Sandheringe

Sandheringe werden vor allem bei weichen Böden verwendet. Durch ihre große Oberfläche bieten diese Heringe auf Sand und weicher Erde mehr Halt. Sie gibt es aus Alu, aber auch aus Plastik.

Bei sandigen Böden sollte man schon auf die speziellen Sandheringe zurückgreifen, denn normale Heringe können dann bei starken Windböen zu Problemen führen.

Zum Einschlagen in den Boden, sollte man wie bei den gängigen Modellen auch, einen Gummihammer benutzen, denn gerade Sandheringe aus Kunststoff könnten kaputt gehen, wenn man einen normalen Hammer benutzt.

Sandhering

Sandheringe aus Kunstoff oder Stahl? Was ist besser?

Zwischen Sandheringen aus Aluminum / Stahl oder Plastik / Kunststoff gibt es die Qual der Wahl.

Geschmacksache! Günstiger sind die aus Plastik. Stabiler aber die aus Alu oder Stahl. Im Renner Camping-Shop findest du jede Menge Zeltzubehör, wie Stangen, Planen, Tarps, Heringe oder Campinzubehör bzw. Campingbedarf. Vor allem bei der Strandmuschel eignen sich die gelben großen besser.

Sandheringe selber machen:

Eigentlich ganz einfach, alles was du dazu brauchst, ist eine Kreissäge. Dabei werden die Holzstücke auf eine Länge von ca. 35-45 cm und einer Dicke von rund 15 mm abgeschnitten. Oben sollten die Heringe rund 40 mm breit und der Spalt für die Zeltschnur rund 15 mm tief sein. Durch die Nässe quellen die Holzheringe in der Regel gut auf und halten daher umso besser.


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Was sind eigentlich Heringe?

Man benutzt den Begriff ganz gebräuchlich, aber was sind Heringe eigentlich genau?

Mit diesem Begriff faßt man Zeltnägel aus den unterschiedlichsten Materialien in unterschiedlichen Stärken und Längen und mit unterschiedlichem Gewicht zusammen, mit denen das Zelt am Boden festgemacht wird. Sie können aus Stahl. Aluminium oder Legierungen daraus oder aus Kunststoff bestehen. Es gibt Vollnägel, Hohlnägel und welche mit verschiedenen Querschnitten, wie U-, V- oder T-Profilen.

Hier ist die Beschaffenheit des Untergrundes im Einsatzgebiet das Auswahlkriterium für Form und Gewicht der Heringe. Logisch, daß man bei felsigem Untergrund gehärtete kürzere Heringe braucht als bei Sand oder Schnee, wo lange breite Profilheringe die nötige Verankerung geben.

Bei billigen Zelten bekommt man meist dünne Stahlnägel mitgeliefert, die verhältnismäßig schwer sind, sich aber beim Einschlagen leicht verbiegen. Besser sind stabile extra gehärtete Rundnägel aus Aluminium.

Tipp zum Thema Heringe

Wer viel zeltet, der legt sich am sinnvollsten verschiedene Sätze Zeltnägel zu, die ¡e nach Einsatzgebiet den besten Halt für das Zelt bieten.

Das richtige Abspannen mit Heringen

Wenn ein Zelt bei starkem Wind sicher stehen soll, muß es neben den Fixierungspunkten am Zeltboden zusätzlich noch mit Leinen, die an verschiedenen Punkten des Zeltes befestigt sind, stabilisiert werden. Diese Abspannpunkte sollten nicht zu hoch, aber möglichst nah am Gestänge und mittels Verstärkung am Zelt ansetzen. Abspannleinen müssen genügend lang sein, damit man sie auch, wenn nötig, um größere Steine legen kann und sie müssen eine Nachspannvorrichtung (Dreilochspanner) haben, damit man sie entsprechend nachspannen und straffen kann.

Infos zu Heringen im Überblick:

  • Für Outdoor und Camping Zelte werden normale Heringe verwendet (aus Stahl oder Alu)
  • Sandheringe nimmt man für sandigen Boden oder Strand
  • Die beliebtesten Hersteller sind Vaude und Hilleberg
  • Für Strandmuscheln und weiche Böden nimmt man immer einen Sandhering