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Trekking Vorbereitung und Planung

Trekking Vorbereitung und Planung - Wie plane ich eine Trekking Tour?

Es ist sehr wichtig sich vor einer Bergwanderung sorgfältig über die Tour zu informieren, dadurch lassen sich viele unangenehmen Überraschungen und Gefahrenquellen bereits im Vorfeld ausschließen. Das vorherige Wissen über Gebietsbesonderheiten ermöglicht deren gezieltes Aufsuchen.

Als Informationsquellen dienen Tourenvorschläge in Zeitschriften, Alpenvereinsführer, Kartenmaterial mit Übersichtskarten, Wanderkarten, AV-Karten und Informationen von Gebietskennern.

Doch besonders zu berücksichtigen sind die Jahreszeiten, Schneeverhältnisse, Durchschnittstemperatur, Gebietsverhältnisse und die Lage des Stützpunktes. Beachte auch unsere Checklisten und Packlisten für Trekking, Wandern und Camping.

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Welche Sachen brauche ich für die Trekkingtour?

  1. Ein gutes Trekkingzelt
  2. Selbstaufblasbare Isoliermatten - blasen sich selber auf
  3. Wasserdichte Packsäcke oder wasserabweisende Rucksäcke
  4. Reisebekleidung mit Mückenschutz
  5. Gute Ausrüstung und Equipment
 

Vorbereitung vor Antritt der Tour

Wichtige Daten vor der Wanderung über die Schwierigkeit der Tour sind Höhenmeter im Aufstieg und Abstieg, bei Flachstücken die waagerechte Entfernungen, Höhenlage über dem Meeresspiegel, Geländebeschaffenheit, Wegbeschaffenheit, Schneefelder und Klettersteig.

Danach wird die Ausrüstung zusammengestellt und die ungefähre Gehzeit kann man sich anhand der Erfahrungswerte berechnen.


Taktik beim Bergwandern und Trekking

Das Ziel der Taktik beim Trekking oder Bergwandern ist zum einen eine optimale Tourendurchführung, zum anderen die Gewährleistung der Sicherheit.


Überprüfen der Wetterlage

Am Vortag Wetterbericht hören oder anschauen, und auf die Berichte in der Höhe beachten.
Bei Aufbruch sollte man noch mal nachschauen, wie das Wetter aussieht. Bei plötzlicher Wetterverschlechterung sollte man die Entscheidung neu überdenken.


Flüssigkeitszufuhr und Ernährung

Beim Bergwandern verbraucht man viel Flüssigkeit und Energiestoffe, daher muss beides in ausreichenden Mengen nachgeliefert werden.


Flüssigkeitsbedarf

Bei einer Belastung von 6-8 Stunden werden mindestens 2-4 l pro Tag benötigt.

Es ist wichtig am Vortag kohlenhydratische Mischkost zu essen, welche viel Eiweiß und Fett enthalten sollte. Damit werden die Glykogenspeicher aufgefüllt und du bist am nächsten Tag wieder voll einsatzfähig.

Am Morgen solltest du nur eine leichtverdauliche Mahlzeit wie z.B. Müsli, Brot usw. zu dir nehmen.
Unterwegs empfiehlt sich Kohlenhydratkost mit verschiedenen Arten von Zucker zu sich zu nehmen (z.B. Einfachzucker in Schokolade, Fruchtzucker in Rosinen und Dörrobst, Mehrfachzucker in Getreideprodukten).


Verhalten bei schlechter Sicht

Meist trifft man im Gebirge auf schlechte Sicht durch Wolken oder Nebelfelder. Dies birgt eine sehr große Gefahr, was ein besonders vorsichtiges Vorgehen in diesen Gebieten erfordert.

Man sollte immer auf dem markierten Weg bleiben. Falls man mal die Markierung verliert, sollte man wieder zurückgehen.
Noch dazu sollte man immer in der Gruppe bleiben. Keine Einzelaktionen versuchen.

Hat man sich aber in einem dichten Nebel aussichtslos verlaufen, so sollte man auf bessere Sicht warten. Sollte sich dies bis Einbruch der Nacht nicht bessern, so ist ein Biwak durchaus einem lebensgefährlichen Abstieg durch unbekanntes Gelände vorzuziehen.

Entwickelt sich die Situation zu einer Notlage, so ist das alpine Notsignal zu senden.


Verhalten bei Gewitter

Die Gewitteraktivität ist im Gebirge (vor allem an den Alpenrändern) höher als im Flachland.


Gefahren bei Gewitter

Große Gefahren bei einem Gewitter im Gebirge sind der starke Regenfall, Hagelschlag und der direkte oder indirekte Blitzschlag.
Die panische Angst vor einem Blitzschlag und dem entsprechende Fluchtreaktion sind oft gefährlicher als dieser selbst.


Frontgewitter

Sie entstehen bei Einbruch einer Kaltfront und können innerhalb kurzer Zeit den gesamten Nordalpenbereich erfassen. Meist dauern sie mehrere Tage und bringen eine starke Abkühlung. Sie können im Wetterbericht Informationen über Frontgewitter erhalten. Falls du beim Wandern auf so ein Unwetter treffen solltest, solltest du ins Tal hinabsteigen.