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5. Oktober 2016 Comments (0) Allgemein, Angebote, Erfahrungsberichte, Outdoor und Sport

Intelligente Hybride und noch mehr Recycling – Intelligente Mittelschicht bei Outdoor-Bekleidung

Outdoor-Sportler brauchen auch im Sommer ausreichenden Schutz – und zwar nicht nur gegen Nässe, sondern oft auch gegen Kälte. Beste Wahl ist dann ein so genannter Midlayer, der flexibel unter der dritten (also der äußersten) Lage getragen werden kann. Doch die neuen Midlayer für Sommer 2016 bieten noch mehr: Sie sind aufgrund ihrer ausgeklügelten Konstruktionen so vielseitig einsetzbar wie noch nie. Der neue Trend heißt Hybrid.
Die neue Generation der Midlayer ist dank ausgeklügelter Materialkombinationen vielseitiger denn je. Fast alle großen Marken wie Jack Wolfskin, The North Face oder Killtec haben für den kommenden Sommer neben Fleece-, Woll-, Softshell- und Isolationsmodellen auch neue Lösungen mit Bodymapping im Programm, die sogenannten Hybride. Sie bieten in nur einer Bekleidungslage das, was bisher mit zwei Lagen abgedeckt werden musste. Dank intelligentem und individuellem Einsatz von verschiedenen Materialien werden diese Hybride nun vielen Anforderungen der Sportler gleichzeitig gerecht. Sie verbinden wärmende Zonen mit hochatmungsaktiven, elastischen Bereichen mit besonders abriebfesten – und sorgen auch noch für Wind- und Wetterschutz, wo es nötig ist.

Praktische Funktionskleidung als Hybrid

Praktische Funktionskleidung als Hybrid

Ausgeklügelte Konstruktionen

 

Designer und Produktmanager haben die Bedürfnisse des aktiven Körpers bis ins Kleinste analysiert, um somit ideale Lösungen für alle sportlichen Bedürfnisse anzubieten. Die neuen Midlayer-Hybride tragen diesen Ansprüchen Rechnung und verbinden unterschiedliche Materialien und Zonen so geschickt miteinander, dass die einzelnen Bereiche des Oberkörpers jeweils ideal unterstützt werden.
Ein wichtiger Punkt beim Outdoor- Sport ist beispielsweise die gute Bewegungsfreiheit im Schulter- und Armbereich. Daher sind die Ärmel der neuen Hybride meist aus hoch elastischen Fleece- oder Merinostoffen gearbeitet. Teilweise sogar mit Zwickel im Unterarmbereich und gegebenenfalls auch noch mit kleinen Belüftungslöchern, die mit Lasercut gearbeitet sind.
Weitere Aspekte der Hybride sind guter Windschutz sowie Wärmerückhalt – besonders an der Frontpartie. Hier werden isolierte, abgesteppte Partien eingesetzt, die mit synthetischen Isolierungen (wie beispielsweise Primaloft) oder mit Daunen gefüllt sind. Bei Jack Wolfskin ist dieser Schutz zuschaltbar: Mittels eines besonderen Reißverschluss-Systems lassen sich Fleecejacken mit wattierten Westen verbinden und so bei Bedarf ein Hybrid-Midlayer kreieren. Bei vielen weiteren namhaften Marken, von Campagnolo CMP bis hin zu Vaude, sind die Hybride durch den individuellen Einsatz unterschiedlicher Fleece-Qualitäten gekennzeichnet. Hier findet man das wärmste Material ebenfalls im Frontbereich, teils auch winddichte Lösungen aus gebondeten Qualitäten. An den Ärmeln wird es mit glatten Powerstretch- Materialien hoch elastisch, und unter der Achsel sowie am Rücken geht es vor allem um Feuchtigkeitstransport, der mit dreidimensionalen Materialien erreicht werden soll.

 

Neues bei Merinowolle

 

Beim derzeitigen Merino-Boom ist klar: Midlayer aus Merino gehören eben¬falls ins Sortiment für 2016. Und auch Merino kann als Hybrid verarbeitet werden. So gibt es neue „Merino-Loft“-Modelle, die an kälteempfindlichen Stellen Zonen mit einer zusätzlichen Isolierung aus Merinowoll- Mix versehen sind, der Rest der Jacke ist dann jeweils aus einem 230 g Merino-Jersey gefertigt. Andere Merinoanbieter setzen darauf, ihre Merinofasern entweder als Intimmischung oder als Mischfaser mit Polyester haltbarer zu machen.

 

Fleece schont die Umwelt

 

Trotz des Merino-Booms wächst auch die Vielfalt der Fleece-Qualitäten immer weiter. Die meisten Konfektionäre haben leichte Qualitäten von ca. 100 bis 150 g/qm im Programm, die Wärmerückhalt mit guter Luftzirkulation kombinieren. Hier haben vor allem Gitterkonstruktionen die Nase vorn – die sogenannten Grids.
Die positiven Eigenschaften von Fleece – wie niedriges Gewicht, hohe Wärmeleistung und schnelle Trocknung – werden außerdem um einen weiteren Pluspunkt ergänzt: Die Herstellung von Fleece führt zur Reduzierung von Plastikmüll, weil die Polyestergarne immer öfter aus PET- Flaschen hergestellt werden. Gerade wurde bekannt gegeben, dass dadurch mittlerweile rund eine Milliarde Getränkeflaschen dieser neuen Bestimmung zugeführt wurden.

Neue Farben und Designs

 

Bei allen funktionellen Vorteilen der wärmenden Alleskönner kommt 2016 auch der modische Aspekt nicht zu kurz. Melangen aus Naturtönen geben Wirkwaren einen lebendigen Touch und lassen auch synthetische Stoffe ganz natürlich aussehen. Neu ist die sogenannte Marl-Optik: Diese unregelmäßig quergestreiften Melangen haben ihren Namen vom Mergel (einem Schichtgestein) erhalten. Ansonsten beherrschen Unis das Bild. Im alpinen Bereich kommen die hoch technischen Grid-Varianten nach wie vor in leuchtenden Farben – z.B. klares Orange, helles Grün oder Royalblau – zum Einsatz. Je mehr es Richtung Wandern, Trekking oder Urban Outdoor geht, desto ruhiger werden die Farben – gebranntes Orange, pastellige Blautöne, Oliv und Grau für die Herren oder Flieder für die Damen bestimmen hier das Bild.

 

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