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13. November 2015 Comments (3) Allgemein, Angebote

Kaufberatung: Kraxen und Trage-Rucksäcke

Diese auch als Traggestell-, Gestell-, Kraxen- oder Expeditionsrucksäcke bezeichneten Tragegeräte sind durch den Siegeszug der Integrierten etwas in Vergessenheit geraten. Nicht ganz zu Recht. Zwar haben die etwas sperrigen Außengestelle unbestreitbar einige Nachteile: Sie lassen sich in öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht verstauen, verhaken sich leichter im Unterholz, erlauben weniger gute Lastkontrolle und behindern etwas die Bewegungsfreiheit der Arme (für Ski- und Klettertouren daher kaum geeignet). Aber hinsichtlich der Lastübertragung und Rückenventilation sind sie nach wie vor unübertroffen.

In Verbindung mit geeigneten Packsäcken kann man den Schwerpunkt sehr hoch legen und bei Bedarf auch rasch verändern. Außerdem ermöglichen sie es, den Packsack abzunehmen und auf dem Traggestell alle möglichen Arten von Gepäck zu transportieren – ganz gleich wie groß oder sperrig: von Tonnen und Kisten über Schlauchboote bis zur kompletten Elchkeule, wenn es sein muss. Außengestelle mit fest angebrachtem Hüftgurt haben einen Nachteil, der besonders in anspruchsvollerem Gelände spürbar wird:
Da der Körper fest in den starren, verwindungsfesten Rahmen eingebunden ist, wird der natürliche Bewegungsablauf (z.B. Drehungen der Hüfte und der Schultern) behindert. Dieser Mangel wird durch das von Fjällräven entwickelte Gyro-Prinzip behoben, bei dem der Hüftgurt frei beweglich am Traggestell eingehängt ist.

So kann sich das Becken mitsamt dem Hüftgurt ungehindert
bewegen (sogar besser als bei den meisten Innengestell-Rucksäcken), die Last bleibt stabil, und die Lastübertragung auf Becken und Beine ist ausgezeichnet. Für schwere Lasten und auf
rauem Terrain sind solche Traggestelle nach wie vor die beste Wahl.

Kombisysteme sind statt Kraxen eine gute Alternative

Eine hervorragende Lösung für das Tragen schwerer Lasten ist das Alpha-Tragesystem des amerikanischen Herstellers The North Face. Man weiß nicht mehr, soll man diese Rucksäcke zu den „Integrierten“ oder zu den Traggestell-Modellen rechnen. Da man den Packsack nicht abnehmen kann und da sie genauso wenig sperrig sind wie jeder „Integrierte“, rechnet der Hersteller sie zu dieser Kategorie. Andererseits kommt das Tragesystem hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit einem „echten“ Traggestell so nahe  wie dies nur möglich ist, ohne gleich einen Traggestell-Rucksack zu bauen.

 

Ratgeber für Kindertragen und Kraxen (englisch)

Kaufberatung: Kraxen und Trage-Rucksäcke Zuletzt aktualisiert: 31.07.2017 von RennerXXL
 

3 Responses to Kaufberatung: Kraxen und Trage-Rucksäcke

  1. belinda sagt:

    Ich finde im Netz leider keinen Test Bericht über Kraxen. Tendiere zwischen Deuter und VAude. Was könnt ihr mir empfehlen?

     
  2. admin sagt:

    Hallo Martin,

    danke für deinen Kommentar, hier findest du einen ausführlichen Testbericht über Kraxen,

    http://www.outdoor-magazin.com/test/rucksaecke/kindertragen-im-test.852024.3.htm
    Getestet wurden dort Kindertragen von Tatonka, Vaude (Jolly Comfort), Deuter (Kid Comfort II), Osprey (Poco Premium)

     
  3. admin sagt:

    Hallo Belinda,

    wir empfehlen dir den Jolly Comfort von Vaude, aber auch Deuter Kraxen sind erste Sahne.
    Liebe Grüße
    Maria vom RennerXXL Team

     

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