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5. März 2014 Comments (0) Allgemein, Anleitungen, Ratgeber

PFC-freie Jacken und Hosen – Das sagen die Outdoor-Marken

Ist PFC frei möglich? Das sagen die wichtigsten Outdoor-Hersteller:

BSI

…Nach jüngsten wissenschaftlichen Untersuchungen kann man eine Verbindung zwischen der FTOH-Konzentration in der Luft und dem Nachweis von PFOA im menschlichen Organismus ziehen. Dieser Zusammenhang unterstreicht einmal mehr den Handlungsbedarf auf allen Ebenen. Gleichzeitig möchten wir aber auch darauf hinweisen, dass trotz dieser neuen Erkenntnisse die Produkte für den Verbraucher sicher sind.

Der überwiegende Teil der FTOH-Ausdünstungen entsteht vermutlich bereits vor dem Verkauf der Jacken und stellt damit vielmehr ein Umweltproblem dar. Genaue toxikologische Forschungsergebnisse über die Auswirkungen von FTOH-Belastungen auf den Menschen existieren im Übrigen bislang leider nicht.

Hier besteht von wissenschaftlicher Seite ein dringender Nachholbedarf. Im Interesse von Mensch und Umwelt würden wir es daher sehr begrüßen, wenn auch von politischer Ebene Forschungen auf diesem Gebiet entscheidend vorangetrieben werden würden…

SALEWA

…Salewa ist dabei, von C8- auf C6- Chemie bei der Verwendung der wasserabweisenden DWR-Ausrüstung (durable water repellency) umzustellen, was aber nicht als definitive Lösung der Problematik angesehen werden kann… Für die Sommerkollektion 2015, welche derzeit entwickelt wird, rechnen wir damit, dass Salewa ca. 20 % der verwendeten Textilien mit DWR in unserer Bekleidungslinie ohne PFC-Ausrüstung anbieten kann.

Ziel für die darauffolgenden Kollektionen ist die Verwendung dieser umwelt-freundlicheren Lösungen in unserer Bekleidungskollektion auf einen Anteil von ca. 50-60 % zu erhöhen. Generell arbeitet Salewa in einem laufenden Prozess daran, umweltfreundlichere und nachhaltigere Lösungen einzusetzen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Partnern wie Gore-Tex oder Bluesign und Lieferanten, die wir in der Weiterentwicklung und Umsetzung unterstützen…

VAUDE

…Vaude hat sich bereits vor Jahren für den konsequenten PFC-Ausstieg entschieden. Seit 2010 verarbeitet Vaude ausschließlich PTFE-freie Membrane…Die größere Herausforderung bezüglich PFC liegt jedoch bei der wasser-, öl- und schmutzabweisenden Ausrüstung von Materialien, der sogenannten DWR „durable water repellency”.

Ohne diese Ausrüstung lassen die Produkte Wasser und Schmutz nicht einfach „abperlen”, sondern saugen sich an der Oberfläche beispielsweise mit Regenwasser voll… Viele der derzeit für die Herstellung verfügbaren DWR können u.U. dazu führen, dass Rückstände von PFC in sehr geringen Mengen als Spurenverunreinigung im fertigen Produkt auftreten können… Ab 2014 wird Vaude-Bekleidung zu 100 % ohne PFOA hergestellt….

Vaude nutzt die C6-DWR ausschließlich als Zwischenschritt („Brückentechnologie”) zum kompletten Ausstieg aus PFC. Wir arbeiten mit Hochdruck und in enger Abstimmung mit unseren Lieferanten und den Herstellern der Textilchemikalien daran, komplett aus der PFC-Technologie auszusteigen. Die größte Herausforderung besteht darin, Produkte ohne PFC, aber mit der Funktionalität, die am Markt gefordert wird, herzustellen. Unser Ziel ist, spätestens bis 2020 alle Vaude-Produkte PFC-frei herzustellen.

JACK WOLFSKIN

…Wir haben uns als erstes Outdoor-Unternehmen mit einem konkreten Fahrplan bis 2020 dazu bekannt, aus der Fluorchemie auszusteigen, Schadstoffe aus der Lieferkette zu verbannen und Transparenz über die Lieferanten herzustellen… Wir haben als ersten Schritt zum Sommer 2014 PFOA aus der Produktion verbannt. Dazu substituieren wir ab Winter 2014 PFC-haltige Ausrüstungen sukzessive in der Kollektion.

Dass Greenpeace in den getesteten Jacken PFCs gefunden hat, überrascht uns nicht, da beide Modelle aller Voraussicht nach Anfang 2013 produziert worden sind. Da wir keine Kontrolle über die Verweildauer unserer Produkte im Handel haben, wird es in der Übergangszeit noch einige Zeit so sein, dass Produkte mit PFOA im Handel verfügbar sind…

SCHÖFFEL

…Auch wenn die Testergebnisse auf den ersten Blick nicht zufriedenstellend sein können, unterstützt der Outdoor- und Skibekleidungshersteller die Beschäftigung mit diesem sensiblen Thema. „Unser langfristiges Ziel ist und bleibt es, vollständig auf CO umzusteigen”, sagt Peter Schöffel, Geschäftsführender Gesellschafter der Schöffel Sportbekleidung GmbH in Schwabmünchen.

„Daher arbeiten wir bereits seit geraumer Zeit mit unseren Stofflieferanten an Lösungen und konnten mit der Sommerkollektion 2014 bei der Ausrüstung der Funktionsbekleidung den vollständigen Umstieg von C8 auf C6 vollziehen.” …Die aktuell im Modell „Keaton” nachgewiesenen Stoffe stellen keine Überraschung dar. „Sie stammt aus der Wintersaison 2012, also aus dem letztjährigen Winter”, erklärt Klaus Guide, Leiter der Materialwirtschaft, „zum Zeitpunkt der Produktion war der Ausstieg aus C8 noch nicht abgeschlossen.”

 

Martin

Martin ist seit langem im RenenrXXL Team dabei und geht in seiner Freizeit am liebsten in die Berge oder fährt mit dem Rad.

PFC-freie Jacken und Hosen – Das sagen die Outdoor-Marken Zuletzt aktualisiert: 10.12.2017 von Martin
 

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