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Leichtrucksäcke

Leichtrucksäcke - Renner XXL Ratgeber

 
Bevor wir jetzt zum optimalen Trekking-Rucksack kommen, habe ich noch einen wichtigen Tipp. Wenden sie diese Ultraleicht-Ausrüstung nicht sofort und prompt an, sondern machen sie es nur langsam und wagen sie sich immer mehr an ihre ideale Ultraleicht-Ausrüstung heran. Wenn sie es jetzt sofort drastisch reduzieren, kann es passieren, dass sie etwas wichtiges wie ein Messer zu Hause liegen lassen, und dass sollte nicht passieren.

Ein Hauptfach, Deckelfach, Seitentaschen, Frontreißverschluss, Innenfächer, separaten Schlafsackteil und ein Geheimfach im Hüftgurt. All diese Dinge sollte ihr Trekkinrucksack alles besitzen. Eigentlich braucht man dafür schon fast eine Bedienungsanleitung und sie wiegen durchschnittlich 2 – 4 Kilogramm. Das ist ziemlich schwer aber dadurch können sie all ihre Dinge besser verstauen.



Der beste Ultraleicht Rucksack ist derjenige, mit dem größten Fassungsvermögen beim geringsten Gewicht. Um die verschiedenen Modelle untereinander vergleichen zu können, muss man nur eine Rechnung anstellen. Bilden Sie dazu das Verhältnis von Gewicht zu Volumen. So erhalten Sie eine Zahl, die Ihnen sagt, wie viel Gramm Rucksack Sie für jeden Liter Stauraum darin tragen müssen. Je kleiner der Wert, umso leichter der Rucksack.

Einen Rucksack verwendet man in erster Linie zum Tragen der Ausrüstung. Im Camp wird er meist im Vorzelt verstaut, um dort das verbleibende Gepäck trocken zu halten. Aber warum soll er sich nicht auch nachts nützlich machen? Vielleicht als Kopfkissen oder als eine verstärkte Schlafsackhülle im Fußraum, falls es nachts doch die einen oder anderen Grade runtergeht. Auch eine gute Möglichkeit ist ein Proviantbehälter, der aber nur angewandt werden sollte, wenn Gefahr droht von einem Bären attackiert zu werden.

Auch eine geeignete Regenhülle ist wichtig denn dies ist eine der häufigsten Gefahren die passieren können. Die meisten sind jedoch nicht komplett abdichtend und lassen sich nicht über den Teil der am Rücken ist überziehen. Mein Tipp: Nehmen sie eine leere Mülltüte die 120 Liter fasst und packen sie dort ihre Ausrüstung hinein. So kann der Rucksack außen nass werden, ohne dass ihr Gepäck befeuchtet wird.

Ein Müllsack wiegt ca. 40g, nehmen sie deswegen besser 2 – 3 mit, falls einer beim ständigen ein- und auspacken kaputt wird bzw. beschädigt wird. Auch Kompressionssäcke und Stausäcke sind ein wichtiger Bestandteil für eine gelingende Trekking-Tour. Um den Platzbedarf im Rucksack selbst zu reduzieren benutzen erfahrene Trekker einen Stausack. Sie sind luftig und leicht, meist bestehend aus Nylon, besitzen ein großes Fassungsvermögen und nimmt nicht soviel Platz weg.

Somit können sie ihren Proviant und wichtige Dokumente am besten in im aufbewahren. Einen Kompressionsbeutel zu verwenden würde ich nicht empfehlen, da der Inhalt ziemlich stark zusammengepresst wird und spezifisch bei den Nahrungsmittel; Obst droht die Gefahr dass sie vermatschen und unbrauchbar werden. Auch die Säcke können vielfältig genutzt werden.
Als Kleidungsstück für Überhandschuhe, falls die Fleece-Handschuhe zu kalt werden. Auch ein komfortables und bequemes Kopfkissen könne sie verwendet werden.

Hilfe beim Packen 

Nun kommen wir zu dem Teil, wo ich ihnen die Rubrik „Rucksack richtig packen“ besser und näher bringen möchte. Eine Checkliste ist wichtig. Gecheckt! Man sollte bevor man aufbricht immer seine Checkliste durchgehen und auch probieren seine Ausrüstung wieder so zu verstauen, wie man sie herausgenommen hat.

Außerdem sollte man darauf achten, dass nichts in den Rückenbereich drückt, um Wirbelbeschwerden zu vermindern bzw. verhindern. Um den Körperschwerpunkt so nah wie möglich am Körper selbst zu halten, sollte man die schweren Dinge wie Proviant, Kocher und Wasser immer sehr nah in Rückennähe aufbewahren.

Den Schlafsack sollte man ganz unten in Lendenhöhe platzieren, um dort ein Polster zu haben. Die Kleidung bildet den Gegendruckpunkt für die Schweren Gegenstände, um diese immer in Rückennähe zu behalten. Das Zelt sollte weit oben sein, um es sofort griffbereit zu haben, falls es einen unerwarteten Witterungsumschlag gibt. Ganz oben bewahre ich meinen Tagesproviant sowie auch meine Wechselkleidung auf, wenn eine Niederschlagsgefahr droht.

Für den Kleinkram wie meine wichtigen Dokumente verwende ich erstmal eine Plastiktüte und diese kommt dann mit dem Inhalt in die Außentasche(n), um es auch immer Griffbereit zu haben. Ganz egal was sie alles mitnehmen bzw. worauf sie verzichten, achten sie auf folgendes:
Die schwersten Sachen immer in Rückennähe, den Schlafsack ganz unten und das Zelt immer ganz oben aufbewahren, Wechselkleidung und Proviant immer ganz oben aufbewahren.