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20. September 2022 / Kommentare (0)

Lichtallergie – jeder Sonnenstrahl ein Bläschen

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Bei einer Lichtallergie reichen manchmal schon wenige Minuten an der Sonne, um Ausschlag oder schmerzhafte Entzündungen hervorzurufen. Auslöser ist immer das ultraviolette Licht der Sonne. Doch die Ursachen können unterschiedlich sein.

Bevorzugt hellhäutige Frauen können beim Sonnenbaden eine Lichtdermatose entwickeln. Betroffen davon sind vor allem Hautpartien wie Dekolleté, Oberarme und Schultern. Dort bilden sich Stunden bis Tage nach dem Sonnen juckende Blasen und Knötchen, die nach einigen Tagen wieder abheilen. Besonders häufig tritt die Lichtdermatose beim ersten Sonnenbaden oder im Urlaub auf, wenn die Haut an die UV-Strahlung noch nicht gewöhnt ist. Über den genauen Entzündungsmechanismus rätseln die Mediziner noch. Sie machen vor allem die UV-A-Strahlung verantwortlich und empfehlen einen entsprechenden Sonnenschutz.

Weit seltener als Lichtdermatosen sind fototoxische oder fotoallergische Reaktionen der Haut. Dabei brauchen die UV-A-Strahlen des Sonnenlichts einen Partner. Das können Substanzen sein, die den Körper empfindlicher auf die UV-Strahlung reagieren lassen. Dazu gehören Antibiotika, entzündungshemmende Arzneimittel, Entwässerungsmittel und Psychopharmaka, darunter auch Johanniskraut. In anderen Fällen bilden Stoffe auf der Haut durch die Sonnenbestrahlung irritierend oder allergisch wirkende Abbauprodukte. Das können chemische UV-Filter oder Emulgatoren in Sonnenschutzmitteln sein, Duft- und Farbstoffe in Cremes oder Desinfektionsmittel. Auch der Kontakt mit bestimmten Pflanzen, etwa Riesenbärenklau, Schafgarbe oder Engelwurz kann solche fototoxischen Reaktionen hervorrufen.

Lichtallergie – jeder Sonnenstrahl ein Bläschen Zuletzt aktualisiert: 20.09.2022 von

Last modified: 20. September 2022

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