Checkliste und Packliste fürs Zelten

Beim Zelten beeinflußt das Reiseziel natürlich stark die erdforderliche Ausrüstung und deren Beschaffenheit, welche gegeben sein sollte.

Grundsätzliches was bei keinem Zeltausflug fehlen sollte, haben wir in unserer Checkliste zum Zelten zusammengefasst, damit ihr das nächste mal auch alles schön beisammen hat. Damit seid Ihr beim Zelten in den meisten Fällen auf der sicheren Seite.

Neben der richtigen Ausrüstung zum Zelten haben wir uns auch dem Thema Zeltplatz gewidmet. Auch hier könnt Ihr in einer Checkliste sehen, was man beachten sollte. Grundsätzliche Anforderungen an Zelte, findet Ihr unter den Check- und Packlisten.

Checkliste und Packliste Zelten


Checkliste zum Zelten als kompakte Version zum Ausrucken.


Checkliste Zelten - Was muss ich beim Zeltplatz beachten?

Zunächst stellt sich die Frage nach dem richtigen Platz in der Wildnis, wo man sein Zelt aufschlagen kann. Bei der Suche nach dem richtigen Zeltplatz stellen sich viele Fragen. Die wichtigsten kannst du hier überprüfen:

  • Ist es hier sicher, auch bei Sturm und Regen?

  • Kann ich mein Zelt auf diesem Untergrund aufstellen bzw. bin ich für diese Umgebung entsprechend ausgerüstet?

  • Bleibt der Platz zum Zelten bei hohem Wasserstand trocken?

  • Ist das hier keine „Falle“, aus der schwer wieder herauszukommen ist, z.B. bei Ebbe, bei drehendem Wind, etc.?

  • Ist Trinkwasser zu haben und eventuell auch Nachschub fürs Essen?

  • Gibt es Brennholz und Platz für eine Feuerstelle?

  • Weht vor dem Zelt eine frische, mückenvertreibende Brise?

  • Ist das Zelt so aufzustellen, dass bei Regen kein Wasser hereinläuft?

  • Geben Bäume Schatten bzw. lassen sie uns Sonne, um sich an sich an ihr zu wärmen?

  • Kann von Bäumen Gefahr ausgehen (Gewitter)?

  • Sind in der nahen Umgebung keine Bärenspuren, Wildwechsel oder Vogelkolonien, die wir stören oder gar vertreiben?

  • Kann das Zelt hier allein bleiben?

  • Ist hier jemand, den ich um Erlaubnis fragen muss bzw. verletze ich hier gesetzliche Bestimmungen?

  • Bietet der Platz Gelegenheit für Wandern, Schwimmen, Fotografieren in der Umgebung?


Packliste für´s Zelten - Was muss alles mit ins Gepäck?

Ist die Zeltplatzfrage geklärt, kann man sein Zeltlager getrost aufschlagen. Natürlich sollte man noch die passende Ausrüstung mit im Gepäck haben, daher haben wir hier eine kleine Packliste zum Zelten zusammengestellt. Damit bist Du auf jeden Fall mit dem nötigsten gut ausgestattet:

  • Passendes Zelt. Je nach Personenzahl und Witterung

  • Zeltboden. Falls der mitgelieferte Boden für die Temperatur nicht ausreicht.

  • Zeltstangen-Reparatur Set. Wenn doch mal was kaputt gehen sollte.

  • Vorzelt oder Sonnendach. Eher ein Luxusartikel, aber warum darauf verzichten?

  • Schlafsack. Auch unbedingt an die Saisonalen und örtlichen Begebenheiten anpassen

  • Flickzeug für etwaige Bschädigungen an der Zeltfläche.

  • Isomatte oder Luftmatratze

  • Pumpe für Luftmatratzen

  • Rucksack

  • Messer oder Multi-Tool.

  • Zelt-Heringe. Am Besten etwas mehr als benötigt, falls diese verloren gehen.

  • Hammer oder Werkzeug um die Heringe in den Boden zu hauen.

  • Outdoor-Feuerzeug um es sich an einem Lagerfeuer gemütlich zu machen

  • Camping-Lampe oder Laterne, zumindest eine Taschenlampe


Anforderungen an Zelte

Zelte für warme Regionen

  • Freistehendes Innenzelt, das auch ohne Außenzelt benutzt werden kann.

  • Großflächige Moskitonetze.

  • Außenzelt, das wegen guter Ventilation nicht bis zum Boden reicht.

  • Helle, das Sonnenlicht reflektierende Farben, damit es innen nicht zu heiß ist.


Zelte für Schlechtwetterregionen

  • Außenzelt kann zuerst aufgebaut werden.

  • Zeltboden zu einer Wanne hochgezogen.

  • Geräumige Apsiden als Stauraum und zum Kochen

  • Außenzelt sollte fast bis zum Boden reichen.

  • genügend Abstand zwischen Innen- und Außenzelt für eine gute Ventilation.

  • Schnelltrocknende Materialien.


Zelte für Wintercamping

  • Stabiles, möglichst freistehendes Zelt.

  • Außenzelt reicht bis zum Boden, evtl. mit Schneestreifen versehen (neudeutsch "Snowflaps").

  • Einfacher Aufbau, auch mit klammen Fingern oder Handschuhen.

  • Geräumige Apsis mit guter Belüftungsmöglichkeit, wenn man geschützt kochen will.

  • Lange Abspannleinen, damit man das Zelt auch mit Skiern, Eispickeln oder mit Schnee gefüllten Plastiktüten abspannen kann.

  • Robuste Materialien.

  • Gutgängige Reißverschlüsse mit Zip-Verlängerungen, damit man sie auch mit Handschuhen bedienen kann.



Zelte für Extremeinsätze

  • Stabiles Zelt mit aerodynamischer Form, das auch Sturm aushält.

  • Solides Gestänge mit Ersatzsegmenten und Reparaturset.

  • Außenzelt, das eine sehr hohe Weiterreißfestigkeit hat.

  • Viele stabile Abspannpunkte mit genügend langen Leinen.

  • Robuste Reißverschlüsse, die auch bei tiefen Temperaturen noch gut gängig sind.