässt sich auch der Name Buff erklären: Im Spanischen spricht man „Buff“ genauso aus, wie man es schreibt – den Ausruf „Buff“ verwendet ein Spanier, wenn ihm kalt ist, ähnlich dem deutschen „Brrr“.
Ab 1992 lies Rojas ein Produkt fertigen, das in erster Linie auf den Bedarf von Sportlern, Outdoorsportlern und Motorradfahrern zugeschnitten wurde. Funktionalität, Qualität und Design standen und stehen hierbei im Vordergrund – die Spanier wurden beim Besuch nicht müde, dies zu betonen. Seit 1996 exportiert die spanische Firma ihre Tücher.

Vielseitig einsetzbares nahtloses Tuch

30 Millionen verkaufte Tücher
Managing Director David Camps zeigte den eingeladenen Händlern die Erfolgsgeschichte im Detail auf: Aktuell verkauft Original Buff in 60 Ländern 3,8 Millionen Tücher pro Jahr. Allein in Deutschland verkaufte das Unternehmen im vergangenen Jahr 400.000 Tücher.

In 18 Jahren Buff-Existenz habe man weltweit rund 30 Millionen Multifunktionstücher verkauft, zeigen sich die Macher beim Mutterkonzern hoch erfreut und sichtlich zufrieden. Mittlerweile arbeiten dort 80 Menschen, die wichtigsten Märkte heutzutage sind Spanien, Portugal, die USA und Deutschland. Buff legt großen Wert auf Werbung, dementsprechend umfangreich ist der Anzeigenschaltplan. Immerhin erreicht die Marke nach eigener Aussage mittlerweile rund 20 Millionen Endverbraucher.

Jede Menge Gaudi
Nach landestypischem Essen am Abend organisierte Buff am nächsten Morgen eine rund vierstündige Stadtrundfahrt. Unter dem Motto „Auf den Spuren Antoni Gaudis“ ging es bei gefühlten zehn Grad und starkem Dauerregen unter ande- rem zum Park Güell.
Nachmittags begaben sich die Händler und Journalisten mit vielen Eindrücken und nützlichem Wissen wieder zum Flughafen, um die Heimreise anzutreten. Eins ist durch den Besuch in Spanien klar geworden: Das seit 1996 vom Schlauchtuchhersteller entgegengebrachte Vertrauen haben die deutschen Händler angesichts der glänzenden Verkaufszahlen bislang auf jeden Fall gerechtfertigt.

 

 

2 Responses to Buff Tücher – Die Klassiker aus Spanien

  1. Hwenger sagt:

    ich vermisse eine Anleitung, wie man diese Buff tücher richtig faltet und bindet, ich bekomme das Piratentuch nicht hin

     
  2. PWenner sagt:

    Buff ist vollkommen überteuert. Die Tücher gibt es an jeder Ecke für ein Drittel des Preises nur ohne Buff halt

     

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