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Selbstaufblasbare Luftmatratzen

28. Juni 2010 Comments (0) Allgemein, Reise, Reiseempfehlungen

Wandern mit den Wanderhotels

Wie schon letztes Jahr im Herbst, waren wir auch dieses Jahr in einem Wanderhotel.

Ziel in diesem Jahr: Der Waltershof im Ultental (Südtirol).

Obwohl wir dachten, dass der Lüsnerhof (Lüsen in Südtirol) nicht mehr zu toppen ist, ist der Waltershof mit Abstand das Beste, was wir je gesehen haben.

Das Hotel: Der Waltershof

waltershof ultental

Der Waltershof im Ultental

Der Waltershof sieht von außen noch ganz normal aus, höchstens an den chaotisch angebrachten Holzlatten an den Balkonen kann man schon erkennen, dass dieses Hotel kein “gewöhnliches Hotel” ist.

Aber sobald man zum ersten Mal reingeht kommt man aus dem Staunen nicht mehr nach..

Das ganze Hotel ist vom Inhaber (Opi Walter) und einem lokalen Architekten ausgebaut worden. Es wurde viel mit 200 Jahre altem Holz, das von alten Höfen stammt gearbeitet. Sogar Tische und Stühle sind handgemachte Einzelstücke, die vom lokalen Schreiner mit dem Ultentaler Altholz gefertigt wurden.

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Lampe Marke Eigenbau

Lampe Marke Eigenbau

Alle Leuchten im Hotel sind Einzelstücke und aus Holz gemacht.

In jedem Raum und in jeder Ecke endeckt man Neues und Außergewöhnliches.

Im ganzen Haus hängen Fotos, die Gäste und Mitarbeiter bei bisherigen Ausflügen zeigen.

Sogar Franz Beckenbauer kann man auf den Fotos sehen, muss aber schon in den Achzigern gewesen sein – dem Foto nach.

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Die Tagestouren

Opi Walter im Jeep

Opi Walter im Jeep

Im Hotel gibt es fast täglich geführte Touren, durchgeführt von den Inhabern oder Mitarbeitern des Walterhofes.

Meist dabei: Opi Walter im schweizer Armeefahrzeug, der uns mit seinem Jeep jeden Berg hinaufbringt.

In dem rustikalen Gefährt passen rund 10 Personen rein.

Auf jeder Tour gibt es Mittag viel zu Essen und trinken (meist Rotwein oder Sekt)

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Chefin Evi in Ihrer Hütte beim Essenmachen

Chefin Evi in Ihrer Hütte beim Essenmachen

Die Touren sind recht gemütlich, Start um 10 Uhr – Rückkehr um 16 Uhr.

Zu Essen gab es immer improvisierte Gerichte, z.B. Kalbsfleisch am Gaskocher gebraten zusammen mit Kapern aus der Dose (unglaublich lecker!)

Mit dabei war auch immer der Familienhund, ein großer Schäfer.

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Essen im Waltershof

Sohn Günter beim Kochen

Sohn Gunter beim Kochen

Was das Essen im Waltershof betrifft: es ist nicht mehr topbar. Täglich gibt es 6 (sechs) Gänge, die vom Juniorchef Gunther persönlich gezaubert werden.

Wenn man will, kann man sogar selber mitkochen.

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Hier ein Auszug aus der Speisekarte:

Salate und Vorspeisen vom Buffet
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Mariniertes Medaillon vom Weidelamm auf Peperonigemüse und Rosmarinsaft
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Panzerotti mit Mangoldfülle auf Reh-Pfifferlingragout und Lorbeerbutter
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Schaumsuppe von der Petersilie mit Gänse-Grissino
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Rosa gebratenes Filet vom Hirschkalb
Birnenrotkraut – gerösteter Serviettenknödel
Wacholderjus
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Käseauswahl
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Topfensoufflé auf Zwetschkenröster

Das Ultental

Das Ultental

Das Ultental

Inzwischen ist das Ultental längst kein Geheimtipp mehr, aber trotzdem sind um diese Jahreszeit fast keine Touristen unterwegs.

Die Landschaft ist im Vergleich zum “normalen Südtirol” viel karger einsamer. Man könnte meinen man ist in Kanada oder Alaska.

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Fazit:

Der Waltershof ist bis jetzt das kreativste und von der Küche her beste Hotel in dem ich war. Man merkt bei jeder Gelegenheit, dass das Hotel mehr ist als als nur ein Hotel. Jedem, von den Inhabern bis zu den Mitarbeitern, ist anzumerken, dass Sie Ihre Arbeit mit Leidenschaft machen – das merkt man auch an den vielen Stammgästen, die dann jedes Jahr immer wieder kommen.

Das Ultental selbst ist auf jeden Fall eine Reise wert, vor allem wenn man ein bisschen Ruhe sucht.

Martin

Martin ist seit langem im RenenrXXL Team dabei und geht in seiner Freizeit am liebsten in die Berge oder fährt mit dem Rad.

Wandern mit den Wanderhotels Zuletzt aktualisiert: 29.11.2017 von Martin
 

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