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Campinglampen - viel Licht ohne Schatten?

Campinglampen mussten hinsichtlich der Romantik deutlich Federn lassen. Vorbei sind die Zeiten, als man noch eine riesige petroleumbetriebene Messinglampe als einzige Variante mit sich herumschleppte. Sie existiert zwar noch, aber die Anzahl der handlicheren und unempfindlicheren Alternativen, die inzwischen den Outdoor-Markt bestimmen, ist groß.
Die Art der Unternehmung entscheidet maßgeblich darüber, welche Ausführung der Campinglampe am besten eingepackt werden sollte. Ist die Outdoor-Aktivität an ein "Basislager" gebunden, sind große Laternen die optimale Lichtquelle. Steht ein permanenter Standortwechsel auf dem Tourenplan und lebt man dabei aus dem Rucksack, sind kleine Gas- oder Kerzenlaternen die bessere Wahl.

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Laterne, Laterne ...

Bei der klassischen Laterne unterscheidet man zwei Verbrennungsarten:
Bei der einen wird ein Docht (~ Wachs oder Petroleum) verbrannt. Bei der anderen wird Gas über einen Glühstrumpf verbrannt. Die einfachste Variante ist die Kerzenlaterne. Die Kerze steht in einem Metallgestell, meist aus Aluminium, und ist von einem Glaszylinder umgeben, der die Lichtquelle vor Wind schützt. Billige Ausführungen werden mit handelsüblichen Teelichtern bestückt. Sie leuchten nur schwach, eignen sich nicht für Outdoor-Aktivitäten und sind sogar relativ gefährlich, denn das Wachs der Teelichter schmilzt komplett und verkleinert die Flamme. Bei qualitativ hochwertigeren Kerzenlaternen stehen "richtige" Kerzen im Glaszylinder, aus dem am oberen Ende nur die Kerzenspitze samt Flamme herausschaut.

Mit Hilfe einer im Inneren des Zylinders angebrachten Metallfeder wird die Kerze in Relation zu ihrem Abbrennen stets nach oben gedrückt. Theoretisch könnte man auch hier handelsübliche Kerzen verwenden, die man dann allerdings etwas kürzen müsste. Sinnvoller und ungefährlicher sind aber die von den Laternenherstellern angebotenen Ersatzkerzen, da diese aus einer tropffreien Parafinmischung gezogen werden und mit acht bis neun Stunden eine deutlich längere Brenndauer aufweisen. Für den Transport wird der Glaszylinder zu seinem Schutz versenkt.

So wird auch das Packmaß handlicher. Spezielle Schutzhüllen aus Neopren oder Fleece schützen die Laterne als solche. Ersatzkerzen, Schutzhüllen und Ersatzgläser sollte ein gut sortiertes Fachgeschäft stets vorrätig haben. Auch bei einfachen Petroleumlampen brennt ein Docht, der die Brennflüssigkeit zieht. Für Outdoor-Aktivitäten sind diese aber nicht empfehlenswert, da sie sehr groß sind, nur wenig Licht geben und der Tank durch den Docht undicht ist und nur schwer transportiert werden kann.

Für deutlich mehr Licht sorgen gasbrennende Laternen. Auch hier unterscheidet man zwei Varianten: Bei den einen wird Gas verbrannt, bei den anderen muss zuerst Benzin oder Petroleum in Gas umgewandelt werden. Bei beiden strömt dieses Gas in einen Glühstrumpf und verbrennt darin. Je nach Brennstoff werden unterschiedliche Wattleistungen erzielt:
- Gaskartuschen ~ ca. 70 bis 80 Watt
- Benziner ~ über 200 Watt
- Hochwertige Petroleumlaternen ~ bis 400 Watt

Nachteil:
Da der Glühstrumpf während des Gebrauchs der Lampe verbrennt, wird er sehr fragil. Wird die Lampe dann transportiert, geht er sehr leicht kaputt und muss erneuert werden, was auf die Dauer kostspielig ist.

Vorteil:
Für Outdoor-Aktivitäten mit festen Zeltplätzen oder Basislagern bieten sie das beste Licht jenseits der Elektrizität.

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