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Schlafen und Campen im Schlafsack

Schlafsack hin oder her, es gibt darüber hinaus einige Dinge, die beim Schlafen im Schlafsack beachtet werden  müssen, sonst nützt der beste Schlafsack nichts. So kann die Leistungsfähigkeit des Schlafsacks in Extremsituationen noch gesteigert werden:

  1. Pack den Schlafsack sofort aus, wenn du das Lager aufschlagen, damit er Zeit hat, sein Volumen zu entfalten.
  2. Nimm dir eine Wärmflasche mit in den Schlafsack. Am besten eine Wasserflasche mit heißem Tee.
  3. Trink noch etwas Warmes, bevor du in den Schlafsack kriechst.
  4. Verwende einen zusätzlichen Innenschlafsack (Inlett) oder einen Außenüberzug. 
  5. Isoliere bei Bodenkälte den Zeltboden mit Zweigen oder Laub unter dem Zelt.
  6. Reduziere das Luftvolumen im Schlafsack und stopf die Kleidung für den Morgen mit in den Schlafsack – Nebeneffekt: Die Klamotten sind beim Reinschlüpfen in der Früh gleich wohlig warm.
  7. Krabbel nie mit der Tageskleidung zum Schlafen in den Schlafsack. Zieh spezielle Nachtwäsche (trocken und anliegend), am besten Thermo-Unterwäsche, an.
  8. Benutze immer eine Isoliermatte.
  9. Lager deinen Schlafsack zu Hause nie in komprimierter Form, sondern hänge ihn beispielsweise einfach auf einem Kleiderbügel in den Schrank. Bei qualitativ hochwertigen Schlafsäcken wird gleich ein Aufbewahrungssack mitgeliefert, in dem der Schlafsack locker, aber doch aufgeräumt gelagert werden kann.
 

 

Schlafsackfüllung

Daune oder Kunstfaser? Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Daune ist langlebiger (bei entsprechender Pflege), bauschfähiger und damit kleiner komprimierbar, allerdings deutlich empfindlicher (vor allem bei Nässe) als Kunstfaserfüllungen. Entscheidend für die Leistungsfähigkeit eines Daunenschlafsacks ist das Mischungsverhältnis zwischen Daunen und Federn. Leistungsfähige und entsprechend teure Modelle haben ein Mischungsverhältnis von 80 : 20 oder sogar 90 : 10. Aber Daune nimmt schnell Feuchtigkeit auf und verliert dabei ihre Isolationskraft. 
Da der Mensch während des Schlafs bis zu zwei Liter Flüssigkeit transpiriert, gehört die Trocknung eines Daunenschlafsacks zur wichtigen täglichen Routine. Kunstfaserschlafsäcke sind dem gegenüber relativ unempfindlich. Du wärmst auch noch im feuchten Zustand und benötigst keine derart ausgefeilte Pflege. Dafür sind sie bei gleicher Leistungsfähigkeit voluminöser im Packformat und etwas schwerer. Wir selbst sind Daunenfreunde, weil wir lieber in Naturmaterialien nächtigen, und hatten nur selten Probleme mit unserem Schlafsack. Für besonders feuchte Gegenden sollte man sich allerdings überlegen, ob nicht ein Kunstfaserschlafsack von Vorteil sein könnte.
 

Welche Schlafsäcke gibt es?

Mumienform oder Deckenschlafsack? Der Mumienschlafsack wärmt besser als der vergleichbare Kastenschlafsack, da sie den Körper an jeder Stelle relativ eng umschließt, und somit weniger Luftraum erwärmt werden muss. Weitere Vorteile liegen im geringen Gewicht und im kleinen Packmaß. Er sollte von Größe und Komfort dem Besitzer angepasst werden.

Wichtiger Schlafsack Zubehör und ähnliche Kategorien

 

Tips beim Schlafsack kaufen:


  • konturierte Kapuze
  • Wärmekragen
  • angenehmes Innenfutter
  • RV-Abdeckung
  • atmungsaktives Außenmaterial
  • 2-Wege Reißverschluss
  • Auf Marke achten (z.B. Vaude, Outwell, Mountain Equipment) - Günstige Eigenmarken wie z.B. von McKinley sind nicht vergleichbar.

 

Der 3 Jahreszeiten Schlafsack - der günstige Outdoorschlafsack

Drei-Jahreszeiten-Schlafsack heißt, dass der Temperaturbereich bis knapp unter null Grad reicht. Es ist aber auch in warmen Sommernächten dank seiner Lüftungsmöglichkeiten über den von oben und unten aufziehbaren Reißverschluss einsetzbar. Diese "Sommerschlafsäcke" sind ideal für den Campingurlaub geeignet. Für Kinder gibt es inzwischen eigene Modelle, sie sind deutlich kleiner und lassen sich oft sogar vergrößern oder verkleinern und wachsen so praktisch mit.