Der Hartschalenhelm gilt als klassischer Kletterhelm mit einer Schale aus festem Kunststoff mit Lüftungslöchern. In die Schale ist eine Tragekorbausrüstung eingenietet. Bei Gewalteinwirkung wird die dadurch entstandene Energie über die ganze Schale verteilt und über das Gurtsystem gedämpft. Im Zwischenraum zwischen Gurtsystem und Schale kann die Luft zirkulieren. Die Schale wird heute aus Polycarbonat, Nylon, ABS oder leichteren Materialien wie Carbon oder Kevlar gefertigt.

Inmold-Helme sind Hartschaumhelme mit seitlichen
Lüftungslöchern, die wie Fahrradhelme niedrig geschnitten sind. Das
dämpfende Material, Polystyren oder Polystyrol, wird in eine dünne
Kunststoffschale aus Polycarbonat oder ABS gespritzt. Zudem sind sie
meist mit einer Polsterung ausgestattet

Wirkt von oben eine Kraft auf den Inmold-Helm, überträgt sich die damit verbun-
dene Energie spürbarer als beim Hartschalenhelm auf den Kopf.
Dafür ist das frontale, das laterale (seitliche) und das rückwärtige
Energieaufnahmevermögen beim Inmold-Helm wesentlich höher als beim
klassischen Kletterhelm.