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Kletterhelme: Hartschale vs. Inmold
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Kletterhelme: Hartschale vs. Inmold

 

Kletterhelmkategorien

Der Hartschalenhelm gilt als klassischer Kletterhelm mit einer Schale aus festem Kunststoff mit Lüftungslöchern. In die Schale ist eine Tragekorbausrüstung eingenietet. Bei Gewalteinwirkung wird die dadurch entstandene Energie über die ganze Schale verteilt und über das Gurtsystem gedämpft. Im Zwischenraum zwischen Gurtsystem und Schale kann die Luft zirkulieren. Die Schale wird heute aus Polycarbonat, Nylon, ABS oder leichteren Materialien wie Carbon oder Kevlar gefertigt.


Vorteile der Hartschalenhelme:

  • Sie sind robust - man kann sich auch mal draufsetzen.
  • Sie können öfter belastet werden.
  • Die Luftzirkulation ist sehr gut.

Nachteile der Hartschalenhelme:

  • Sie sind relativ schwer (300 bis 500 g).
  • Sie haben unter Umständen einen geringeren Tragekomfort.

hartschalen-kletterhelm


Inmold Kletter-Helme

Inmold-Helme sind Hartschaumhelme mit seitlichen Lüftungslöchern, die wie Fahrradhelme niedrig geschnitten sind. Das dämpfende Material, Polystyren oder Polystyrol, wird in eine dünne Kunststoffschale aus Polycarbonat oder ABS gespritzt. Zudem sind sie meist mit einer Polsterung ausgestattet

kletterhelm-inmold


Wirkt von oben eine Kraft auf den Inmold-Helm, überträgt sich die damit verbun-
dene Energie spürbarer als beim Hartschalenhelm auf den Kopf. Dafür ist das frontale, das laterale (seitliche) und das rückwärtige Energieaufnahmevermögen beim Inmold-Helm wesentlich höher als beim klassischen Kletterhelm.


Vorteile der Inmold-Helme:

  • Sie bieten einen besseren Seitenaufprallschutz als klassische Kletter- oder Hybridhelme.
  • Sie sind sehr leicht.
  • Sie haben einen angenehmen Tragekomfort.
  • Sie überzeugen viele Kunden durch ihr Design.

Nachteile der Inmold-Helme:

  • Sie sind empfindlicher, weshalb sie sich auch nicht als Sitzunterlage eignen!

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