Leichte Schlafsäcke

Leichtschlafsäcke für Camping und Outdoor

Um nun auf das Thema Schlafsack zurückzukommen, wo behält man ihn am besten auf? Richtig ganz unten im Rucksack. Und warum war das gleich noch mal so? Auch richtig, um dort ein Polster für die Lenden zu haben. Nun ja das wissen sie ja schon. Kommen wir zu dem Teil, der ihnen noch unbekannt scheint.

Da der Schlafsack neben dem Rucksack und Zelt zu einem der schwersten Ausrüstung gehört, ist es leicht, dort an Gewicht zu sparen. Aber danach später mehr. Der Körper gibt laufend Temperatur ab, dass wird uns erst beim legen in den Schlafsack wieder bewusst. Doch der Körper gibt verschieden Wärme ab.

Dies wird in drei Teilbereiche unterteilt. Erst die Konvention. Der Wärmetransport passiert hier durch die Luft. Sonst spürt man jeden leisesten Windhauch auf der Haut, doch durch die dicke Polsterung bzw. Fütterung des Schlafsacks bleibt hier die kalte Luft in den Stoffgeweben sozusagen „stecken“.


 

 



Das ist die perfekte Wärmeisolation im ruhenden Zustand. Nun kommen wir zu Kondunktion. Damit ist der direkte Kontakt mit dem Untergrund gemeint, auf dem man möglicherweise mit dem Schlafsack liegt. Durch das auflegen auf dem Daunenpolster kann die Wärme ungehindert in den Boden entschwinden, dass verhindert man mit einem Unterlegen von einer Isomatte. Der letzte Punkt ist die Radiation. Dieser Begriff ist ihnen vielleicht aus der Physik bekannt.

Der Körper sendet Infrarotstrahlen (Wärme) von sich ab. Da der Kopf immer im freien liegt, ist dort der Wärmeverlust auch am Größten. Deshalb ist es gut, mit einer Mütze zu Schlafen, umso den Verlust zu verringern. Die Schlafsackfüllung … besteht meistens aus Gänsedaunen, welche immer noch unschlagbar in Sachen Isolation sind. Außerdem sind sie leicht, robust und auch haltbar. Achten sie auch beim Kauf eines Schlafsacks darauf, das die Bauschkraft kontra Qualität und Leichtigkeit der Füllung ist.

Bei Touren in Niederschlagsanfälligen Gebieten kann ich ihnen aber einen Schlafsack mit Kunstfaserfüllung empfehlen, da ihr Isolationvermögen im feuchten Zustand nicht so stark abnimmt. Das Außenmaterial und der Reißverschluss des Schlafsacks bestimmt die Hälfte seines Gesamtgewichtes. Die meisten Trekking-Tour Schlafsäcke sind aus dem leichten Stoff Ripstop-Nylon hergestellt, jenes welches weniger als 30g pro m² wiegt.

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Doch bei den Ultraleicht Schlafsäcken ist es meist so, das der Reißverschluss entweder ziemlich dünn, kurz oder gar nicht vorhanden ist. Es ist zwar sehr gewichtsparend, es ist jedoch schwierig in ihn hinein- bzw. hinaus zu steigen. Auch die Schlafsackformen variieren. Man unterscheidet zwischen Decken- und Mumienform.

Die Mumien erfordern weniger Material und sind aus diesem Grund auch kompakter und leichter. Auch der enge Schnitt hat seine Vorteile, denn je enger desto mehr Wärmeleistung gibt der Schlafsack. Doch sie müssen sich vor dem Kauf eines Schlafsacks auch in jeden Probelegen, denn was nützt ihnen ein warmer aber nicht bequemer bzw. zu enger Schlafsack? Die Temperatur spielt auch eine wichtige Rolle, die sie in einem Schlafsack verspüren.

Durch die für alle Hersteller geltende Norm EN 13537 sind die Wärmeleistungen in allen Schlafsäcken vergleichbar. Doch wie warm sich es anfühlt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der Passform, der Schlafposition, dem Schlafstil sowie das Kälteempfinden. Außerdem unterscheiden sich beim Kälteempfinden auch noch die beiden Geschlechter Mann und Frau in folgender Hinsicht. Männer frieren erst ab der Grenztemperatur. Eine Frau friert schon etwas eher bei der Komforttemperatur. Durchschnittlich frieren Frauen eher als Männer.