Yoga-Übungen für Übergewichtige – So startest du richtig

Zuletzt aktualisiert am: 23.05.2026

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Frau macht Yoga-Übungen für Übergewichtige in der Natur

Yoga für Übergewichtige ist gelenkschonend, lässt sich an den eigenen Körper anpassen und braucht keine Grundfitness. Mit ein paar Anpassungen – mehr Platz für den Bauch, eine breitere Matte, Hilfsmittel statt Kraftakt – ist Yoga für die meisten Körper machbar, auch bei höherem Gewicht. Pauschal „für jeden“ gilt es aber nicht: Bei Knieproblemen, Bluthochdruck oder Schwindel gehört die passende Modifikation dazu.

In diesem Ratgeber zeigen wir dir die besten Yoga-Übungen bei Übergewicht, welche Stile sich für Anfänger mit höherem Körpergewicht eignen, welche Hilfsmittel den Einstieg erleichtern – und worauf es bei Yoga-Kleidung in großen Größen wirklich ankommt: blickdichte Hosen, ein Bund der nicht einrollt und Shirts, die beim Strecken nicht hochrutschen.

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Warum Yoga ideal für Übergewichtige ist

Anders als viele Sportarten ist Yoga nicht auf Geschwindigkeit oder Leistung ausgelegt. Du arbeitest in deinem eigenen Tempo, hörst auf deinen Körper und passt die Übungen an – nicht umgekehrt. Konkret bietet Yoga für übergewichtige Menschen diese Vorteile:

  • Gelenkschonend: Kein Springen, kein Aufprall. Yoga belastet die Gelenke deutlich weniger als Joggen oder Aerobic.
  • Flexibilität verbessern: Regelmäßiges Yoga löst Verspannungen und verbessert die Beweglichkeit – besonders im Rücken, in den Hüften und Schultern.
  • Kraft aufbauen: Viele Yoga-Positionen sind Ganzkörperübungen, die Muskulatur aufbauen, ohne dass du Gewichte brauchst.
  • Stress reduzieren: Die Kombination aus Bewegung und bewusster Atmung kann Stress abbauen – ein Faktor, der bei Übergewicht oft eine Rolle spielt.
  • Körpergefühl verbessern: Mit der Zeit spürst du genauer, wie weit du in eine Position gehen kannst – das senkt das Risiko, sich beim Üben zu überlasten.
💡 Gerys Tipp: Sprich vor dem Start mit deinem Hausarzt, wenn du unter Bluthochdruck, Gelenkproblemen oder starkem Übergewicht (BMI über 35) leidest. Das vorher abzuklären ist sinnvoll – dann startest du auf der sicheren Seite.

Sicher starten: Yoga für Anfänger mit Übergewicht

Der häufigste Fehler beim Einstieg ist Ungeduld. Wer mit Übergewicht zu schnell zu viel will, riskiert Überlastung – und verliert die Motivation. Diese Grundregeln machen den Start sicher und nachhaltig:

  • Langsam beginnen: Starte mit zwei bis drei kurzen Einheiten pro Woche, idealerweise nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. So bekommt dein Körper Zeit zur Erholung.
  • Gesundheits-Check vorab: Bei starkem Übergewicht oder Vorerkrankungen lohnt sich ein kurzer ärztlicher Check, bevor du ein neues Trainingsprogramm beginnst.
  • Auf den Körper hören: Yoga soll dehnen und kräftigen, nicht wehtun. Scharfer Schmerz ist immer ein Stoppsignal – modifiziere die Übung oder lass sie aus.
  • Realistische Ziele setzen: Beweglichkeit und Wohlbefinden kommen vor Perfektion in der Pose. Regelmäßigkeit bringt mehr als Intensität.

Yoga lässt sich gut mit anderen gelenkschonenden Bewegungsformen kombinieren. Wer den Einstieg breiter aufstellen will, findet in unserem Ratgeber Sport für Übergewichtige einen Überblick über passende Sportarten – vom besonders gelenkschonenden Schwimmen bei Übergewicht bis hin zu Nordic Walking.

Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- oder Gelenkbeschwerden lass deinen Yoga-Einstieg vorher ärztlich abklären.

Die besten Yoga-Stile für Übergewichtige

Nicht jeder Yoga-Stil ist gleich gut geeignet. Hier sind die fünf Stile, die sich für den Einstieg mit höherem Körpergewicht besonders bewährt haben:

Hatha Yoga

Der Klassiker unter den Yoga-Stilen und ein guter Startpunkt. Hatha Yoga besteht aus langsam ausgeführten Positionen (Asanas) mit Fokus auf Atmung und Haltung. Die Übungen werden einzeln gehalten, sodass du Zeit hast, dich in jeder Position einzurichten und die Haltung sauber auszurichten.

Viniyoga

Viniyoga passt die Übungen konsequent an den einzelnen Menschen an – nicht der Mensch an die Übung. Jede Position wird individuell modifiziert. Das macht Viniyoga zu einem der besten Stile für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder höherem Gewicht.

Restorative Yoga (Regeneratives Yoga)

Bei diesem Stil geht es um tiefe Entspannung. Die Positionen werden mit Hilfsmitteln wie Bolstern, Decken und Blöcken gestützt und minutenlang gehalten. Ideal, wenn du Stress abbauen und gleichzeitig deine Beweglichkeit verbessern willst – mit wenig körperlicher Belastung.

Stuhl-Yoga (Chair Yoga)

Alle Übungen werden im Sitzen auf einem Stuhl oder mit dem Stuhl als Stütze ausgeführt. Stuhl-Yoga ist besonders gut geeignet für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Knieproblemen oder sehr hohem Körpergewicht. Der Einstieg ist extrem niedrigschwellig – du brauchst nur einen stabilen Stuhl.

Yin Yoga

Yin Yoga arbeitet mit lang gehaltenen Dehnpositionen (3 bis 5 Minuten), die tief in das Bindegewebe und die Faszien wirken. Der Stil ist ruhig und meditativ. Viele Positionen werden im Sitzen oder Liegen ausgeführt, was sie auch für schwerere Körper gut zugänglich macht.

Vorbereitung: Ausrüstung, Hilfsmittel und Kleidung

Für Yoga brauchst du nicht viel – aber bei kräftigem Körperbau entscheiden ein paar Details darüber, ob die Übungen angenehm sind oder nerven.

Yoga-Matte

Wähle eine dickere Matte (6 bis 8 mm) für mehr Polsterung an Knien und Handgelenken. Wichtiger Punkt bei höherem Gewicht: die Breite. Auf einer 60-cm-Standardmatte landen Hände oder Knie schnell daneben. Eine extra breite Yoga-Matte (ab etwa 70–80 cm) gibt sicheren Halt. Achte zusätzlich auf eine rutschfeste Oberfläche.

Hilfsmittel für den Einstieg

Hilfsmittel sind kein Zeichen von Schwäche – sie machen Yoga zugänglicher und sicherer:

  • Yoga-Blöcke: Verkürzen die Distanz zum Boden bei Vorwärtsbeugen und stehenden Positionen. Ein Set aus zwei Blöcken reicht.
  • Yoga-Gurt: Hilft bei Dehnübungen, wenn du mit den Händen nicht an die Füße kommst. Gurt um den Fuß legen und sanft ziehen.
  • Bolster (Yogakissen): Stützt den Körper bei Restorative-Positionen und macht liegende Übungen bequemer.
  • Decke: Zum Unterlegen unter die Knie oder als zusätzliche Polsterung.
  • Stuhl: Für Stuhl-Yoga oder als Stütze bei Gleichgewichtsübungen – ein normaler, stabiler Küchenstuhl reicht völlig.

Die richtige Yoga-Kleidung in großen Größen

Bequeme, dehnbare Kleidung ist beim Yoga entscheidend. Sie darf nicht einengen, nicht verrutschen und sollte Schweiß gut ableiten. Baumwolle saugt sich voll und wird unangenehm – besser sind Mischgewebe mit Stretch-Anteil oder leichte Funktionsmaterialien.

Bei kräftigen Körpern kommen aus unserer Beratung zwei typische Passformprobleme hinzu: ein Bund, der beim Vorwärtsbeugen einrollt, und Leggings, die im „Herabschauenden Hund“ durchscheinen. Achte deshalb auf einen breiten oder hohen Komfortbund, ausreichend Weite im Oberschenkel und echte Blickdichtheit. Eine Kundin brachte das Grundproblem auf den Punkt: „Vor RennerXXL habe ich mich oft geärgert, dass gute Sportkleidung bei Größe 46 endet oder nicht richtig angepasst wird.“

Genau dort setzen wir an: Wer größere Größen trägt, findet passende Yoga-Kleidung in großen Größen bei RennerXXL – Damen wie Herren, bis Größe 58 beziehungsweise in Herren-Übergrößen. Wir achten bei der Auswahl gezielt auf die Passform bei kräftigen Körpern; nicht jedes Modell schafft es deshalb in unser Sortiment. Dazu gehören bequeme Damen Jogginghosen in großen Größen mit weichem Bund, atmungsaktive Funktionsshirts und leichte Jacken für den Weg zum Kurs.

Aus über 20 Jahren Auswahl von Sportbekleidung in Übergrößen achten wir bei Yoga-Kleidung konkret auf fünf Punkte:

  • Bund: hoch oder breit geschnitten, damit er beim Vorwärtsbeugen und im Sitzen nicht einrollt oder einschneidet.
  • Blickdichte: Eine Yoga-Hose in großen Größen muss auch im „Herabschauenden Hund“ blickdicht bleiben – dünne Leggings werden unter Dehnung schnell transparent.
  • Shirtlänge: Ein Yoga-Shirt in großen Größen braucht genug Rückenlänge, damit der Rücken beim Strecken bedeckt bleibt. In Standardgrößen selbstverständlich, in Übergrößen oft nicht.
  • Bewegungsfreiheit: Stretch in alle Richtungen plus genug Weite im Oberschenkel und Schritt – sonst spannt es beim tiefen Ausfallschritt und bei Bodenübungen.
  • Nähte: flach verarbeitet, gerade an Innenschenkel und Bund, damit nichts scheuert.
💡 Gerys Tipp: Yoga wird barfuß praktiziert – aber auf dem Weg zum Kurs und beim Aufwärmen sind leichte, flexible Schuhe praktisch. Und: Lege dir zwei Handtücher bereit – eines als Unterlage, eines zum Abwischen. Das erhöht den Grip auf der Matte deutlich.

Die besten Yoga-Übungen für Übergewichtige

Die folgenden Übungen eignen sich gut für den Einstieg. Jede Position lässt sich mit Hilfsmitteln anpassen – und bei einigen brauchst du schlicht mehr Platz für den Bauch oder einen Block unter der Hand. Wichtig: Höre auf deinen Körper. Wenn eine Position schmerzt, modifiziere sie oder lass sie aus.

Berghaltung (Tadasana)

Yoga Berghaltung Tadasana – Übung für Übergewichtige

Die Grundposition im Yoga. Stehe mit den Füßen schulterbreit auseinander, verteile dein Gewicht gleichmäßig auf beide Füße. Lass die Arme locker an den Seiten hängen, ziehe die Schultern sanft nach hinten unten und richte den Blick geradeaus. Atme ruhig und gleichmäßig.

Modifikation: Stelle dich mit dem Rücken an eine Wand, um mehr Stabilität zu haben. Oder nimm die Füße weiter auseinander, wenn du dich so sicherer fühlst.

Wirkung: Verbessert die Körperhaltung, stärkt das Bewusstsein für den eigenen Stand und ist die Ausgangsposition für viele weitere Übungen.

Baumhaltung (Vrikshasana)

Starte in der Berghaltung. Verlagere das Gewicht auf das linke Bein und setze die rechte Fußsohle an die Innenseite des linken Oberschenkels oder – einfacher – an die Wade. Die Hände vor der Brust zusammenführen oder seitlich ausstrecken.

Modifikation: Setze den Fuß tiefer an (am Knöchel statt am Oberschenkel) oder halte dich mit einer Hand an der Wand oder einem Stuhl fest. Nie den Fuß am Kniegelenk abstützen.

Wirkung: Trainiert Gleichgewicht und Konzentration, stärkt die Bein- und Fußmuskulatur.

Yoga Stuhlhaltung Utkatasana – Beinübung für Übergewichtige

Stuhlhaltung (Utkatasana)

Von der Berghaltung aus: Atme ein und hebe die Arme über den Kopf. Beim Ausatmen beuge die Knie und senke das Gesäß, als würdest du dich auf einen Stuhl setzen. Halte den Rücken gerade und das Gewicht auf den Fersen.

Modifikation: Verringere die Tiefe der Kniebeuge. Oder stelle dich vor einen echten Stuhl und berühre ihn leicht mit dem Gesäß – das gibt Sicherheit.

Wirkung: Stärkt Oberschenkel, Gesäß und Rumpfmuskulatur. Eine der effektivsten Kräftigungsübungen im Yoga.

Katze-Kuh-Haltung (Marjaryasana-Bitilasana)

Gehe auf alle Viere: Hände unter den Schultern, Knie unter den Hüften. Beim Einatmen den Rücken durchhängen lassen, Blick nach oben („Kuh“). Beim Ausatmen den Rücken runden, Kinn zur Brust („Katze“). Langsam und fließend im Atemrhythmus wechseln.

Modifikation: Lege ein gefaltetes Handtuch oder eine Decke unter die Knie für mehr Polsterung. Bei Handgelenkproblemen die Fäuste aufstützen statt der flachen Hände.

Wirkung: Mobilisiert die gesamte Wirbelsäule, löst Verspannungen im Rücken und fördert die Koordination von Atmung und Bewegung.

Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)

Yoga herabschauender Hund – Ganzkörperdehnung für Anfänger

Vom Vierfüßlerstand aus: Hände fest in die Matte drücken, Zehen aufstellen und das Gesäß nach oben-hinten schieben. Der Körper bildet ein umgekehrtes V. Die Beine dürfen leicht gebeugt bleiben.

Modifikation: Halte die Knie deutlich gebeugt, um den Druck aus dem unteren Rücken zu nehmen. Oder führe die Übung an der Wand aus: Hände an die Wand, Oberkörper nach vorne beugen, Beine gestreckt – gleiche Dehnung, weniger Belastung.

Wirkung: Dehnt Rücken, Schultern, Waden und hintere Oberschenkel. Kräftigt Arme und Schultern.

Kindeshaltung (Balasana)

Setze dich auf die Fersen, öffne die Knie hüftbreit und lege den Oberkörper zwischen den Oberschenkeln nach vorne ab. Arme lang nach vorne ausstrecken oder neben dem Körper ablegen. Stirn auf der Matte oder einem Kissen.

Modifikation: Öffne die Knie weiter, um Platz für den Bauch zu schaffen. Lege ein Bolster oder ein großes Kissen zwischen die Oberschenkel, auf dem dein Oberkörper ruhen kann.

Wirkung: Tiefe Entspannung, dehnt Rücken und Hüften, beruhigt das Nervensystem. Die perfekte Ruheposition zwischen anstrengenden Übungen.

Brücke (Setu Bandhasana) – Für Rumpf und Bauch

Lege dich auf den Rücken, stelle die Füße hüftbreit auf, Arme neben dem Körper. Beim Einatmen das Becken und den Rücken Wirbel für Wirbel vom Boden abheben. Schultern bleiben am Boden. Kurz halten, beim Ausatmen langsam abrollen.

Modifikation: Lege einen Yoga-Block unter das Kreuzbein und lass das Becken darauf ruhen – so wird die Übung zu einer gestützten Position, die du länger halten kannst.

Wirkung: Stärkt Gesäß, Rumpf und Bauchmuskulatur. Öffnet die Brustwirbelsäule und dehnt die Hüftbeuger – besonders wichtig bei viel Sitzen.

Liegende Drehung (Supta Matsyendrasana)

Auf dem Rücken liegend: Ziehe das rechte Knie zur Brust und lasse es dann nach links zur Seite fallen. Der rechte Arm zeigt nach rechts, der Blick geht zur rechten Hand. 5 bis 10 Atemzüge halten, dann die Seite wechseln.

Modifikation: Lege ein Kissen zwischen die Knie und unter das abgelegte Bein, um den Oberkörper nicht so stark zu verdrehen.

Wirkung: Mobilisiert die Wirbelsäule und kann Spannungen im unteren Rücken lösen. Eine angenehme Bauchübung ohne klassisches „Crunchen“.

💡 Gerys Tipp: Starte mit 15 bis 20 Minuten pro Einheit – das reicht für den Anfang völlig. Lieber drei kurze Sessions pro Woche als eine lange, nach der du eine Woche Pause brauchst. Regelmäßigkeit schlägt Intensität.

Stuhl-Yoga: Yoga im Sitzen für Übergewichtige

Stuhl-Yoga ist die niedrigschwelligste Form des Yoga: Alle Yoga-Übungen im Sitzen oder mit dem Stuhl als Stütze. Das eignet sich besonders für Menschen mit stark eingeschränkter Mobilität, Knieproblemen oder sehr hohem Körpergewicht – du musst weder auf den Boden noch wieder hoch.

Wer dauerhaft auf bewegungsfreundliche Kleidung im Sitzen angewiesen ist – etwa nach einer OP, in der Reha oder im Pflegealltag – findet bei uns passende Reha- und Aktivbekleidung in Übergrößen mit weichen Bünden und unkompliziertem An- und Ausziehen.

Sitzende Katze-Kuh

Setze dich aufrecht auf die Stuhlkante, Füße flach auf dem Boden. Beim Einatmen die Brust nach vorne schieben und den Rücken leicht durchhängen lassen. Beim Ausatmen den Rücken runden und das Kinn zur Brust ziehen. 8 bis 10 Wiederholungen.

Sitzende Drehung

Aufrecht sitzen, rechte Hand auf das linke Knie legen, linke Hand an die Rückenlehne. Beim Ausatmen den Oberkörper sanft nach links drehen. 5 Atemzüge halten, dann die Seite wechseln.

Stuhl-Krieger

Setze dich seitlich auf den Stuhl. Ein Bein nach vorne gestreckt, das andere nach hinten. Arme seitlich ausstrecken und den Oberkörper öffnen. Stärkt die Beine und öffnet die Hüften – alles mit der Sicherheit des Stuhls.

Yoga zu Hause, im Studio oder online

Yogastunde auf einer Terrasse – Yoga im Freien für Übergewichtige

Der beste Ort für Yoga ist der, an dem du dich wohl fühlst und regelmäßig übst. Hier sind deine Optionen:

Zu Hause: Flexibel, privat und ohne Anfahrt. Du brauchst nur eine Matte und etwas Platz. Yoga-Apps und YouTube-Kanäle bieten geführte Sessions für jedes Level – auch als Yoga-App für übergewichtige Anfänger. Empfehlenswerte Apps: „Down Dog“ (individuelle Anpassung), „Yoga for Beginners“ und „Chair Yoga“ für den sanften Einstieg.

Yoga-Studio: Persönliches Feedback vom Lehrer ist gerade am Anfang wertvoll. Viele Studios bieten mittlerweile explizit Kurse für Anfänger oder „Curvy Yoga“ an. Frage vorher nach, ob der Kurs für alle Körpergrößen ausgelegt ist.

Online-Kurse: Plattformen wie „Yoga with Adriene“ (YouTube, kostenlos) oder spezialisierte Curvy-Yoga-Kanäle bieten Programme speziell für übergewichtige Teilnehmer. Der Vorteil: Du kannst jederzeit pausieren, zurückspulen und in deinem Tempo üben.

Draußen: Yoga im Park oder im Garten verbindet Bewegung mit frischer Luft. Besonders im Sommer eine tolle Option. Nimm eine dickere Matte mit und suche dir einen ebenen, schattigen Platz.

💡 Gerys Tipp: Wenn du dich in großen Gruppen unwohl fühlst, starte zu Hause mit einem Online-Kurs. Sobald du die Grundlagen drauf hast und dich sicher fühlst, probiere einen Kurs im Studio aus – die persönliche Korrektur vom Lehrer ist langfristig unbezahlbar.

Häufige Fragen zu Yoga für Übergewichtige

Ist Yoga für übergewichtige Anfänger geeignet?

Ja, Yoga kann eine sehr gute Sportart für übergewichtige Anfänger sein. Es ist gelenkschonend, lässt sich individuell anpassen und erfordert keine Grundfitness. Stile wie Hatha Yoga, Viniyoga oder Stuhl-Yoga eignen sich gut für den Einstieg.

Ist Yoga für dicke Anfänger wirklich machbar?

Absolut. Jede Position lässt sich an den eigenen Körper anpassen – mit Block, Gurt, Decke oder Stuhl. Beim „Curvy Yoga“ oder „Plus Size Yoga“ geht es genau darum: nicht der Körper passt sich der Übung an, sondern die Übung dem Körper. Wichtig ist nur, dass du Platz für den Bauch schaffst (Knie weiter öffnen) und Hilfsmittel ohne schlechtes Gewissen nutzt.

Welcher Yoga-Stil ist für Übergewichtige am besten?

Für den Einstieg eignen sich Hatha Yoga (langsam, grundlegend), Viniyoga (individuell anpassbar) und Stuhl-Yoga (niedrigschwellig) besonders gut. Restorative Yoga und Yin Yoga sind ideal für Entspannung und Flexibilität.

Welcher Yoga-Stil eignet sich ab 50?

Ab 50 sind sanfte, gelenkschonende Stile die beste Wahl: Hatha Yoga für den Grundaufbau, Yin Yoga für die Beweglichkeit und Stuhl-Yoga, wenn Knie oder Hüfte nicht voll belastbar sind. Wichtiger als der Stil ist ein Lehrer oder Kurs, der Modifikationen aktiv anbietet.

Kann man mit Yoga abnehmen?

Yoga allein ist kein intensives Kalorienverbrennungsprogramm, unterstützt aber das Abnehmen auf mehreren Ebenen: Es kann Stress und damit Heißhunger reduzieren, baut Muskelmasse auf und verbessert das Körpergefühl – was langfristig zu besseren Ernährungsentscheidungen führt.

Übernimmt die Krankenkasse einen Yoga-Kurs?

Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen zertifizierte Präventionskurse – Yoga zählt oft als Entspannungs- oder Bewegungskurs dazu. Die Bedingungen unterscheiden sich aber je nach Kasse, ebenso Höhe und Anzahl der bezuschussten Kurse. Achte auf die Zertifizierung des Kurses und kläre die Konditionen vorab direkt mit deiner Kasse.

Welche Hilfsmittel brauche ich für Yoga mit Übergewicht?

Eine dicke, rutschfeste Matte (6–8 mm), zwei Yoga-Blöcke, ein Yoga-Gurt und optional ein Bolster. Ein stabiler Stuhl ist hilfreich für Stuhl-Yoga und Gleichgewichtsübungen. Alle Hilfsmittel machen Yoga zugänglicher und bequemer.

Gibt es Yoga-Kleidung in großen Größen?

Ja, bei RennerXXL findest du Yoga-Kleidung in großen Größen für Damen und Herren – Damen bis Größe 58, dazu Herren-Übergrößen. Von Jogginghosen mit weichem Bund über dehnbare Funktionsshirts bis zu leichten Jacken für den Weg zum Kurs. Wir achten bei der Auswahl gezielt auf die Passform bei kräftigen Körpern.

Gibt es Yoga-Apps für Übergewichtige?

Ja, mehrere Apps bieten Programme speziell für Anfänger mit höherem Körpergewicht. „Down Dog“ erlaubt individuelle Anpassungen, „Chair Yoga“ fokussiert auf Stuhl-basierte Übungen und auf YouTube bieten Kanäle wie „Yoga with Adriene“ kostenlose Einsteiger-Programme für alle Körpertypen.

Fazit

Yoga kann für viele Körper ein guter Einstieg sein, wenn du die Übungen an dich anpasst – mit Block, Gurt, Stuhl und genug Platz für den Bauch. Ebenso wichtig ist Kleidung, die mitmacht: ein Bund der nicht einrollt, blickdichte Hosen und Shirts mit genug Rückenlänge. Passende Sportbekleidung in Übergrößen findest du bei uns – starte mit kurzen Einheiten, bleib dran, und hol dir bei Größenfragen einfach telefonisch Rat.

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Gery Instagram Model
Ich bin Gery from LA – Model und authentisches Gesicht von RennerXXL. Mit meinen 185 cm Körpergröße, einem Brustumfang von 141 cm, einem Bauchumfang von 153 cm, einer Hüfte von 150 cm und einer Innenbeinlänge von 89 cm stehe ich genau für das, wofür RennerXXL steht: echte Passform, Natürlichkeit und Selbstbewusstsein. Seit vielen Jahren stehe ich für unsere Eigenmarken vor der Kamera. Dabei ist mir wichtig, mit meiner ehrlichen Art und Ausstrahlung zu zeigen, dass Outdoor-Bekleidung in Übergrößen nicht nur funktional ist, sondern auch mit Stolz getragen werden kann. Ob beim Wandern, Radfahren oder einfach draußen in der Natur – ich teste viele unserer Produkte selbst und bringe meine Erfahrungen direkt in die Weiterentwicklung ein. So bin ich nicht nur Model, sondern ein echter Teil der RennerXXL-Familie – bodenständig, glaubwürdig und immer mit einem Augenzwinkern.

1 Kommentar zu „Yoga-Übungen für Übergewichtige – So startest du richtig“

  1. Wie war das bei euch: Habt ihr Yoga schon ausprobiert – und was hat euch beim Einstieg am meisten geholfen? Ein Kurs, YouTube, Stuhl-Yoga oder einfach zu Hause anfangen?

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