Softshells sind Alleskönner, nur mit einem Makel: Bei Nässe und Kälte gerieten die Modelle an ihre Grenzen. Doch dies ändert sich in diesem Winter, Konfektionäre haben die Softshells revolutioniert.
Früher war der Einsatzbereich vielfältig, egal ob Frühjahr, Sommer oder Herbst, sie konnten in 90% der Fälle beim Outdoor Sport getragen werden, allerdings nicht bei schlechtem Wetter. Doch dies ändert sich: Die neueste Generation der Softshells kann nun auch als dritte, äußerste Lage getragen werden, da die meisten Softshells nun auch wasser- und kälteresistent sind.
Die neuen Softshellmaterialen mit innen liegender Membran sind entweder winddicht und wasserabweisend oder komplett wind- und wasserdicht. Dies erhöht zwar den Einsatzbereich, doch senkt eine wasserdichte Membran die Atmungsaktivität, sodass Belüftungsreißverschlüsse zum Einsatz kommen sollten.
Einige Softshells sind nicht ganz winddicht, haben aber dafür höchste Atmungsaktivität. Einzige Ausnahme ist das wasserfeste Softshell-Material mit Windstopper-Membran. Hier hat sogar Stiftung Warentest bestätigt, dass die Atmungsaktivität nicht schlechter ist als bei vergleichbaren Stoffen ohne Membran.

Anstatt hoher Atmungsaktivität brauchen Skifahrer und Boarder eher Wärmespeichernde Softshells. Einige neue Jacken und Hosen bieten nun mehr Wärmerückhalt denn je und können somit als Winterjacken getragen werden.
Eine Softshell-Jacke mit herausnehmbarer Innenjacke bietet viele Trage- und Kombinationsmöglichkeiten bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen, denn die Außenjacke, die größtenteils mit wasserdichten Membranen versehen ist, eignet sich wieder als Alleskönner für fast jeden sportlichen Einsatz. Die wärmende Innenjacke hält dafür im Winter warm.
Für Skisportler sollte ein Schneefang vorhanden sein, aber auch eine Kapuze kann sinnvoll sein. Softshells mit Membran benötigen Belüftungsreißverschlüsse, sog. Pitzips. Zudem kann auch noch eine am Ärmel liegende Skipasstasche und eine innen angebrachte Mesh Tasche für die Skibrille nützlich sein.
Auch hier hängt das Material vom Einsatzbereich ab, Bergsteiger und Skitourengeher sollten eher Wert auf Atmungsaktivität legen. Hosen mit Membran sind eher für Skifahrer und Snowboarder geeignet, da sie wasserdicht sind. Aber auch hier sollten die Belüftungsreißverschlüsse nicht vergessen werden, andernfalls kann es in der Hose sehr warm werden.
Die fleecige Innenseite der Jacken und Hosen kann aufgrund der Unterwäsche auch Probleme bereiten. Man sollte darunter nichts aufgerautes wie einen leichten Fleece-Pulli oder warme Fleece-Unterwäsche tragen. Sinnvoller sind hier Powerstrech-Materalien mit glatter Oberfläche. Von glatter Baumwolle sollte man auch abraten, da diese den Schweiß aufnimmt und somit den Körper auskühlen lässt.
Inzwischen gibt es speziell Softshell für Damen.
Frauen Softshelljacken sind tailliert und insgesamt modischer geschnitten.
Softshelljacken in Übergröße von Deproc gibt es ab dem 1.10.2009 bei Outdoor Renner.

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