Die neuen Daunenjacken

Outdoorhosen in Kurzgrößen und Langgrößen

5. Februar 2015 Comments (0) Erfahrungsberichte, Outdoor und Sport, Outdoor-Trends, Trends

Wasserdichte Packsäcke

Der Packsack (manchmal auch Seesack genannt) muss in erster Linie groß genug, robust und wasserfest sein. Viele der Details (wie Unterteilung, Außentaschen, Riemen etc.) sind Geschmackssache und Thema endloser Diskussionen in Berghütten und an Lagerfeuern. Material Baumwolle ist für die Herstellung von Packsäcken längst überholt, da sie nicht so robust und deutlich schwerer ist als moderne Kunstfasern, viel Wasser aufsaugt und langsam trocknet. Widerstandsfähiger, leichter und wasserdichter sind imprägnierte Baumwolle- Polyester-Mischgewebe, die aber nur von wenigen Herstellern verarbeitet werden. Die meisten Packsäcke werden heute aus Nylon oder Polyester hergestellt. Nylon wird in unterschiedlichen Materialstärken verarbeitet, für welche die Denier-Angabe ein Maß ist (je höher die Denier-Zahl, desto robuster und gröber ist das Gewebe). Besonders verbreitet ist Cordura-Nylon oder Ripstop- Cordura (ein Markenname des Chemiefaser-Spezialisten DuPont), das besonders textil wirkt (andere Nylon-materialien fühlen sich mehr wie Plastik an) und in Materialstärken von 330 bis 2000 Denier verarbeitet wird. Die leichteren und feiner gewobenen, aber dennoch sehr abriebfesten Materialien bis 500 Denier werden überwiegend für den oberen Bereich der Packsäcke verwendet, während die Bodenteile oft aus noch robusterem 1000–2000-Denier-Material bestehen.

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Allerdings sind gröbere Materialien aufgrund ihrer Struktur schwieriger wasserdicht zu beschichten als feiner gewobene. Polyester ist nicht ganz so robust wie Cordura-Nylon, dafür aber UV-beständiger (es wird also durch Sonneneinstrahlung nicht so schnell brüchig). In letzter Zeit wird es zunehmend für Packsäcke verwendet – allerdings weniger aus praktischen Gründen, sondern weil es wegen seiner textilen Optik besser ankommt. Wasserdichtheit Um den Rucksackinhalt vor Nässe besser zu schützen, werden Nylonund Polyestergewebe mit Polyurethan beschichtet. Aber kaum ein Packsack ist absolut wasserdicht. Zumindest an Nähten und Reißverschlüssen kann immer etwas Nässe eindringen, und auch eine gute Beschichtung lässt im Rucksack, Details 39 Ausrüstung Öffnung für das Bodenfach (links U-förmig, rechts umlaufend) Deckelklappe mit Deckelfach Kompressionsriemen (links umlaufend, rechts nur seitlich) Befestigungspunkte Tasche als untere Halterung für Ski, Zeltgestänge o.Ä. Befestigungsschlaufen Packsack Laufe der Jahre nach (auf gröberen Geweben schneller als auf feinen).

Es kann passieren, dass bei starkem Wind der Regen durch das Gewebe des Packsacks treibt. In solchen Situationen hilft nur ein zusätzlicher Rucksackschutz: eine dünne, wasserdichte Kunstfaserplane mit einem Gummi- oder Schnurzug im Saum, die über den gesamten Packsack gespannt wird und – wenn man sie nicht braucht – in der kleinsten Außentasche Platz findet.

Wasserdichte Säcke von Ortlieb gelten als der Inbegriff eines guten Packsacks

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Rucksackschutz oder PVC-Packsack?

 

Beim Kauf eines Rucksackschutzes sollte darauf geachtet werden, dass er groß genug ist, um auch den voll bepackten Rucksack und außen festgeschnallte Ausrüstung ausreichend zu überdecken. Lieber etwas zu groß wählen als zu klein. Sollte er bei starkem Wind zu sehr flattern, kann man ihn mit Reepschnur oder einer Zeltleine zusätzlich fixieren. Auch wenn es, von Spezialmodellen abgesehen, keinen wasserdichten Packsack gibt, wäre es verkehrt, nun gar nicht mehr auf dichtes Material und gute Abdeckungen zu achten. Denn es macht sehr wohl einen Unterschied, ob ein Packsack nach zwei Minuten Wasser durchlässt oder nach zwei Stunden, ob es schon bei leichtem Nieselregen „nass reingeht“ oder erst bei heftigen Stürmen, und ob es ein paar Tropfen sind oder mehrere Liter.

Form des Packsacks

Die Form des Packsacks beeinflusst den Schwerpunkt und die Trageeigenschaften. Am häufigsten sind folgende Packsackformen: 

Kastenform: besonders bei Kofferund Globetrotterrucksäcken; gute Allround- Eigenschaften, übersichtlich Modifizierte Kastenform: an den Kanten abgerundet und daher in Wald und Dickicht günstiger; gute Allround- Eigenschaften Dreiecksform (oben breiter): hoher Schwerpunkt, Hauptlast in Schulterhöhe, gute Armfreiheit, günstig für Wanderungen auf nicht zu anspruchsvollem Terrain 

Birnenform (unten breiter): niedriger Schwerpunkt, gute Armfreiheit, zum Bergsteigen und Skifahren Sanduhrform: gute Ellbogenfreiheit, günstig zum Skifahren und Klettern Deckel Die Deckelklappe sollte so bemessen sein, dass sie die Öffnung des voll gepackten Sackes reichlich überlappt und dicht anliegt (hier haben manche Modelle eine Schwäche). Unter der Deckelklappe sollte der Packsack durch einen Schnurzug verschließbar sein und eine wasserdichte Verlängerungsmanschette („Schneeschutz“) besitzen, die den Inhalt vor Nässe und treibendem Schnee schützt. Manche Modelle besitzen eine in der Höhe verstellbare Deckelklappe, die in Verbindung mit der Verlängerungsmanschette das Volumen des Packsackes vergrößern kann. Bei den größeren Modellen kann der Rucksack mit Verlängerung in Notfällen sogar als Biwaksack dienen (aber wirklich nur in Notfällen, denn die Ausrüstung liegt dann im Freien – evtl. unter dem Rucksackschutz). Einige Hersteller bieten Rucksäcke mit abnehmbarem Deckelfach an, das bei Abstechern als Daypack oder Hüfttasche dienen kann.

Aufhängung eines wasserdichten Transportsacks

Der Packsack eines Außengestell- Rucksacks sollte auf jeden Fall mit wenigen Griffen vom Rahmen abnehmbar sein, damit man bei Bedarf auch andere Gegenstände auf den Rahmen schnüren kann, die im Packsack keinen Platz finden (Kisten, Tonnen, etc.). Für die Aufhängung gibt es unterschiedliche Lösungen; meist wird er mit Splinten oder mit Riemen und Schlaufen befestigt. Man sollte darauf achten, dass: der Packsack an vielen Stellen auf dem Rahmen befestigt ist, um die Belastung pro Aufhängung niedrig zu halten. der Packsack weder nach unten noch nach oben verrutschen kann (wichtig für den Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln). Außerdem kann es sich als günstig erweisen, wenn man den Packsack auf verschiedenen Höhen am Rahmen befestigen kann, um den Schwerpunkt zu verändern oder um darunter Platz für ein zweites Gepäckstück zu haben.

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Wasserdichte Packsäcke Zuletzt aktualisiert: 31.07.2017 von RennerXXL
 

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