Umgang mit dem Kompass

Umgang mit dem Kompass – wie benutzt man ihn...

Waschen und Imprägnieren

Outdoorjacken und Skijacken richtig waschen und imprägnieren

4. Mai 2013 Comments (0) Allgemein, Camping & Urlaub, Ratgeber

Die richtige Winterbekleidung und Winterausrüstung im Hochgebirge

Im Winter und im Hochgebirge kommt der Verwendung von Bekleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip erhöhte Bedeutung zu. Dieses Prinzip hilft, Schwitzen zu vermeiden, da Sie nur soviel anhaben, wie notwendig ist, um nicht zu frieren. Die Bekleidung ist immer der aktuellen körperlichen Belastung anzupassen. Sobald Sie schwitzen, haben Sie bereits den ersten Fehler gemacht. Eine Rast, insbesondere im Winter und im Hochgebirge, ist immer eine Umziehorgie, damit Sie Ihre Bekleidung trocken halten. Sollte die Bekleidung oder Unterwäsche durch Regen oder Schweiß nass sein, können Sie diese unter der Wind- und Nässeschutzbekleidung wieder trocken laufen. Dies gilt auch für nasse Strümpfe, die im Gürtel hängend unter der Wind- und Nässeschutzjacke getrocknet werden können. Auch im Sommer ist im Gebirge mit niedrigen Temperaturen zu rechnen und Wärmebekleidung mitzunehmen. Behelfs-Wärmebekleidung ist nur ein Notbehelf, der aus Papier, Stoffresten, Wolle und trockenem Laub hergestellt werden kann. Eine Behelfslösung bedeutet immer Fehler in der Planung. Unter der normalen Bekleidung können Papierwesten und
Papierlagen getragen werden. Sie sehen wie Schnittmusterbogen für Bekleidung aus und halten den Wind vom Körper fern. Sie sollen nicht glatt, sondern gewellt sein, da nur die zusätzlich gebundene Luft zwischen den Papierlagen eine Kälteisolierung schafft. Fußschweiß bildet die größte Gefahr. Schuhe können durch fünf bis zehn Papiereinlegesohlen gegen Bodenkälte isoliert werden. Dabei darf jedoch nicht die Blutzirkulation durch beengendes Schuhwerk unterbrochen werden. Papier bindet Schweiß und wird nass. Es muss dann ersetzt werden. Ein Behelfsumhang kann auch aus langem Gras und Schilf hergestellt werden.

Als Berg- und Winterausrüstung werden benötigt: Schalenbergschuhe, Steigeisen, Helm und Brust-Sitzgeschirr. Trekking-Stiefel (>im Shop) sind für die Verwendung von Steigeisen nicht geeignet, da die Sohle zu weich ist und durch Steigeisen beschädigt wird.
Im Winter und Hochgebirge muss verhindert werden, dass die Stiefel durch Schweiß nass werden, da es schwierig ist, diese zu trocknen. „Vapor Barrier Liner“ verhindern dies. Diese können durch Plastiktüten über den Strümpfen behelfsmäßig ersetzt werden.
Unabdingbar ist eine Schnee- und Sonnenbrille, um die Augen vor Schneeblindheit zu schützen. Eine 1,5 I Iso-Flasche gewährleistet warme Getränke, ohne dass Sie bei jeder Rast den Kocher in Betrieb nehmen müssen. Ein Fleece-Innenschlafsack und ein Isokunstfaser-Überschlafsack erhöhen die Wärmeisolation eines zu kalten Schlafsacks mit zu wenig Füllung.

Martin

Martin ist seit langem im RenenrXXL Team dabei und geht in seiner Freizeit am liebsten in die Berge oder fährt mit dem Rad.

Die richtige Winterbekleidung und Winterausrüstung im Hochgebirge Zuletzt aktualisiert: 29.11.2017 von Martin
 

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