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Isomatte Selbstaufblasend
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Isomatte Selbstaufblasend

 

Eine gut isolierende Matte unter dem Schlafsack erhöht den Liegekomfort und verstärkt das Wärmepotenzial des Schlafsacks enorm. Beides beschert dem Oudoorer eine gute Nacht.





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Isoliermatten hängt immer noch das Etikett "einfacher Ausrüstungsgegenstand" an: Ein bisschen Schaum, rechteckig zugeschnitten - fertig! Ganz falsch ist der Gedanke nicht, es gibt solche Matten - keine Frage. Qualitativ hochwertige Isomatten präsentieren sich dagegen technische Produkte mit vielen Vorteilen. Sie bringen dem Fachhandel Umsatz, der gepflegt werden will.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Auch wenn dieser Spruch schon sehr alt ist, trifft er bei aufblasbaren Isoliermatten ins Schwarze. Die Idee, Luft und Schaum zu kombinieren, war eine der genialsten der Outdoor-Branche.Luft gilt als einer der besten Isolatoren. Dennoch erzielt man mit traditionellen Luftmatratzen nur geringe Isolationswerte. Die Luft bewegt sich darin zu stark und die Wärme geht durch Konvektion (Luftaustausch zwischen warmer Ober- und kalter Unterseite) verloren. Auch der Liegekomfort hält sich in Grenzen: Prall aufgeblasen ist die Matratze hart wie ein Brett, lässt man Luft ab, "kullert" man hin und her. Mit Luftmatratzen neuerer Technologie, z. B. solchen mit Körperwärme reflektierenden Einlagen, können unterdessen etwas bessere Ergebnisse erzielt werden.

Meist haben diese viele Längskammern, die auch den Liegekomfort erhöhen. Einfache Isoliermatten aus geschlossenzelligem Schaumstoff beinhalteten nur wenig Luft ein, isolierten also auch wenig, waren aber schon ein Fortschritt. Mehr Isolation erzielte man nur über dickere Schäume, schaffte damit aber auch ein Transportproblem. Dazu spürte man jede Bodenunebenheit.

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Offenzelliger Schaumstoff sorgt für den Quantensprung

Die Kombination aus Luft und offenzelligem Schaumstoff, der sich sehr weit ausdehnt und so einen hohen Lufteinschluss ermöglicht, brachte den Quantensprung - die aufblasbare Isoliermatte mit einem hohen Grad an Isolation war geboren. Eine luftdichte Hülle verhindert, dass die Luft aus dem Schaumstoff herausgepresst wird. Über ein Ventil wird der Luftgehalt in der Matte reguliert - von der maximalen Ausdehnung des Schaumstoffs bis zur luftleeeren Matte mit kompaktem Packmaß ist alles drin. Dreht man das Ventil auf, "zieht" der Schaumstoff die Luft "selbstaufblasend" nach innen. Begrenzt wird dieser Ausdehnungsprozess des Schaumstoffs durch das Gewicht der Hülle. Für mehr Festigkeit muss man abschließend selbst noch kurz hineinpusten.

Die Isolationsleistung hängt primär von der Schaumdicke ab. Bei hochwertigen, aufblasbaren Isoliermatten wird das Material gestanzt, um das Gewicht zu reduzieren. Dadurch geht allerdings die Isolationsleistung etwas zurück. Für hochwertige selbstaufblasbare Isoliermatten wird im Labor mithilfe einer Messpuppe ihr Wärmewiderstandswert ermittelt. Das Ergebnis wird als R-Wert (relative Wärme) angegeben: Je höher der R-Wert, desto geringer der Wärmeverlust. Ein R-Wert von 4 bis 5 ist gut. Ein R-Wert von 3 oder kleiner ist für Temperaturen unter -10° C ungeeignet.

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Das ideale Gewicht und das richtige Packmaß

Das Standardmaß liegt bei ca. 50x180 cm. Für größere Menschen gibt es separate Kopfkissen oder auch XL-Matten mit einer Länge von 200 cm. Kurzmatten mit 120 cm sind nicht nur für Kinder konzipiert, auch "Gewichtsfuchser" nutzen sie, um an die 30% Tragelast zu sparen. Dieser Vorteil geht allerdings zu Lasten des Komforts. Oft liegt nur der Oberkörper auf der Matte, die Beine werden durch Bekleidung isoliert. Manche Matten können in der Mitte gefaltet und dann gerollt werden. So lassen sie sich bequem und platzsparend verstauen.

Um das Gewicht zu reduzieren, weichen Matten zunehmend von der rechteckigen Form ab. Sie verjüngen sich im Bein- und Fußbereich, das Kopfende ist abgerundet. Komfort- oder Isolationseinbußen gibt es dadurch nicht. Für Frauen gibt es spezielle Frauenmatten. Sie sind etwas kürzer als Unisex-Matten (ca. 170 cm) und verfügen im Schulter-, Lenden- und Fußbereich über einen dichteren Schaum, um ein höheres Maß an Isolation zu erzielen. Dadurch werden sie weder leichter noch schwerer, jedoch verbessert sich ihr R-Wert. Wer auf gegenseitige Körperwärme setzt, für den gibt es Doppelmatten. Die Mattendicke kann zwischen 2,5 cm (R-Wert: ca. 2 bis 3) und fast 10 cm (R-Wert: 8 bis 9) variieren. Letztere sind aber für zu Hause oder den Campingbus gedacht.

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Erhöhter Schlafkomfort - auf Federn gebettet

Noch mehr Isolation bietet die Kombination aus Daunen und Luft.

Daunenmatten werden deshalb mit einem Blasebalg aufgeblasen. Meist lässt sich der luftdichte Packsack der Matte dazu verwenden. Dieser wird mit Luft gefüllt, über ein Koppelsystem am Ventil der Matte angedockt und entleert. Isomatten mit Kunstfaserfüllung sind technisch den Daunenmatten ähnlich, im Preis aber günstiger und bei gleicher Dicke weniger isolierend.

selbstaufblasbare isomatten

Isomatten - Details stehen für Funktion

Selbstaufblasbare Isoliermatten sind technische Produkte, die einen hohen Qualitätsstandard in der Produktion verlangen. Die laminierten und verschweißten Materialien dürfen sich nicht lösen, da die Matte dann nicht mehr zu gebrauchen wäre. Hersteller hochwertiger Matten bieten als Qualitätssiegel lange Garantiezeiten - ein Pluspunkt, den Baumarkt- oder Discountermatten nicht haben. Weitere Details hochwertiger Matten:

UV- und Witterungsbeständigkeit: Selbst häufig genutzte Matten verfügen über eine lange Lebensdauer - 20 Jahre sind keine Seltenheit. Dies geht nur mit UV- und witterungsbeständigem Obermaterial. Ansonsten würden die Matten schnell undicht.

Austauschventil: Das Ventil kann durch Anknicken oder Darauftreten kaputtgehen. Bei guten Matten lässt sich das Ventil problemlos austauschen.

Abgerundete Ecken: Um die Matte herum verläuft eine Schweißnaht. Durch den Druck der eingeschlossenen Luft treten dort starke Belastungen auf. In spitzen Ecken erhöht sich dieser Druck, die Laminatverbindung kann sich eher lösen. Bei abgerundeten Ecken verteilt sich dieser Druck besser.

Durchstechschutz: Matten werden nicht nur im Zelt genutzt. Im Freien sind sie aber anfällig gegen Dornen, spitze Steine oder scharfe Kanten. Manche Matten sind deshalb komplett oder auf der Unterseite mit einem verstärkten, perforationsresisten Material versehen. Dieser Schutz drückt allerdings auf das Gewicht.

Textile Oberfläche: Damit der Schlafsack auf der Matte nicht so rutscht, haben einige eine textile Schlafseite. Das Material ist weicher, fühlt sich wärmer an und bietet mehr Komfort, wenn man im Sommer den Schlafsack nur als Decke nutzt.

Zubehör und Schlafsäcke für selbstaufblasbare Isomatten:

Sommerschlafsäcke Schlafsäcke Winterschlafsäcke Hüttenschlafsäcke & Inlett
Sommerschlafsäcke Schlafsäcke bis 0 Grad Schlafsäcke für den Winter Schlafsack Inlets