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12. September 2013 Comments (1) Allgemein, Ernährung, Ratgeber

Die Trekking Tour planen: Ernährung und Vorbereitung

Anders als bei längeren Trekkingtouren müssen Sie keine immensen Vorräte und sperriges Kochgeschirr mit sich führen, es genügt ein energiereicher Tagesproviant. An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, dass immer(!) Getränke mitgeführt werden sollten.

Aufgrund der Tatsache, dass dem Körper während eines Adventure-Tripps eine Menge abverlangt werden kann – je nach Schwierigkeitsgrad der geplanten Tour, ist es sinnvoll, sich rechtzeitig ein paar Gedanken zum Thema Ernährung zu machen und nicht erst, wenn man unterzuckert und dehydriert sprichwörtlich “in den Seilen hängt”.

Grundsätzlich gilt: Kohlenhydrate sind vorrangig, Fett und Eiweiß gehören auf die hinteren Plätze! Als “Brennstoff’ zur Energieversorgung dient im menschlichen Körper Glykogen, das in den Muskeln und in der Leber gespeichert wird und für die Bereitstellung des Energieträgers Glykose zuständig ist.

Glykogen wird aus Kohlenhydraten gebildet – um die Energiespeicher zu füllen und leistungsfähig zu sein, muss also kohlenhydratreiche Nahrung aufgenommen werden.

Das geschieht am besten am Vorabend einer Tour, denn unmittelbar vorher sollte der Körper nicht mehr mit großen Mengen belastet werden. Sie können wie die Radprofis handeln und mit Ihren Begleitern eine kleine Nudelparty veranstalten, wobei soviel gegessen werden darf, wie es beliebt. Gute Kohlenhydratlieferanten sind ebenso

Trekking "Nahrung" gibt es inzwischen schon abgepackt zu kaufen

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Kartoffeln, Reis, Mehlspeisen und sämtliche Kornprodukte. Von Grillhähnchen mit Pommes Frites oder einem mächtigen Steak sollten Sie allerdings Abstand nehmen – sehr fettreiche oder eiweißreiche Nahrung belastet den Organismus und vermindert die Leistungsfähigkeit.

Zum Frühstück ideal ist Müsli, unterwegs sind energiereiche Snacks gut geeignet, die Kohlenhydratspeicher immer wieder aufzufüllen. Packen Sie also Müsliriegel, Kekse, Studentenfutter oder Trockenobst in den Tagesrucksack.

Spezielle Sportlernahrung ist zwar in allen erdenklichen Varianten mit schnittigen Produktbezeichnungen erhältlich, wird jedoch meist nicht benötigt.

Vergessen Sie nie, genug zu trinken, auch wenn Sie nicht durstig sind, etwa bei feuchtkaltem Wetter. Ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann der Körper keine Leistung erbringen. Am besten sind normales Wasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure, wer es geschmackvoller mag, greife zu Apfelschorle oder Tee (kein Schwarztee). Im Normalfall sind spezielle Zusätze nicht nötig – ist jedoch der Sport sehr schweißtreibend, kann die Zugabe von Magnesium (als Brausetabletten oder Pulver erhältlich) sinnvoll sein, um Muskelkrämpfe zu verhindern.

Sicherheitshalber sei noch erwähnt, dass alkoholische Getränke bei körperlicher Belastung absolut ungeeignet sind – sie schränken die Leistungsfähigkeit erheblich ein!

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Wohin soll es gehen?

Lassen Sie sich als Neuling bei der Wahl des Zielgebiets und der Route von erfahrenen Sportlern beraten. Durchforsten Sie das Internet, blättern Sie in Reiseführern und Tourenbüchern und fragen Sie Ausbilder oder andere Teilnehmer Ihrer Ausbildungskurse nach geeigneten Zielen. Treffen Sie die Entscheidung unbedingt einstimmig mit Ihren Begleitern. Für fast alle Trekking-Disziplinen gibt es Clubs oder Vereine, bei denen man Tourenvorschläge und Informationen einholen kann.

Woher Informationen?

Sammeln Sie soviel Material Wie möglich, aber wählen Sie auch das Richtige aus. Gerade Informationen aus dem Internet sollten mit anderen Quellen abgeglichen und auf Ihre Verlässlichkeit sowie Praxistauglichkeit überprüft werden. Geben Sie sich bereits bei der Informationsbeschaffung genügend
Zeit und nehmen Sie Kontakt mit Sportlern auf, die das betreffende Gebiet bereits begangen haben.

Planungszeitraum

Beinahe das Wichtigste an der Planung ist, rechtzeitig mit ihr anzufangen. Wie viel Zeit zwischen Idee und Ausführung einer Tour oder Unternehmung liegen muss, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Falls Sie sich für ein organisiertes Tourenangebot entscheiden, werden Ihnen zwar viele organisatorische Dinge abgenommen. Dennoch haben Sie mehr davon, wenn Sie sich vorab eigenständig über das Ziel und den Ablauf der Unternehmung informiert haben.

Die Kontinente dieses Planeten bieten eine riesige Auswahl an möglichen Trekkingtouren. Du kannst im ewigen Eis trekken, endlose Waldländer durchstreifen, Achttausender umrunden oder dich durch das Gestrüpp der mediterranen Macchia schlagen. Alle völlig verschiedene Ziele mit ganz unterschiedlichen Reizen und Herausforderungen. Bevor Sie richtig in die Planung und Vorbereitung einsteigen, solltest du dir darüber klar werden, was du eigentlich willst. Stell dich zumindest folgende Fragen:
Wie weit? Überlege dir, wie viel Zeit und Geld du für die Reise insgesamt aufbringen willst. Lohnt es sich, für eine 10-Tages-Tour in Neuseeland zweimal um die halbe Welt zu fliegen?
Welche Landschaftsform? Möchtest du auf deinem Trek lieber Eisriesen oder Achttausender umrunden, durch Waldländer wandern, an Seen die Natur genießen oder in der Wüste schwitzen?
Wie hoch? Möchtest du eher hoch hinaus oder lieber in gemäßigten Höhen trekken? Bedenke, dass Höhen über 3000 m die Gefahr der Höhenkrankheit bergen und Trekken in diesen Höhen deutlich anstrengender ist.
Wie luxuriös? Möchtest du eine Tour, bei der du täglich in festen Quartieren übernachtest und dort verpflegt werden, oder willst du Zelt, Verpflegung und Kochausrüstung lieber selbst mittragen?
Wohin soll die Trekkingtour gehen?

Wie einsam? Möchtest du auf der Tour gern andere Trekker treffen, mit Einheimischen zusammentreffen oder willst du mit dir und deiner Gruppe alleine sein?
Was noch? Legst du Wert darauf, neue Kulturen kennen zu lernen und andere Aktivitäten mit Ihrer Trekkingtour
zu verbinden?
Aus den uns am wichtigsten erscheinenden Kriterien haben wir ein Schaubild zusammengestellt, mit dem man seine
Zielregion leichter bestimmen kann. Die Kriterien sind: Entfernung (Europa oder außereuropäische Länder), Höhe, Grad
der touristischen Erschließung und Art der Landschaft. Mit den Fragen und dem Schaubild kann das mögliche Ziel eingegrenzt werden. Wenn das eine oder andere Gebiet in die engere Wahl kommt, müssen noch folgende Fragen überprüft werden:

  • Zeitpunkt und Dauer der Tour – lässt sich das Vorhaben im Zielgebiet realisieren?
  • Klima und Wetter zum Reisezeitpunkt eruieren.
  • Anreisemöglichkeiten klären.
  • Schwierigkeitsgrad (Höhe, Übernachtungsart, Orientierung, Gesundheitsrisiko etc.) feststellen.
  • Art der Trekkingtour (Dauer, Kosten, Gebühren für Permits, Anmeldefristen etc.) bestimmen.
  • Sicherheitslage und -warnungen im Zielland feststellen.
  • Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Aktivitäten prüfen.

Wenn alles geklärt ist, steht meist die endgültige Wahl der Trekkingtour an. Im zweiten Teil dieses Buches sind viele
Treks rund um den Globus kurz beschrieben. Schau dort nach, um festzustellen, was dir liegen könnte.

Soll es schließlich die kürzere und weniger anspruchsvolle Tour in gemäßigten Höhen oder gleich der Zwei-Wochen-Trek mit Pässen über 5000 m werden? Der erfahrene Trekker wird keine Schwierigkeit haben, dies zu entscheiden. Einsteigern empfehlen wir, sich keinesfalls zu überschätzen und lieber eine Stufe niedriger zu beginnen.

Martin

Martin ist seit langem im RenenrXXL Team dabei und geht in seiner Freizeit am liebsten in die Berge oder fährt mit dem Rad.

Die Trekking Tour planen: Ernährung und Vorbereitung Zuletzt aktualisiert: 10.12.2017 von Martin
 

One Response to Die Trekking Tour planen: Ernährung und Vorbereitung

  1. Branks sagt:

    guter Ratgeber zum Einstieg – vermisse eine Ausrüstungs-Checkliste für Hiking und Trekking (Was brauche ich auf der Tour?)

     

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