Die neue Sommerkollektion von Trespass

Rucksack Beratung- Der ultimative Outdoor-Rucksackguide

23. Juli 2010 Comments (0) Allgemein, Erfahrungsberichte, Testberichte

Keen Schuhe- Umweltfreundliche Herstellung von Schuhen

Außergewöhnliches Projekt: der „Gut-Schuh“ Santiaga

Keen hat sich seit seiner Gründung in 2003 einem umwelt- und sozialverträglichen Unternehmensstil verpflichtet. Nicht von ungefähr setzte das amerikanische „Outside Magazin“ den Outdoorhersteller daher kürzlich auf die Liste der „Best places to work in America“. Neue Ideen alter Denkweisen zu kreieren und ökonomisches Streben mit ökologischen Forderungen in einen harmonischen Einklang zu bringen, ist Keens Maxime.

Die Marke ist mittlerweile in 50 Ländern präsent und bedient von dort aus eine stetig wachsende Fangemeinde mit hybriden Produkten für ein hybrides Leben. Keens Bekenntnis zur Nachhaltigkeit zeigt sich bereits in vielen grünen Prozessen bei der Produktion, wie beispielswei- se der Verwendung von Naturmaterialien oder recycelten Stoffen. Mit seinem Santiago-Projekt setzt Keen noch eins drauf:

Umweltfreundliche Produktion von Schuhen

Umweltfreundliche Produktion von Schuhen

Rund drei Jahre Entwicklungsarbeit stecken in diesem ambitionierten Konzept, das mit einer simplen Frage begann: Wie lassen sich Schuhe umweltneutral produzieren? Die Antwort: Indem man bereits bei den Maschinen anfängt und energiesparende, ausgediente Modelle wieder instand setzt.

Genau das hat Keen getan. Weltweit wurden rund 200 aus den 50er und 60er Jahren stammende, ausrangierte Vulkanisierpressen des im niedersächsischen Achim ansässigen Traditionsunternehmens Desma zusammengetragen und wieder funktionstüchtig gemacht. Positiv auf die Kohlen- dioxid-Bilanz wirkt sich durch kurze Transportwege auch die Errichtung einer nahe am Hauptabsatzmarkt USA gelegene Produktionsstätte in Santiago de los Caballeros (Dominikanische Republik) aus. Die dort von lokalen Arbeitskräften hergestellten Schuhe der Santiago-Kollektion haben einen handgenähten Leinenschaft.

Mittels Heißvulkanisation – und somit ohne die Verwendung von umweltbelastenden Klebstoffen – wird flüssiger Naturkautschuk an den Schaft angepresst und formt dadurch zugleich Sohle und Vorderkappe. Die geringfügige Menge an Strom, die für die Beheizung der Formen notwendig ist, soll ab kommendem Jahr komplett durch Solarenergie gewonnen werden. Den gewohnten Keen-Komfort erhält der Santiago etwa durch ein dämpfendes, mit Leinen bezogenes Fußbett aus Naturkautschuk.

Einen Teilerlös von jedem verkauften Paar wird Keen in ein noch in der Entstehungsphase befindliches Projekt stecken. Ein Keen Mikrofinanz-Fonds soll rund um den Globus Kleinkredite an Menschen mit überzeugenden Geschäftsideen vergeben.

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