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30. November 2016 Comments (0) Allgemein, Reise, Reiseempfehlungen

Tipps zum Verhandeln auf Reisen

Im Gegensatz zum heimischen Einzelhandel ist das Verhandeln auf Reisen sehr wichtig, da in ein  paar Teilen von Europa und gerade in Entwicklungsländern das Feilschen ganz alltäglich ist. Macht man dabei nicht mit, läuft man ganz schnell Gefahr über das Ohr gehauen zu werden. Obwohl die Preise in Restaurants und in Hotels fixe Kosten sind, kann man oft um Waren und Services inklusive ein Hotel vor Ort, Transport, Reiseführer und Souvenirs verhandeln. Anlass für das Renner XXL Magazin, Euch die wichtigsten Tipps mit auf den Weg zu geben.

 

Wie geht Verhandeln auf Reisen?

 

Zum Beginn

Manche Leute mögen es nicht zu verhandeln, weil sie denken, sie würden den Händler damit nur austricksen. Aber keine Sorge – wenn es in deinem Reiseziel üblich ist zu verhandeln, wird der Händler umso mehr überrascht sein, wenn du nicht verhandelst.

Habe einfach nur Spaß in dem du ein nicht übermäßiger aggressiver Verhändler bist. Du möchtest niemanden ausnutzen oder ein Konflikt auslösen. Merke dir, dass der Unterschied zwischen einem und zwei Euro für den Händler wichtiger ist als für dich.

Ausschau halten

Wenn dir ein Laden auffällt, geh und schaue dir andere Läden an. Die Waren variieren je nach Qualität, Aussehen und wieviel der Händler denkt, es sei Wert. Oft sind die Preise niedriger außerhalb der riesigen Einkaufszentren für Touristen. Wenn du dort einkaufst, wo die Einheimischen ebenfalls einkaufen, wirst du wahrscheinlich bessere Preise entdecken.

Verhandeln auf Reisen

Dass Feilschen in anderen Ländern wichtig ist, weiß man nicht erst seit Monty Python

Beobachte was die Einheimischen zahlen

Touristen zahlen fast immer mehr für die gleichen Waren und Services als die, die dort leben. Die Verkäufer bemerken einen Touristen daran, dass sie wohlhabender im Vergleich zu den ansässigen Bürgern sind, ob es nun wahr ist oder nicht. Wie dem auch sei, kannst du die Grenze des Verhandelns ermitteln, indem du herausfindest wieviel die Einbürger bezahlen. Auch wenn du nicht den selben Preis zahlen wirst, ist es ein guter Anhaltspunkt.

Entscheide vorher was die Ware Dir wert ist

Ohne Rücksicht auf den Preisschild, entscheidest du als erstes wieviel ein potenzieller Einkauf für dich wert sein könnte. Möchtest du es wirklich für den Rest deiner Reise mit dir schleppen? Ist es dir Wert, die Extrakosten zum Verschicken zu übernehmen? Dieses Kunstwerk könnte ein Schnäppchen im Geschäft sein, aber bedenke wieviel es kosten würde, das später einzurahmen.

Folge den Schritten

Verkäufer sind Profis, wenn es ums Verhandeln geht. Ihr werdet beide versuchen, den größeren Vorteil aus dem Geschäft zu ziehen. Das Ziel sollte sein, daß beide zufrieden sind, wenn man sich einig wird.

Vermeide Enthusiasmus

Auch wenn du diese Ware, um die du verhandelst, unbedingt haben möchtest, lass es dem Verkäufer nicht anmerken. Betone die Mängel, also erwähne Gründe, die ihm zeigen, dass die Ware dir nicht gefällt oder sprich über ähnliche Artikel, die andere Verkäufer verkaufen und dass diese billiger sind

Mach nicht das erste Angebot

Lass den Händler das erste Angebot machen, was auch zwei bis zehn Mal so teuer als der akzeptable Preis sein kann. Mit diesem Gedanken kannst du ein Vorschlag machen, den du auch zahlen würdest. Merke dir, dass der Händler genau wie du einem Skript folgt. Er oder sie könnte, als Teil seines Schrittes, den Schock vortäuschen oder dich beleidigen wegen deines Gegenangebotes.

Der Bluff beim Feilschen

Wenn du nicht zufrieden mit dem Verhandeln bist, sage dem Verkäufer, dass du dich in anderen Läden umschaust. Es könnte sein, dass er oder sie plötzlich lieber den Preis senkt, als einen potenziellen Kunden zu verlieren.

Kaufe klug ein

Wenn du Sachen wie z. B. Schmuck oder Antike Waren kaufen möchtest, aber du kannst nicht selbstständig schauen, ob sie auch echt sind. Gehe immer lieber von einer Fälschung aus, wenn Du dich nicht genau auskennst. Sei dir auch sicher, dass die Waren, die du kaufst, vom Zoll genehmigt werden können.

Frage nach einem Extra

Um von einer Sackgasse in der Verhandlung rauszukommen, frage nach einem zusätzlichen Artikel, den du umsonst dazu bekommst. Wenn es mehrere Male zum Blickkontakt führt, dann frage nach einem zusätzlichen Rabatt.

Weitere Hinweise zum Feilschen für Reisende

Manchmal verläuft das Verhandeln nicht so wie du es möchtest. Wenn dir eine Ware ans Herz geschlossen ist, dann bezahl lieber bisschen extra, als dann den Laden zu verlassen und es später zu bereuen.

Halte dein Ton ruhig und gelassen

Auch wenn das Betonen der Mängel zu deiner Strategie gehört, vermeide es Vorwürfe dem Verkäufer gegenüber zu unterstellen, dass der Artikel wertlos ist.

Fühl dich nicht verpflichtet, zu kaufen

Wenn du merkst, dass der Händler dich zu stark bedrängt, fühl dich frei in einen anderen Laden zu gehen. Du bist nicht dazu verpflichtet, den Artikel zu kaufen, wenn du eine vorläufige Verhandlung beginnst. Jedoch, wenn der Verkäufer dein Angebot akzeptiert, solltest du den Kauf wagen.

Verschwende nicht dein Geld!

Bleibe bei kleinen Banknoten und lasse den Händler nie in deine Geldbörse blicken. Sonst geht das Verhandeln gleich wieder los um das Wechselgeld.

 

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